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Medizin

15 Jahre Stiftung Kindergesundheit – Kinder von Anfang an gesund, flott und fröhlich

„Mütter und Kinder zuerst“ – dieser Leitspruch gilt nicht nur in der Seefahrt, sondern auch bei der Vorbeugung gegen fast alle Gesundheitsstörungen. Heute weiß man: Das Programm für das Wohlbefinden im späteren Leben und für die langfristige Gesundheit im Erwachsenenalter startet bereits im Mutterleib und wird durch Ernährung und Lebensstil in der frühen Kindheit in hohem

Bundessozialgericht zur Behandlung von Frühchen: Eine Entscheidung die Kinderleben kosten wird

Deutsche Kinderhilfe erschüttert über Entscheidung des Bundessozialgerichts nach der auch kleine Krankenhäuser die kleinsten Frühchen behandeln dürfen – eine Entscheidung, die Kinderleben kosten wird Seit Jahren beschäftigt sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit der Frage, unter welchen Qualitätskriterien sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm in einem Perinatalzentrum behandelt werden dürfen. Ein wesentliches

Kindermedizin: Einsatz von Röntgenstrahlen oftmals überflüssig – Ultraschall macht Unterarmbrüche im Kindesalter sichtbar

Bonn – Um Knochenbrüche bei Kindern sichtbar zu machen, bedarf es nicht immer der potenziell schädlichen Röntgenstrahlung. Eine aktuelle Studie belegt, dass viele Unterarmbrüche mit Ultraschall ebenso gut dargestellt werden können, wie im Röntgenbild. Da Röntgenstrahlung für Kinder besonders zurückhaltend und wohlüberlegt eingesetzt werden sollte, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

Beschneidung und Kinderrechte nicht bagatellisieren – Kinderchirurgen positionieren sich zu Gesetzentwurf

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) äußert sich in einer Stellungnahme zum Eckpunktepapier des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) „Beschneidung von Jungen – Eckpunkte einer Regelung“ vom 24. September 2012. Die Fachgesellschaft sieht in dem Papier des BMJ eine Missachtung der Argumente der medizinisch-fachlichen und der öffentlichen Diskussion. Es verharmlose einen mit unnötigen Risiken

Soziale Kinder- und Jugendmedizin für Risikokinder: Kinder- und Jugendärzte sehen dringenden Handlungsbedarf

Dabei gelten 20 Prozent aller Kinder in Deutschland als Risikokinder, weil sie aus prekären sozialen Lebenslagen oder von Armut gekennzeichneten Familien stammen und von herkömmlichen Versorgungsangeboten nicht erreicht werden. Da jedoch immer mehr Kinder und Jugendliche in Institutionen mit Ganztags-Konzept – etwa in Krippen, Kindergärten, Schulen und Horten – betreut werden, ergeben sich durchaus auch

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: Stellungnahme zum Eckpunktepapier zur Beschneidung von Jungen

„Dass das Kindeswohl und das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit nach Auffassung des Bundesjustizministeriums in Deutschland dem Elternrecht untergeordnet werden soll, löst bei uns Kinder- und Jugendärzten große Betroffenheit aus“, so Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.). Nach dem heute vorgelegten Eckpunktepapier haben Eltern das Recht, unter bestimmten

Krankenkassen bauen Leistungen ab – auch Kinder leiden darunter

Berlin/Hamburg – Trotz prall gefüllter Konten: Krankenkassen bauen zunehmend Leistungen ab. Auch kranke oder verletzte Kinder sind davon betroffen: Innovative und kindgerechte minimal-invasive Eingriffe werden oft nicht angemessen vergütet, ein Aufnahmetag vor einer Operation soll nur in schweren Fällen möglich sein. „Die verschärften Einsparungen können zu Leistungseinschränkungen und Sicherheitslücken bei der medizinischen Versorgung von Kindern

Übel oder notwendig? – Kinder ins Testlabor

Die eigenen Kinder ins Testlabor schicken? Was für viele undenkbar ist, klingt für einige Eltern gar nicht so abwegig. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ gab jeder Neunte (11,2 %) der befragten Mütter und Väter an, sie würden auch die eigenen Kinder an Arzneimitteltests teilnehmen lassen, wenn es der guten

Schönheitsoperationen bei Minderjährigen – Missbräuche gezielt verhindern

Der BVKJ  unterstützt nachdrücklich das Recht von Kindern und Jugendlichen vor medizinisch nicht indizierten kosmetischen Eingriffen am oder im Körper. Wie der Präsident des BVKJ, Dr. Wolfram Hartmann heute in Köln ausgeführt hat, sehen die Kinder- und Jugendärzte nur dann bei Kindern und Jugendlichen eine Indikation zu einem kosmetisch-chirurgischen Eingriff, wenn eine angeborene Fehlbildung (z.B.

Deutsche Ärzteverbände warnen vor Online-Diagnosen und –Behandlungen

Gefährliche Ferndiagnosen Erstmals können sich deutsche Patienten auf Praxisportalen online „behandeln“ lassen. Zum Beispiel auf „DrEd.com.de“, einem aus London betriebenen deutschsprachigen Portal gibt es sogar Erstdiagnosen und Rezepte frei Haus. Ärzteorganisationen warnen davor: „Ferndiagnosen sind berufsrechtlich unzulässig, und das hat gute Gründe“, sagt Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Ärzteverbands NAV-Virchow-Bund, in der „Apotheken Umschau“. Nur