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Medizin

Angeborene Fehlbildungen: Feindiagnostik-Ultraschall erkennt Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten vor der Geburt

Nur etwa die Hälfte davon wird vor der Geburt entdeckt, unter anderem weil die Betrachtung des Gesichtes beim Vorsorgeultraschall durch den Frauenarzt im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien derzeit nicht gefordert wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) rät Eltern, die eine Fehlbildung befürchten, zur „feindiagnostischen“ Untersuchung durch einen qualifizierten Pränatalmediziner. „Wird eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Typ-1-Diabetes: Molekulare Hinweise auf eine bevorstehende Krankheitsentstehung gefunden

Vor einer Diagnose von Typ-1-Diabetes zirkulieren Autoantikörper gegen die Inselzellen, die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, im Blut. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun in Kooperation mit Kollegen von der Universität Cambridge eine neue Entdeckung gemacht. Im Blut von Kindern kann, kurz bevor Autoantikörper erstmalig auftreten, ein vorübergehender, deutlicher Anstieg in der Expression von

Autismus: Möglicherweise spielen Umweltfaktoren eine große Rolle

Laut einer Metaanalyse spielen Umweltgifte möglicherweise eine größere Rolle bei der Entstehung von Autismus, als bisher angenommen. Dies vermuten Forscher der Universität von Chicago in ihrer im Fachjournal PLOS Computational Biology veröffentlichten Studie. Sie haben die medizinischen Akten von mehr als 100 Millionen Menschen ausgewertet, die in der USA leben. Die Wissenschaftler kamen zu dem

ADHS: Kinder erhalten seltener Tabletten gegen das "Zappelphilip-Syndrom"

Bei der Behandlung von jungen ADHS-Patienten greifen die Ärzte in Deutschland seltener zum Rezeptblock: Im Zeitraum von 2009 bis 2012 ist die Zahl der Kinder zwischen sechs und 17 Jahren, die Medikamente gegen das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom verschrieben bekommen haben, bundesweit um gut 3,4 Prozent zurückgegangen. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Hinweis auf

Kind mit tagelang geschwollenen Lymphknoten sollte zum Kinder- und Jugendarzt

Sind die Lymphknoten eines Kindes über fünf Tage lang geschwollen oder aber akut schmerzhaft und druckempfindlich, sollten Eltern mit ihm zum Kinder- und Jugendarzt. „Geschwollene Lymphknoten sind in der Regel ein Anzeichen für ein aktives Immunsystem und nehmen mit der Genesung wieder ihre normale Form an. Das kann unter Umständen mehrere Wochen dauern. Vergrößern sich

Neues Ultraschall-Gerät ermöglicht schonende Untersuchung chronischer Nieren- und Leberschäden bei Kindern

Moderne Ultraschalltechnik liefert besonders präzise Bilder und erfasst gleichzeitig Gewebeveränderungen / Ultraschall könnte jungen Patienten in Zukunft schmerzhafte und belastende Untersuchungen ersparen / Dietmar Hopp Stiftung spendet dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg ein innovatives Ultraschallgerät Die Dietmar Hopp Stiftung hat das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg bei der Anschaffung eines hochmodernen Ultraschallgeräts

Entdeckt: Neue Ursache für Leukämien bei Kindern

Nicht das Gen ist fehlerhaft: Es hat nur seine Markierung verloren, wird fälschlicherweise abgelesen und trägt so zur Entstehung akuter lymphatischer Leukämien (ALL) bei Kindern bei. Das ist, stark verkürzt, das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „The Journal of Experimental Medicine“ (JEM) veröffentlicht haben (1). „Die

Oft zu spät erkannt: Pulmonale Hypertonie bei Kindern ist selten, aber gefährlich

Pulmonale Hypertonie (PH, Lungenhochdruck) im Kindesalter ist eine seltene und schwere Erkrankung, deren Diagnostik und Therapie individuell abgestimmte, hochspezialisierte Untersuchungen und Behandlungsformen erfordern. In Deutschland besteht eine Versorgungslücke im Bereich der pulmonalen Hypertonie, vor allem für Kinder. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) besteht seit nunmehr einem Jahr das „Zentrum für Pulmonale Hypertonie im Kindesalter“

Knochenbrüche bei Kindern: „Viel der Natur überlassen“

Knochenbrüche im Kindesalter kommen oft vor. Sie heilen in der Regel schneller als bei Erwachsenen und müssen weniger aufwändig behandelt werden. „Etwa drei Viertel aller Brüche im Kindesalter lassen sich ohne Operation behandeln“, erklärt Privatdozent Dr. Dirk Sommerfeldt, leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendtraumatologie des Altonaer Kinderkrankenhauses Hamburg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Neu entdeckter Immundefekt erklärt frühen Säuglingstod

Einen bisher unbekannten Defekt des Immunsystems haben Ärzte und Wissenschaftler des Centrums für Chronische Immundefizienz (CCI) am Universitätsklinikum Freiburg in Kooperation mit Forschern und Ärzten aus Ulm, Kanada und Schweden entdeckt. Das Forscherteam konnte zeigen, dass dieser Immundefekt für den raschen Säuglingstod durch schwere Infektionen verantwortlich sein kann. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift