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Ernährung

Neuer Referenzwert für Vitamin D: Versorgung oft nicht ausreichend

(aid) – Ein Kapitel in der Ernährungsfachliteratur muss von nun an aktualisiert werden, und zwar das Thema Vitamin D. Der Grund: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt einen neuen Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr an. Der liegt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei 20 µg pro Tag (1µg = 1/1000 mg) und ist damit

DZG drängt auf glutenfreie Angebote in Kitas und Schulen

Jeder 250. Deutsche ist nach Schätzungen von Zöliakie betroffen und sollte auf strikte glutenfreie Ernährung achten – also Produkte aus Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer meiden. Die Diagnose bedeutet eine grundlegende Umstellung der Ernährung. Vor allem Kinder benötigen eine längere Phase, um die Ernährungsumstellung zu verinnerlichen.

Hähnchenfleisch mit Keimen belastet: Tipps für Verbraucher

(aid) – Erneut ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastetes Hähnchenfleisch gefunden worden. Nach Mitteilung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) waren zehn von zwanzig Hähnchenfleischproben aus Supermärkten und Discountern mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Die Haltungsbedingungen in großen Tierhaltungsanlagen und der systematische Einsatz von Antibiotika in der Geflügelhaltung werden als Hauptursachen genannt.

Gesundheitsgefahr: Hähnchenfleisch in Supermärkten mit antibiotikaresistenten Krankheitskeimen belastet

 Handel muss Kunden vor Erregern schützen und Risiko-Produkte aus den Regalen verbannen. Bundesagrarministerin Aigner muss industrielle Tierhaltung zurückdrängen  Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern ist zu großen Teilen mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Auf zehn von 20 in Berlin, Hamburg, Köln, Nürnberg und in der Region um Stuttgart gekauften Fleischproben hat der Bund für Umwelt und

Zöliakie

Die Zöliakie (Synonyme: glutensensitive oder gluteninduzierte Enteropathie, intestinaler Infantilismus; bei Erwachsenen auch nichttropische oder einheimische Sprue, Glutenunverträglichkeit, Heubner-Herter-Krankheit) ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil genetisch determiniert und kann derzeit nicht ursächlich behandelt

Lactoseintoleranz – Genereller Verzicht auf Milch und Milchprodukte meist nicht nötig

(dge) Kakao, Milchkaffee oder Joghurt – kommt es bei Ihnen nach dem Verzehr dieser Lebensmittel auch zu Durchfall, Blähungen oder krampfartigen Bauchschmerzen? Nicht alle Menschen können Milch und Milchprodukte uneingeschränkt genießen: Etwa 15–20 % der Deutschen leiden an einer Lactoseintoleranz, einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose (Milchzucker). Lactose ist natürlicherweise in Milch und Milchprodukten wie Quark, Sahne,

Ausreichend Vitamin D auch bei trübem Wetter

(dgk) Vor vielen tausend Jahren wanderten unsere Vorfahren aus warmen und sonnigen Klimazonen immer weiter nach Norden. Hier in unseren Breiten fanden sie fruchtbare neue Siedlungsgebiete und damit gute Überlebenschancen. Der Organismus des Menschen war und ist aber nicht eingerichtet auf den Sonnen- und damit Lichtmangel des nördlichen Winterhalbjahrs. Erschwerend kommt heutzutage dazu, dass wir

ÖKO-TEST Putenfleisch – Vollgepumpt mit Antibiotika

Putenfleisch gilt als gesunde Alternative zu Schwein und Rind und kommt auch bei denen auf den Tisch, die Hähnchenfleisch wegen der unwürdigen Haltungsbedingungen ablehnen. Das ist jedoch eine Illusion, wie die aktuelle Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Fast jede der getesteten Puten wurde zumeist mehrfach mit Antibiotika behandelt, auch die meisten Bio-Puten. Teilweise waren die Antibiotikagaben

Muttermilch ist ein Schatz, der einfach nicht zu toppen ist

Nach der Geburt werden in Deutschland noch 90 Prozent aller Babys gestillt, im zweiten Monat bekommen jedoch nur noch 60 Prozent von ihnen die Brust. Das ist sehr schade, bedauert die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Besser wäre es, wenn die Kinder in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich gestillt werden würden. Auch