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Vergiftung

Unterschätzte Gefahr: Reinigungsmittel sind nicht harmlos

Ätzende und reizende Reinigungsmittel verursachen in Deutschland nach wie vor eine große Anzahl an gesundheitlichen Schäden. Allein im Jahr 2009 wurden 665 Vergiftungen durch Reinigungsmittel gemeldet. Zudem belasten die Reiniger die Umwelt mit Chemikalien. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA): „Das UBA rät dazu, auf ätzende Reinigungsmittel mit der orangenen Gefahrenstoffkennzeichnung zu verzichten. Für den

Entwarnung: Erkrankungen von Besuchern des Tiergartenfest in Hannover vermutlich nicht auf Pilze zurückzuführen

Der Verdacht auf eine Knollenblätterpilz Vergiftung beim alljährlichen Tiergartenfest in Hannover hat sich nach Angaben der Medizinischen Hochschule Hannover nicht bestätigt.   Am Sonntag hatten sich zwei Gäste  nach Verzehr eines Wildragouts eine leichte Vergiftung zugezogen. Zunächst wurde von einer Knollenblätterpilz Vergiftung ausgegangen. Eine Sprecherin der Region Hannover riet Besuchern des Tiergartenfests daraufhin zunächst dringend, bei

Vergiftungsgefahr: Hunde keine Weintrauben fressen lassen

Für Menschen ein süßer Genuss, für Hunde eine giftige Gefahr: Weintrauben können für Vierbeiner tödlich sein. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) rät Hundehaltern deshalb, besonders während der Weinlese vorsichtig zu sein. Sie sollten darauf achten, dass ihre Tiere bei Spaziergängen in der Nähe von Weinbergen keine Trauben fressen. Auch Trester (Traubenreste nach dem Auspressen), der in Weinbergen

Gesundheitsschädliches Toluol: Sprühfarbe „Hobby Time – Universal-Silberlack“

Diese Sprühfarbe (Silberlack) sollte nicht mehr verwendet werden. Beim Sprühen wird gesundheitsschädliches Toloul freigesetzt. Erhältlich war/ist der Sprühlack über den Bastel und Heimwerkerbedarf. Lesen Sie mehr in der dazugehörigen RAPEX-Meldung. Toluol verursacht Nerven-, Nieren- und möglicherweise auch Leberschäden. Toluol ist fortpflanzungsgefährdend sowie fruchtschädigend. Die Inhalation von Toluoldämpfen kann zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Unwohlsein, Empfindungsstörungen,

Bohnensaison – Vergiftungsrisiko durch rohe Gartenbohnen

Rohe Gartenbohnen (und auch andere Bohnenarten) enthalten Phasin im Samen wie auch in der Hülse, ein für den Menschen giftiges Proteingemisch (Lektine). Es wird erst durch Kochen zerstört. Bohnen sind daher roh nicht genießbar sondern als sehr giftig einzustufen. Erste Vergiftungssymptome nach 2-3 Stunden. Es kommt zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen. Begleitende Durchfälle können blutig

Kinderzeitschriften – Spielzeugzugaben mit gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen

(ck) – Wahrscheinlich alle Eltern werden sie kennen, die vielen bunten Kinderzeitschriften mit Spielzeugbeilagen. Ökotest hat diese Spielzeuge nun unter die Lupe genommen – mit erschreckendem Ergebnis. Mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte wurden mit mangelhaft oder gar ungenügend bewertet. Ökotest: „Die auf Kinderzeitschriften aufgeklebten Spielzeuge sind verheerend schlecht.“   Von bromierten Flammschutzmitteln über

Flüssige Grillanzünder können für Kinder tödlich sein

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider rät bei der Verwendung von flüssigen Grillanzündern zu größter Vorsicht. „Insbesondere wenn kleine Kinder in der Nähe sind, sollte man jedes Risiko vermeiden und sich den Spaß an der beginnenden Grillsaison nicht von der Sorge um die Gesundheit trüben lassen“, sagte Minister Schneider heute in Düsseldorf. In der Vergangenheit seien immer

Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten – Pro Jahr rund 80.000 Vergiftungsunfälle von Kindern

Frühlingszeit ist Pflanzzeit, Stiefmütterchen, Primeln, Bellies & Co. locken Gartenbesitzer in die Baumärkte, Gartencenter und Gärtnereien. Eltern von Kleinkindern sollten allerdings darauf achten, dass keine giftigen Pflanzen in ihrem Einkaufswagen landen. Dazu zählen Engelstrompete, Goldregen oder Blauer/Gelber Eisenhut. Diese und weitere Pflanzen, die unten genannt sind, können bei Kleinkindern, die sie in den Mund nehmen,

Giftinformationszentrums-Nord warnt vor „Melanotan II“

(umg) Der Traum von schneller Hautbräune endete im Krankenhaus: Wegen schwerer Symptome musste eine Patientin am 25. Februar 2011 in einem niedersächsischen Krankenhaus behandelt werden, nachdem sie sich 15 Milligramm „Melanotan II“ unter die Haut gespritzt hatte. Die Frau litt unter Schmerzen im Bauchraum, Schweißausbrüchen, reichlich Stuhlgang, Übelkeit, Kopfschmerzen und musste sich mehrmals erbrechen. Diese