Stichwörter

ADHS

Kinder mit ADHS haben häufig Schlafprobleme

Australische Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass fast 50% der Kinder mit ADHS vorübergehend unter Schlafproblemen leiden und 10% dauerhaft. Zu den Problemen gehörten Angst vor dem Schlafengehen, Verweigerung des Zubettgehens und Schlafwandeln. Bekannt ist bereits, dass Kinder mit ADHS doppelt oder dreimal so häufig wie ihre Altersgenossen unter Schlafstörungen leiden. Doch wissen Experten nicht,

ADHS: Kinder erhalten seltener Tabletten gegen das "Zappelphilip-Syndrom"

Bei der Behandlung von jungen ADHS-Patienten greifen die Ärzte in Deutschland seltener zum Rezeptblock: Im Zeitraum von 2009 bis 2012 ist die Zahl der Kinder zwischen sechs und 17 Jahren, die Medikamente gegen das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom verschrieben bekommen haben, bundesweit um gut 3,4 Prozent zurückgegangen. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Hinweis auf

Nur lebhaft oder schon hyperaktiv: Braucht Zappelphilipp Pillen?

27.02.14 (ams). Nicht jedes zappelige, unaufmerksame und impulsive Kind leidet an ADHS. Doch wenn es sich tatsächlich um eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung handelt, braucht es Hilfe. „Das sollten aber nicht immer gleich Tabletten sein“, sagt Dr. Christiane Roick, stellvertretende Leiterin des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband. Beratung von Eltern, Kita oder Schule sowie die verhaltenstherapeutische Interventionen gehen vor.

Vorschulalter: Beobachtung kann Hinweise auf späteres ADHS-Risiko geben

Die Beobachtung von verschiedenen Personen, die kleine Kinder in unterschiedlicher Umgebung beobachten, kann Hinweise auf das Risiko für eine Erkrankung an einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und deren Schwere im Schulalter geben. Eltern sollten ihre Eindrücke, die der Erzieher, des Kinder- und Jugendarztes sowie anderer Bezugspersonen sammeln, wenn sie einen Verdacht haben. Dies rät Dr. Sarah O’Neill von der

ADHS: Wenn Zappelphilipp erwachsen wird

Viele Erwachsene, bei denen als Kind ADHS diagnostiziert wurde, leiden weiterhin an der Aufmerksamkeitsstörung, sie können sich schlecht konzentrieren, sind „hibbelig“ und haben Probleme im Job. Hilfe suchen Erwachsene ADHS-Betroffene jedoch oft vergeblich. An der Schwelle zum Erwachsenwerden fallen die Betroffenen häufig in ein Betreuungsloch. Viele brechen ihre Therapie ab, weil sie nicht wissen, an

ADHS: Ambulante Behandlungen helfen

Je früher Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen behandelt werden und je klarer den Eltern Problematik und Behandlung sind, desto besser ist das Behandlungsergebnis. Dies ist ein Ergebnis einer Erhebung, die Wissenschaftler der Philipps-Universität durchgeführt haben, um den Erfolg einer qualitätsgesicherten Versorgung zu untersuchen. „Die ambulant arbeitenden Spezialisten behandeln vielfältig und wirksam“, fasst der Marburger Psychologe Professor Dr.

Kleinkind: Aggressives Verhalten und keine Scheu vor Fremden sind möglicherweise Vorboten von ADHS

Studien weisen darauf hin, dass sich erste Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) schon im Vorschulalter bemerkbar machen. „Eltern sollten bei ihrem Kleinkind das Verhalten aufmerksam beobachten. Bestimmte Verhaltensweisen, wie häufiges aggressives Auftreten gegenüber Spielkameraden, Ruhelosigkeit, Furchtlosigkeit, die zu riskantem Verhalten führt, schnelles Anfreunden mit völlig fremden Personen sowie Abneigung gegen Aktivitäten, die mehr als eine oder zwei Minuten

Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor „Miracle Mineral Supplement“ („MMS“)

Stellungnahme Nr. 025/2012 des BfR vom 2. Juli 2012 [dhr]„Miracle Mineral Supplement“ („MMS“) wird als Lösung in zwei kleinen Flaschen im Internet zum Verkauf angeboten. Nach Meldungen aus dem Ausland kann dieses Produkt die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern beeinträchtigen. Berichtet wurde von gastrointestinalen Störungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, teilweise mit Blutdruckstörungen und

Falsche Diagnosen: In Deutschland wird zu häufig ADHS diagnostiziert

Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird in Deutschland zu häufig diagnostiziert. Das berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“ unter Berufung auf Forscher der Universitäten Bochum und Basel. Angesichts des Anstiegs der Fälle in den vergangenen Jahren überprüften sie, ob die Diagnose zu leichtfertig gestellt wird. Sie baten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Beispielfälle auf ADHS zu prüfen. Bei 16,7