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Gesundheit

Greenpeace findet Ethephon-Paprika in drei Bundesländern – Supermärkte sollen spanische Pestizid-Paprika zurückrufen

Lidl, Tengelmann und Netto haben nach Recherchen von Greenpeace gelbe und rote Gemüsepaprika verkauft, die mit hohen Rückständen des Wachstumsregulators Ethephon belastet sind. Laboruntersuchungen im Auftrag der Umweltorganisation weisen bei drei von 29 Proben Überschreitungen des gesetzlichen Höchstgehaltes für Ethephon auf. Eine Paprikaprobe von Netto (Edeka) in Bonn überschreitet zudem die akute Referenzdosis (ARfD).  

Sachsen-Anhalt: Antibiotikum in Futtermittel gefunden

Magdeburg. In Sachsen-Anhalt ist bei Kontrollen mit einem verbotenen Antibiotikum verunreinigtes Tierfutter gefunden worden. Bei dem Antibiotikum handelt es sich um Chloramphenicol (CAP), dessen Anwendung bei Nutztieren EU-weit seit 1994 untersagt ist. Ein Risiko für Menschen kann auf Grund des geringen Gehaltes an Chloramphenicol in der Futtermittelvormischung als ausgeschlossen gelten. Mit Datum vom 13.01.2011 wurde

EHEC-Infektionen können für Kinder schwerwiegende Folgen haben

Über den Schutz vor EHEC-Infektionen informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Infektionen mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) können leichte bis schwere, blutige Durchfallerkrankungen verursachen. Besonders gefürchtet sind die Keime, weil sie unter Umständen zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen führen können, insbesondere bei kleinen Kindern. Vor allem ihnen droht als Folge einer EHEC-Infektion

Niedersachsen: Weiterer Futtermittelhersteller unter Dioxinverdacht

HANNOVER. Nach umfangreichen Kontrollen des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden am Freitagabend (14. Januar 2011) weitere Betriebe identifiziert, die gesperrt werden mussten. Seit Beginn des Jahres sind allein in Niedersachsen zirka 4.400 landwirtschaftliche Betriebe und Futtermittelhersteller aus Gründen des Verbraucherschutzes vorsorglich gesperrt worden. Durch umfangreiche Kontrollmaßnahmen konnten systematisch eine größere Zahl Betriebe freigetestet

Warnung vor gefährlichen sibutraminhaltigen Schlankheitsmitteln in Form von Kaffees oder Tees

Das Verbraucherschutzministerium Baden-Württemberg warnt vor dem Verzehr von sibutraminhaltigen Schlankheitsmitteln in Form von Kaffees oder Tees. Aufgrund einer Verbraucherbeschwerde hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe das Produkt „Vitaccino Imperia Elita Instant-Coffee“ untersucht und unzulässige Gehalte an Sibutramin festgestellt. Das Produkt wurde als gesundheitsschädlich beanstandet und vom hessischen Inverkehrbringer öffentlich zurück gerufen. Aus diesem Anlass

Kinder- und Jugendärzte raten zur Grippeimpfung

Angesichts der deutlichen Zunahme der Erkrankungen durch das H1N1-Virus („Schweinegrippe“) bei Kindern und Jugendlichen rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) allen Eltern, ihre Kinder, die im letzten Jahr nicht an der sog. Schweinegrippe erkrankt waren oder in den letzten 12 Monaten nicht mit dem entsprechenden H1N1-Impfstoff (Pandemrix®) geimpft worden sind, jetzt noch mit

Schmerzmittel in der Schwangerschaft

Schwangere sollten so wenig Medikamente wie möglich einnehmen, das gilt auch für Schmerzmittel. „Gerade das erste Schwangerschaftsdrittel ist eine sensible Zeit, in der sich die Organe beim Ungeborenen entwickeln“, erklärt Dr. med. Wolfgang E. Paulus, Leiter des Instituts für Reproduktionstoxikologie am Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Ulm, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „In dieser Zeit sollten

Wenn Babyschwimmen, dann richtig – Panikmache nicht angebracht

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hält die generelle Warnung vor Schwimmbadbesuchen mit kleinen Kindern für unangebrachte Panikmache. „Bewegungsspiele im Wasser mit Kindern im ersten Lebensjahr gibt es seit den 70er Jahren, sichere Anhaltspunkte für eine Zunahme von Atemwegserkrankungen oder gar Asthma haben Kinder- und Jugendärzte in den letzten 40 Jahren nicht beobachtet, wenn

Winterproblem Mittelohr – oft sehr schmerzhafte Kinderkrankheit

Erfahrene Kinder- und Jugendärzte wissen genau, was in den nächsten Monaten auf sie zukommt: Zwischen Dezember und März werden ihre Praxen wieder voll sein von schmerzerfüllt weinenden oder qualvoll jammernden Babys und Kleinkindern – Mittelohrentzündungen haben in dieser Zeit Hochsaison. Die Statistik klingt bedrohlich: Nach Angaben der „Stiftung Kindergesundheit“ werden sechs Prozent aller kleinen Patienten

Asthmarisiko Kissenschlacht – Allergie-Kinder sollten auf das Vergnügen im Bett besser verzichten

Kinder mit Asthma oder Hausstaubmilben-Allergie sollten auf eine Kissenschlacht besser verzichten. Bei dem beliebten Schlafzimmerspaß könne die Staubpartikel-Konzentration in der Luft innerhalb einer Minute fast auf das 30-fache ansteigen, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Schon das Aufschütteln der Bettwäsche verdoppelt die Staubmenge. Günstig für Asthmatiker ist, wenn die Bettwäsche regelmäßig gewaschen und erneuert wird