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Verbraucherschutz

Böse Falle für Onlinekäufer: Hersteller kappen die Garantie

Wer Einkäufe via Internet tätigt, sollte scharf aufpassen: Viele Hersteller strafen das mit dem Verlust ihrer Garantie. Die Verbraucherzentrale NRW entdeckte bekannte Marken-Hersteller, die auf diese Art Online-Kunden vergrätzen. Viele kennen ihn nicht, und manche lernen ihn nie: den Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie. Während bei der Gewährleistung jeder Händler zwei Jahre per Gesetz verpflichtet

Schlankheitspillen "Fat Napalm Bomb" hochgefährlich

Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff hat heute in Mainz, dass der Einkauf von sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln im Internet zum Teil erhebliche Risiken birgt. In diesem Zusammenhang warnte er auch vor den Schlankheitspillen „Fat Napalm Bomb“. Das Internet mit seinen Möglichkeiten, nach Waren aus aller Welt zu suchen, sie per Mausklick zu bestellen und sich mit der Post oder

HIPP-Zuckergranulat-Tees sind keine Apfelschorle: aid-Empfehlungen falsch ausgelegt

(aid) – Foodwatch verleiht HIPP den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge seiner Zuckergranulat-Tees. HIPP weist in einer internen Stellungnahme an foodwatch die Vorwürfe zurück: Man befolge die Empfehlungen des aid Infodienst e.V., Bonn, aus „Das beste Essen für Kleinkinder“. Der aid infodienst freut sich zwar, dass das Unternehmen HIPP die neutralen und wissenschaftlich fundierten

Rückruf: Hühnereier mit überhöhtem Gehalt an Dioxin und dioxinähnlichen PCB

Wieder einmal wurde ein überhöhter Gehalt an Dioxin und dioxinähnlichen PCB in Eiern festgestellt. Als Ergebnis von Eigenkontrollen vom 15.06.2012 wurden die zulässigen Höchstwerte überschritten. Verbraucher sollten die Eier nicht verzehren und in den Handel bzw. die Verkaufsstelle zurückbringen. Der gesetzliche Grenzwert beträgt 5 pg/g (Pikogramm pro Gramm Eifett), das Untersuchungsergebnis weist den Wert von 19,5

foodwatch-Aktion bei Hipp: Baby-Nahrungshersteller lehnt Preis für die Werbelüge des Jahres ab

Am Firmensitz von Hipp im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel für die Werbelüge des Jahres verliehen. Der Babynahrungshersteller erhält den Preis für seine zuckrigen Instant-Früchtetees, die entgegen allen Ernährungsempfehlungen als geeignet für Kleinkinder ab dem 12. Lebensmonat beworben werden. „Ich will keine Werbelüge mehr sein“ – mit diesem Transparent

Werbelüge des Jahres: Hipp gewinnt den Goldenen Windbeutel 2012

Zuckrige Instant-Tees bewirbt Hipp als geeignete Getränke für Kleinkinder schon ab dem 12. Monat – diese Irreführungskampagne haben Zehntausende Verbraucher zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. Das ist das Ergebnis der Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de, dem foodwatch-Portal gegen Etikettenschwindel.

Versteckte Preiserhöhungen

Verpackungen, auf den ersten Blick kaum oder gar nicht erkennbar verändert oder sogar scheinbar größer, und eine „neue Rezeptur“ sind die Tricks, mit denen Unternehmen versuchen, die Preiserhöhung zu verschleiern. Gerade sind es insbesondere Waschmittel oder Waschzusätze, über die uns Verbraucherbeschwerden erreichen.

Neue Etikettierungsregeln für Säuglingsmilch und glutenfreie Lebensmittel

Die Bestimmungen zur Etikettierung und zu Inhaltsstoffen von Säuglingsmilch sowie von Nahrungsmitteln für Menschen mit besonderen medizinischen Bedürfnissen sollen künftig klarer definiert werden, um Konsumenten zu schützen. Der am Donnerstag vom Parlament angenommene Bericht dient als Grundlage für Verhandlungen mit dem Rat. Auch Produkte für Menschen mit Glutenintoleranz und kalorienreduzierte Nahrungsmittel fallen in den Anwendungsbereich

Instrumentalisiert: Mediziner als Markenbotschafter

Um Becel pro.activ, Actimel und Activia zu bewerben, haben die Hersteller Unilever und Danone über Jahre hinweg versucht, Ärzte zu instrumentalisieren. Ziel der speziellen Marketingkampagnen: Mediziner sollten die Functional-Food-Lebensmittel in ihren Praxen an Patienten empfehlen. Die Konzerne setzten dabei auf irreführende Angaben und verschwiegen relevante Informationen, wie die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin kritisierte.