Gut die Hälfte der Bevölkerung vertraut aber auch auf die vielen gesetzlichen Regelungen in Deutschland: 51,3 Prozent sind der Meinung, dass dadurch im einheimischen Fachhandel „ganz bestimmt“ keine Spielsachen angeboten werden, die die Gesundheit der Kinder ernsthaft gefährden könnten. Immerhin drei Viertel der Bundesbürger (73,6 Prozent) glauben, dass die Spielwaren der bekannten Markenhersteller gesundheitlich völlig unbedenklich sind und auch keine gefährlichen Schadstoffe enthalten. Drei von zehn (29,7 Prozent) Befragten halten die Berichte und Warnhinweise in den Medien vor den gesundheitlichen Gefahren mancher Spielwaren allerdings auch für häufig „übertrieben“.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „BABY und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.139 Personen ab 14 Jahren.
Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de
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Die Zahl der in der Europäischen Union vom Markt genommenen gefährlichen Verbraucherprodukte ist 2010 um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf über 2.200 gestiegen. Dies geht aus dem Bericht der Europäischen Kommission über das Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte (RAPEX) hervor. Seit Jahren gehören Spielzeuge zu den Produkten, die besonders häufig als gefährlich auffallen.