Angebunden, geschlagen und mit Medikamenten ruhiggestellt – Tausende Babys bis in die 70er Jahre in deutschen Heimen misshandelt

Mainz. In Säuglingsheimen von Caritas und Diakonie wurden zwischen 1949 und 1975 tausende Babys durch Anbinden und Schläge misshandelt. Das berichtete das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ (Montag, 11. April, 21:45 Uhr im ERSTEN). Katholische Nonnen und Diakonissen vernachlässigten die Kinder, weil die Heime häufig überbelegt waren. Oft musste eine einzige, nicht ausgebildete Helferin alleine zehn Säuglinge

ÖKO-TEST Ratgeber – Fleischlos genießen

Es geht auch ohne: Fleischskandale, Massentierhaltung und die enormen ökologischen Probleme der Viehzucht verderben so machen den Appetit auf ein Schnitzel. Dazu kommt: Wer kein oder wenig Fleisch, aber viel Obst und Gemüse isst, reduziert sein Risiko für viele Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und sogar Krebs. Gesund ernähren kann man sich jedoch nur, wenn

Gefährlicher Wirkstoff statt purer Natur: Warnung vor Abnehmpillen

Ohne Anstrengungen zu einer traumhaften Bikini-Figur: Mit den immer gleichen Versprechungen locken dubiose Schlankheitsprodukte im Internet – und verschweigen mögliche Gefahren. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt Verbraucher immer wieder vor gesundheitsschädlichen Schlankheitspillen mit dem Arzneiwirkstoff Sibutramin. Aktuell wies das LUA die verbotene Substanz in „Reduce weight Fruta Planta“ nach. Die Packungen waren vom Zollamt Trier beschlagnahmt

Brustkrebsrisiken neu bewertet – Viel Bewegung und Verzicht auf Hormonersatz-Therapie schützt Frauen

Frauen in den Wechseljahren können ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um ein Drittel senken, wenn sie sich regelmäßig bewegen und keine Hormonersatz-Präparate einnehmen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine breit angelegte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums. Jede fünfte Brustkrebserkrankung nach den Wechseljahren lässt sich demnach auf die Hormonersatz-Therapie zurückführen. Ein Mangel an

Sicherheitshinweis für Kinderwarnwesten von Rollytoys

Nach angaben des Unternehmens Rollytoys ist die betroffene Warnweste als Spielzueg gedacht und gemäß der Spielzeugrichtlinie EN71 geprüft worden. Dies wurde auf der Verpackung auch entsprechend gekennzeichnet . Eltern, die dieses Produkt erworben haben, können dies ihren Kindern selbstverständlich auch weiterhin zu  Spielzwecken überlassen. Allerdings sollte von einem Gebrauch als Warnweste für den öffentlichen Raum 

Rückruf: Phenol in Bajwa Kone Henna Paste

Dieses Hennafärbemittel enthält Phenol. Phenol wirkt sowohl lokal, als auch systemisch stark toxisch; bei dermaler Exposition besitzt es eine reizende bis ätzende Wirkung auf Schleimhäute, Haut und Augen. Die Augen können Schäden in Form einer Trübung der Hornhaut, Schwellungen und Verwachsung der Lider bis zur Erblindung erleiden. Hautkontakt führt zuerst zu Hautrötung, später zu einer

Rückruf: Schnullerhalter „Elefant“ und „Schaf“ von Franck & Fischer

Das dänische Unternehmen Franck & Fischer ruft zwei Schnullerhalter zurück. Bei den zwei Ausführungen Elefant und Schaf der Schnullerhalter sind die Bänder zu lang. Dadurch besteht unter Umständen Strangulationsgefahr für Babys. Das Unternehmen teilt weiter mit, daß die betroffenen Modelle zwischen Mai und Oktober 2010 verkauft wurden und auf der Rückseite KEIN angenähtes weißes Pflegeetikett

TV-Tipp: Gewalt in der Familie – Fernsehfilm „Kehrtwende“ und „hart aber fair“

Fälle häuslicher Gewalt gibt es viele in unserer Gesellschaft. Wie viele es tatsächlich sind, weiß niemand genau. Das Thema Gewalt in der Familie ist ein Tabu. Es wird verschwiegen, verdrängt und verleugnet. Das Erste setzt sich damit am Mittwochabend intensiv auseinander. „Kehrtwende“, Fernsehfilm um 20.15 Uhr mit Dietmar Bär in der Hauptrolle Im Mittelpunkt des

Keine erhöhte Strahlenbelastung bei japanischen Lebensmitteln in Deutschland

In Deutschland ist bei Kontrollen der Länderbehörden bislang keine erhöhte Strahlenbelastung bei Lebensmittelimporten aus Japan festgestellt worden. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit, das die Untersuchungsergebnisse der Bundesländer regelmäßig an die Europäische Kommission meldet. Bisher liegen dem BVL 23 Analyseergebnisse vor, die alle von Kontrollen der per Flugzeug eingeführten Waren stammen.

Mütter an den Wickeltisch!

Wer als Mutter wenige Monate oder gar Wochen nach der Geburt eines Kindes schon wieder arbeiten gehen will, stößt in Deutschland allgemein wohl auf wenig Verständnis. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Apothekenzeitschrift „BABY und Familie“ meinten neun von zehn der Befragten (88,3 %), junge Mütter sollten sich in den ersten zwölf Monaten „voll