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Schadstoffe

Gärtnern in der Stadt: Gemüse nicht direkt an der Straße anbauen

(aid) – Viele Großstädter bauen im Garten oder auf der Terrasse ihr eigenes Obst und Gemüse an. In der Nähe von stark befahrenen Straßen kann die Ernte aber deutlich mit Schadstoffen belastet sein, hat eine Untersuchung der Technischen Universität Berlin gezeigt. Die Wissenschaftler bestimmten den Schwermetallgehalt verschiedener Nutzpflanzen, die in Gärten der Innenstadt Berlins angebaut

Verkaufsverbot: Sensibilisierungs und Gesundheitsgefahr durch Nagelmodellage Produkt "Maica Nail Liquid"

Diese Produkte zur Nagelmodellage enthalten Konzentrationen von MethylMethacrylat (MMA) über 80%. MethylMethacrylat (MMA) hat ein hohes Sensibilisierungspotential und wird vornehmlich zur Herstellung von Acrylglas (wie z. B. Plexiglas) verwendet. Weiterhin ist MMA der Hauptbestandteil jeder Dentalprothese aus Kunststoff. Es findet aber ebenso bei der Herstellung von Knochenzement für die Einzementierung von Kunstgelenken und als Zweikomponentenklebstoff

Bisphenol A (BPA) – Viele Lebensmittelverpackungen mit bedenklicher Chemikalie belastet

(ck) – Ein Test der Schweizer Zeitschrift „Femina“ zu Lebensmittelverpackungen hat bestätigt, was eigentlich nichts Neues ist. In vielen der getesteten Verpackungen wurde der Weichmacher Bisphenol A (BPA) gefunden. Über die Innenbeschichtung von Konservendosen zum Beispiel, gelangt der Weichmacher in die Lebensmittel. Bei 21 der insgesamt 45 untersuchten Verpackungen wurde der bedenkliche Stoff gefunden. Die

Rückruf: Nicht zugelassene Weichmacher in Scoubidou-Bändern von Top Media

(ck) – Die Scoubidou-Bänder von Top Media enthalten nicht zugelassene Weichmacher in erheblichen Konzentrationen. Das Scoubidou-Knüpfen ist 2004 in die Kritik geraten, weil die verwendeten Kunststoffbänder Weichmacher (Phthalate) enthalten, die Gesundheitsschäden verursachen und das Krebsrisiko erhöhen, wobei Kinder besonders gefährdet sind. Gemäß der REACH-Verordnung sind Phthalate DEHP, DBP und BBP in allen Spielzeugen und Babyartikeln verboten, während

ÖKO-TEST Rollrasen – Verbotene Gifte im Gras

Mithilfe eines Rollrasens bekommen Gartenbesitzer zwar meist schnell eine schöne Grasfläche, doch manche Produkte stecken voller Spritzgifte, darunter sogar solche, die in der EU nicht mehr zugelassen sind. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam. Offensichtlich scheren sich einige Rasenhersteller wenig darum, ob die eingesetzten Pflanzenschutzmittel hierzulande erlaubt sind oder nicht. Das von ÖKO-TEST beauftragte Labor

ÖKO-TEST Lätzchen – Voller Dreck

Das rät das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST. Wie die Laboruntersuchung zeigt, weisen die Aufdrucke stark erhöhte Gehalte an PAK-Verbindungen (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) auf. Diese stehen zum Teil unter Krebsverdacht. Besonders frech: Der Hersteller des Hello-Kitty-Lätzchens wirbt zwar mit dem Öko-Tex Standard 100, doch die im Produkt gefundenen PAK-Verbindungen übersteigen die ohnehin nicht allzu strengen Vorgaben des Labels.

Stilles Mineralwasser: Kein einziges stilles natürliches Mineralwasser konnte im Test überzeugen

Schleppen lohnt sich nicht: Im Test der Stiftung Warentest konnte kein einziges stilles natürliches Mineralwasser überzeugen. Jedes der 29 geprüften Wässer hat irgendeine Schwachstelle: Die einen bieten nur wenig Mineralstoffe, andere haben Keime, manche Kennzeichnungsmängel oder leichte geschmackliche Fehler. Bequemer und wesentlich günstiger kommt Wasser aus dem Hahn, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test. Der

Weichmacher Butylbenzyl kann Neurodermitis bei Kleinkindern begünstigen

Noch genauer sollten vor allem werdende Eltern auf die Ausstattungmerkmale ihrer Wohnung achten. Aktuelle Studien aus den USA sehen einen konkreten Zusammenhang zwischen Butylbenzylphthalat (BBzP) im Hausstaub und Neurodermitis Erkrankungen in der Kindheit. Dies berichtet das Environmental Health Perspectives Magazin. Wie die Forscher berichten, findet bereits im Mutterleib eine pränatale Belastung statt, denn Schwangere können

Rückruf: Krebserregendes Dimethoxybenzidin in schwarzen Berufssocken (5er Pack)

Diese schwarzen Berufssocken, welche im 5er Pack verkauft wurden, enthalten Dimethoxybenzidin in hohen Konzentrationen. Dimethoxybenzidin ist als möglicherweise krebserregend eingestuft und wird bei der Herstellung von Azofarbmitteln verwendet. Verbraucher sollten diese Socken umgehend entsorgen, oder aber dorthin zurückbringen, wo sie gekauft wurden. Die GTIN Nummer liefert als Inverkehrbinger die Firma CELIK Strumpfwaren GmbH mit Sitz in Kamen

Rückruf: Cadmium und Weichmacher in Kinder-Regenbekleidung von "Ticket to Heaven"

Cadmium und Weichmacher – ein wahrer Cocktail an schädigenden Substanzen befindet sich im Reißverschlusszipper dieser Kinder-Regenbekleidung des dänischen Modelabels Ticket to Heaven. Aber es sind gerade diese Zipper, die von Kindern so gerne in den Mund genommen werden, um darauf herumzulutschen oder zu beißen. Textilien dieses Labels sind zumindest per Internet auch über deutsche Anbieter erhältlich.