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Kennzeichnung

Nach tausenden Verbraucherbeschwerden: Saint Albray ändert Werbung für Klosterkäse

Kundenprotest wirkt: Nur einen Tag, nachdem die Verbraucherorganisation foodwatch  den Einsatz des Anti-Pilzmittels Natamycin beim Saint Albray Klosterkäse kritisiert hatte, kündigte Hersteller Bongrain eine Änderung seiner Werbeaussagen an. Binnen eines Tages hatten sich mehr als 7.000 Verbraucher per E-Mail über die foodwatch-Seite www.abgespeist.de bei dem Unternehmen beschwert. Bongrain behandelt die Rinde des Klosterkäses mit Anti-Pilzmittel

Anti-Pilzmittel Natamycin versteckt sich im Käse – Saint Albray ignoriert Verzehrwarnungen und wirbt mit „essbarer Rinde

Aller Verzehrwarnungen zum Trotz behandeln viele Käsehersteller ihre Produkte mit dem Anti-Pilzmittel Natamycin (E 235) und nehmen dadurch gesundheitliche Folgen für ihre Kunden in Kauf. Die Verbraucherorganisation foodwatch kritisiert mangelnde Transparenz und verantwortungslose Werbung im Zusammenhang mit dem Einsatz der antibiotisch wirkenden Substanz: Während Natamycin an Käsetheken nicht einmal gekennzeichnet werden muss, lobt Käse-Multi Bongrain

EU-Verzicht auf Lebensmittelampel – eine verpasste Chance! – Keine Orientierung für Verbraucher

„Die Industrie hat gesiegt, Fett- und Zuckerbomben bleiben weiterhin für Kinder auf den ersten Blick nicht erkennbar. Verantwortlicher Verbraucherschutz sieht anders aus!“ Mit diesen Worten kritisierte Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e. V.) die neuen EU-Kennzeichnungsregeln für Lebensmittel. „Die jetzt beschlossene Lebensmittelkennzeichnung ist genauer als die alten Regeln, aber

Mengenangaben auf Lebensmitteln oft falsch eingeschätzt

Die Situation ist wohl jedem bekannt: Unter Zeitdruck und einer überwältigenden Auswahl an Lebensmitteln im Supermarkt treffen wir auf unterschiedliche Angebote eines oder mehrerer Produkte mit unterschiedlichen Preisen – welches ist nun günstiger? Um schnell eine Entscheidung treffen zu können, verlassen sich viele auf ihr Bauchgefühl. Denn das Überschlagen von Zahlen und Summen erspart Denkarbeit

Unzureichende Kennzeichnung von Speiseeis in vielen Eisdielen

(ck) – Lecker sieht es aus – Eis in vielen bunten Farben in den Kühltheken der Eisdielen. Leuchtend grün, rot, gelb und blau lassen die vielen Eissorten vor allem Kinderherzen höher schlagen. Aber: Viele der zugesetzten Farbstoffe sind so gar nichts für Kinder! Was anscheinend noch immer viele Betreiber von Eiscafes, Eisdielen und Straßenverkäufer nicht

Honig: Neue Kennzeichnungsregeln sorgen für Klarheit

(aid) – Einige Regeln zur Kennzeichnung von Honig sind geändert worden. So dürfen die Begriffe „kaltgeschleudert“ und „wabenecht“ nicht mehr verwendet werden, informiert der Deutsche Imkerbund. Seit Jahren setzen sich Imker für eine Überarbeitung der Leitsätze für Honig des Deutschen Lebensmittelbuchs ein, die noch aus dem Jahre 1977 stammen. Nach der neuen Fassung sind die

www.lebensmittelklarheit.de ist online

20.07.2011 – Das Internetportal www.lebensmittelklarheit.de ist online. Damit schaffen die Verbraucherzentralen eine neue Informations- und Austauschplattform über die Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln. Den offiziellen Startschuss gaben heute in Berlin Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, vzbv-Vorstand Gerd Billen und Projektleiter Hartmut König von der Verbraucherzentrale Hessen. Das Bundesverbraucherministerium fördert das Portal im Rahmen der Initiative „Klarheit und

Nano-Lebensmittel müssen künftig gekennzeichnet werden

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte die heute vom EU-Parlament verabschiedete Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die Nano-Materialien enthalten. „Wenn ab Herbst 2014 auf Verpackungen die Bezeichnung `nano` steht, können Verbraucher endlich selbst entscheiden, ob sie Lebensmittel, die Nano-Teilchen enthalten, kaufen wollen oder nicht“, sagte Jurek Vengels, Nano-Experte des BUND. „Das EU-Parlament hat

EU-Parlament stimmt über Informationen zu Lebensmitteln ab

Das Europäische Parlament stimmt heute endgültig darüber ab, welche Informationen Verbraucher in Zukunft beim Einkauf bekommen müssen. Die geplanten Regelungen bringen für die Verbraucher kaum Fortschritte. Auf den Produkten werden sie nicht viel mehr Informationen finden als jetzt. „Keine Angaben zu den Nährwerten auf der Vorderseite, keine Informationen zur Herkunft außer bei Frischfleisch, Mini-Schrift von

Geflügelwurst – Manchmal mehr Schwein als Geflügel

Bei jeder vierten Geflügelwurst steht „Geflügel“, „Pute“ oder „Truthahn“ auf dem Etikett, tatsächlich ist aber auch Fleisch vom Schwein oder Rind verarbeitet – überwiegend fast genauso viel wie Geflügelfleisch, manchmal aber auch mehr. Zu erkennen ist das nur im Kleingedruckten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie die Etiketten von 207 Geflügelfleischerzeugnissen überprüft