Hamburg: Erneut geringer Anstieg bei HUS-Neuerkrankungen

„Aktuell steigen die Fallzahlen langsamer als in der Anfangsphase des Ausbruchgeschehens“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Der erhoffte einschneidende Rückgang der Neuerkrankungen schlägt sich in den Meldezahlen aber leider noch nicht nieder. Es wäre also weiterhin zu früh um Entwarnung zu geben.“ Die aktuellen Fallzahlen: In Hamburg wurden bis heute (Stand heute 10 Uhr) 898 Fälle

DVD-Tipp: Unser täglich Gift – Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen vergiftet

Immer mehr Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krebserkrankungen, Immunschwächen, Diabetes sowie neurologischen Erkrankungen und der sich verändernden Ernährung der Menschen. Der Wunsch, immer mehr Lebensmittel herzustellen und sie für längere Zeit haltbar zu machen, hat dazu geführt, immer häufiger chemische Zusätze in Nahrungsmitteln zu verarbeiten. Filmemacherin Marie-Monique Robin hat recherchiert, unter welchen

Bisher kein EHEC-Nachweis in Gemüse aus Rheinland-Pfalz – Auch Sprossen im Visier

Auch wenn noch nicht zweifelsfrei feststeht, ob mit EHEC-Bakterien belastete Sprossen eine oder gar d i e Quelle des aktuellen Ausbruchs sind, haben die rheinland-pfälzischen Lebensmittelüberwachungsbehörden ihr Kontrollspektrum vorsorglich um Sprossen erweitert. Die gute Nachricht: In keiner der bisher untersuchten Gmüse-Proben aus Rheinland-Pfalz wurden die gefährlichen Darmkeime nachgewiesen. Auch neue Fälle des HU-Syndroms sind dem

Unfälle im Wasser – die Gefahr am Strand und in der Wanne

Die gute Nachricht vorweg: Das Risiko für Kinder, durch einen Unfall ums Leben zu kommen, ist in den letzten 20 Jahren um mehr als zwei Drittel gesunken. Nach Angaben der Stiftung Kindergesundheit gilt das für die Verkehrsunfälle ebenso wie für Unfälle zu Hause und in der Freizeit. Nach der letzten verfügbaren Statistik starben im Jahr

Geringer Anstieg bei HUS-Neuerkrankungen – Acht Sprossen-Proben in Hamburg negativ

„Der geringere Anstieg in Kombination mit Patientinnen und Patienten, die entlassen wurden, führt zu etwas Entlastung in den Krankenhäusern. Wir hoffen, dass die Ergebnisse der Sprossen-Untersuchung in Niedersachsen hinsichtlich der Quelle der Erkrankungen mehr Klarheit bringen. Es sind aber die endgültigen Ergebnisse abzuwarten. Auch in Hamburg haben wir in den vergangenen Wochen Sprossen untersucht, aber

EHEC-Verdacht: Handelshof nimmt Sprossen aus dem Regal

Köln, 6. Juni 2011 / Unmittelbar nachdem am Sonntagabend (5. Juni 2011) bekannt wurde, dass Sprossen aus einem Betrieb in Niedersachsen möglicherweise mit EHEC-Keimen belastet sind, hat Handelshof vorsorglich sämtliche Sprossen dieses Erzeugers aus dem Verkauf genommen. Der Gartenbaubetrieb in der Nähe von Uelzen zählt zu den Lieferanten der Handelshof-Großverbrauchermärkte  in Hamburg-Harburg, Stade, Lüneburg, Schwerin,

Kinder- und Jugendärzte raten dringend zur Beachtung der offiziellen Warnungen vor möglichen EHEC-Infektionen

„Das BfR empfiehlt derzeit weiterhin vorsorglich, Tomaten, Salatgurken und Blattsalate nicht roh zu verzehren. Diese Hinweise, die insbesondere auf in Norddeutschland erhältliche Ware abzielen, haben weiterhin Bestand, solange die Ermittlungen des Ausbruchsgeschehens andauern“ (Stellungnahme Nr. 016/2011 des BfR vom 31. Mai 2011). Eine vom Robert Koch-Institut gemeinsam mit den Hamburger Gesundheitsbehörden durchgeführte epidemiologische Studie zeigt,

Vermutete Sprossen-Kontamination mit EHEC: Aktueller Stand der Ermittlungen

HANNOVER. Die Ermittlungsaktivitäten im Zusammenhang mit der vermuteten EHEC-Kontamination von Sprossen eines Gartenbaubetriebes im Landkreis Uelzen werden mit Hochdruck fortgeführt. Umfangreiche Lieferlisten des Bienenbütteler Unternehmens werden aktuell ausgewertet und mit neuen Informationen zu EHEC-Ausbrüchen sowie laufend eingehenden ergänzenden Informationen aus anderen Bundesländern abgeglichen. Niedersachsen arbeitet seit Freitag in der eigens für den EHEC-Ausbruch beim Bundesamt

EHEC – Neue Spur aus Niedersachsen

HANNOVER. Im Zusammenhang mit dem aktuellen EHEC-Krankheitsgeschehen haben die Lebensmittelüberwachungsbehörden und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES) umfangreiche Betriebskontrollen bei Erzeugerbetrieben, im Großhandel und in gastronomischen Einrichtungen durchgeführt. Aufgrund der Ergebnisse der epidemiologischen Auswertungen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) konzentrierten sich die Ermittlungen auf Gurken, Tomaten und Salat. Bisher wurde bei

Planzensprossen möglicher EHEC-Auslöser

(ck) – Wie Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) heute in Hannover bekannt gab, sind möglicherweise Pflanzensprossen zumindest eine Ursache der grassierenden Ehec-Epedemie. Bei den Nachforschungen wurden Gemeinsamkeiten offenbar, die schliesslich zu dem Gartenbaubetrieb aus dem Kreis Uelzen führten. Aktuell stehen 18 Sprossenmischungen unter EHEC-Verdacht. Darunter Bohnenkeimlinge, Kichererbsensprossen, Linsensprossen und Sojasprossen. Allerdings wurde der Erreger in