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Schadstoffe

Giftige Quecksilberfunde auf Industriebrachen – Vergiftungsunfälle bei Kindern

Krankenhäuser und Giftinformationszentren der Länder haben dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Vergiftungsfälle gemeldet, die Kinder und Jugendliche nach dem Kontakt mit metallischem Quecksilber auf Industriebrachen erlitten hatten. In mehreren Fällen hatten die Kinder das Quecksilber auch zum Spielen mit nach Hause genommen. Erst Tage bzw. Wochen später zeigten sie Anzeichen einer Quecksilber-Vergiftung wie Bewegungsunlust, Appetitlosigkeit

Bisphenol A in Babyfläschchen wird vorsorglich verboten

Gesundheitliche Nachteile durch Bisphenol A in Lebensmitteln sind nach einer Einschätzung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde nicht zu befürchten. Die Mengen an Bisphenol A, die von der Bevölkerung in Deutschland mit der Nahrung aufgenommen werden, liegen in allen Altersgruppen deutlich unter dem festgelegten Grenzwert. Da jedoch noch nicht alle Fragen zu Bisphenol A abschließend wissenschaftlich geklärt sind,

Rückruf: Babyschuhe von C&A

Chemische Untersuchungen haben bei mehreren von C&A vertriebenen Babyschuhen die Substanz Chrom (VI) nachgewiesen. C&A Europa hat daraufhin entschieden, die entsprechende Ware umgehend aus dem Verkehr zu nehmen. Darüber hinaus bittet das Unternehmen seine Kunden im Rahmen einer Rückrufaktion um die Rückgabe und Nichtverwendung bereits verkaufter Artikel. C&A bietet an, die Ware zu ersetzen oder

Gesund durchs bunte Treiben: Tipps für Schminke und Kostüme

Schrille Schminke, knallbunte Kostüme: Die „fünfte Jahreszeit“ steuert auf ihren farbenfrohen Höhepunkt zu. Im Gegensatz zu Alltagskosmetik und Kleidung enthalten Karnevalsschminke und Kostüme in der Regel deutlich mehr Farbstoffe, die beispielsweise die Haut reizen können. Damit Narren und Jecken sich unbesorgt in den Trubel stürzen können, gibt das LUA Tipps zum Umgang mit Schminke und

Österreich: Produktwarnung zu Kochlöffeln des Herstellers Rosti Mepal

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES hat heute eine Produktwarnung zu Kochlöffeln des Herstellers Rosti Mepal veröffentlicht. Eine Untersuchung auf Formaldehyd und Melamin von Verdachtsproben hat laut AGES ergeben, daß die betroffenen Artikel als gesundheitsschädlich zu beurteilen sind. Nach Angaben der AGES wurden die Produkte bereits aus dem Verkauf genommen, allerdings

Gift in Kinderspielzeug kein Thema bei Spielwarenmesse – BUND: Hersteller müssen endlich Verantwortung übernehmen

Berlin/Nürnberg: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte anlässlich der morgen beginnenden Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg, dass Kinder immer noch nicht ausreichend vor Schadstoffen in Spielzeug geschützt werden. Erst im vergangenen Oktober hatte die Stiftung Warentest hohe Schadstoffbelastungen in Spielwaren nachgewiesen. Gefunden wurden unter anderem krebserregende polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie fortpflanzungsschädigende Phthalat-Weichmacher. Konsequenzen

DEKRA testet Spielwaren-Stichproben auf Schadstoffe – Phthalat-Weichmacher sind auf dem Rückzug

Stuttgart / Nürnberg – In Spielwaren finden sich immer weniger verbotene Weichmacher. Diesen Schluss ziehen Experten von DEKRA nach einer Testreihe im Vorfeld der Spielwarenmesse in Nürnberg. Von 18 Spielfiguren aus Kunststoff fanden sich lediglich in vier Proben noch Spuren von Phthalat-Weichmachern, die jedoch als besonders gefährlich gelten. Bereits 2005 wurde erstmalig die Verwendung von

Streit um neue Pestizidverordnung aus dem Aigner-Ministerium

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner will die Hürden bei der Zulassung von Pestiziden deutlich senken. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hervor, der dem ARD-Magazin MONITOR exklusiv vorliegt (Sendung am 27.01., 22.15 Uhr). Danach soll das Umweltbundesamt (UBA) bei der Zulassung von Pestiziden künftig kein Veto-Recht mehr haben, wenn dieses Pestizid

Aktuelle Dioxinproblematik: Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen

Die Verunreinigung von Futtermitteln mit Dioxinen hat die Verbraucherinnen und Verbraucher erheblich verunsichert. Inzwischen wurden von Behörden der Bundesländer sowie von Mitgliedern von Fachverbänden des Agrarsektors zahlreiche Proben von Eiern, Fleisch, Milchprodukten und Futtermitteln auf ihre Gehalte an Dioxinen untersucht. Ergebnis: Nur in wenigen Fällen liegen die gemessenen Gehalte bei Eiern, Fleisch von Legehennen und

Dioxine in Lebensmitteln – Bluttests nicht sinnvoll

Besorgte Bürgerinnen und Bürger erwägen, im Zusammenhang mit der aktuellen Dioxinbelastung von Futter- und einigen Lebensmitteln ihr Blut auf Dioxine untersuchen zu lassen. Die Kommission Human-Biomonitoring (HBM) des Umweltbundesamtes (UBA) rät davon ab. Zwar ist ein Nachweis von Dioxinen im Menschen grundsätzlich möglich. Die durch den mehrwöchigen Verzehr von Eiern und Fleisch entstehende Dioxinkonzentration im