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Eltern

Zu früh und trotzdem erfolgreich: Einfühlsame Erziehung fördert Schulleistung von Frühgeborenen

Wenn Eltern ihre früh geborenen Kinder im Grundschulalter besonders einfühlsam unterstützen, können sie damit negative kognitive Folgen der Frühgeburt wettmachen. Ein deutsch-englisches Forscherteam beobachtete bessere Schulleistungen bei früh geborenen Jugendlichen, deren Eltern sich um eine einfühlsame und kognitiv stimulierende Erziehung bemüht hatten. Eine kognitiv stimulierende Umwelt war für Kinder, die nach regulärer Schwangerschaftsdauer zur Welt

Unregelmäßige Zubettgehzeiten beeinträchtigen Gehirnleistung von Grundschulkindern

Laut englischen Forschern können unregelmäßige und späte Zubettgehzeiten die Schulleistungen von Grundschulkindern beeinträchtigen. Kinder ohne feste Schlafenszeiten oder Zeiten nach 21 Uhr, d.h. mit Schlafmangel, schnitten bei mathematischen und Leseaufgaben sowie Aufgaben, die räumliche Vorstellungskraft erforderten, schlechter ab als Kinder mit regelmäßigen Schlafenszeiten. Die Wissenschaftler hatten Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren

Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz: Kinder- und Jugendärzte fordern Qualitätsoffensive für Kitas

Am 1. August 2013  tritt der Rechtsanspruch in Kraft, der Kindern ab dem ersten Lebensjahr einen Betreuungsplatz zusichert. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) kritisiert, dass in fast allen öffentlichen Äußerungen nur von Betreuung (KiTa-Betreuung, Betreuung durch Tagesmütter bzw. –väter, Betreuungsgeld) geredet wird, aber nicht von frühkindlicher Bildungs- und Bewegungsförderung. Die Qualität der Kita-Betreuung

Der laufende Schulbus: Eine Alternative für die „Taxi-Eltern“

Klar geht es schneller, wenn man das Kind zur Schule fährt. Man nimmt ihm aber auch etwas. „Denn Kinder brauchen schon vor der Schule Bewegung“, sagt die Karlsruher Sportwissenschaftlerin Professorin Dr. Swantje Scharenberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ihr Alternativ-Tipp ist der „Walking Bus“, der laufende Schulbus: Zwei Erwachsene gehen einen festgelegten Weg zur Schule

Medienverhalten der Eltern färbt auf Kinder ab

Laut einer Studie mit 1550 Eltern und deren Kindern zwischen 5 und 17 Jahren beeinflusst das Medienverhalten der Eltern am stärksten, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm verbringen – mehr noch als der Zugang zu den Geräten und die Regeln, die in der Familie aufgestellt wurden. Bisherige Untersuchungen haben sich vornehmlich damit

Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz: „Keine Angst vor Klagen“

Bald tritt der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz in Kraft, aber aktuell reicht das Angebot nur für 28 Prozent der Kinder – Eltern können also die Gerichte anrufen, wenn ihr Kind leer ausgeht. „Keine Angst vor Klagen“ „Eltern müssen keine Angst vor Klagen haben. Ich gehe davon aus, dass sie gewinnen“, sagt Ronald Richter, Rechtsanwalt in

Fernsehsendungen können Verhalten von Kindern längerfristig beeinflussen

Zwei Studien kommen zu dem Schluss, dass die Menge und der Inhalt der Sendungen, die Kinder im Fernseher ansehen, ihr Sozialverhalten längerfristig beeinflussen. Der Effekt kann sogar bis ins Erwachsenenalter anhalten. Beide wissenschaftlichen Arbeiten wurden in Pediatrics veröffentlicht. Eine beobachtete 565 amerikanische Kinder im Vorschulalter, deren Eltern Anweisungen von Experten erhielten, um Kinder nur eine

Mitgefühl und Hilfsbereitschaft entwickelt sich mit zunehmendem Alter

Neunjährige zeigen meist mehr Mitgefühl (Empathie) als Sechsjährige. Bei Katastrophen wird dieser Unterschied noch deutlicher. Dann reagieren Sechsjährige verstärkt egoistisch, während Neunjährige dazu tendieren, selbstlos mit anderen zu teilen. Dies konnten chinesische, amerikanische und kanadische Forscher in einer seltenen Forschungsarbeit unter natürlichen Bedingungen feststellen, nämlich während der Beobachtung von Kindern verschiedener Altersgruppen nach dem Auftreten

Cybermobbing: Wie schütze ich mein Kind?

In Schweden sind zwei Schülerinnen wegen Attacken im Netz verurteilt worden. Cybermobbing ist auch in Deutschland gerade unter Jugendlichen weit verbreitet und kann schwerwiegende Folgen für die Opfer haben. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, gibt Hinweise, wie Eltern damit umgehen können. Im schwedischen Göteborg wurden zwei Schülerinnen wegen