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Wissenschaft / Forschung

Diabetesforschung: Antikörper verraten, wie schnell Kinder an Typ-1-Diabetes erkranken

Die Frühstadien des Typ-1-Diabetes lassen sich mittlerweile durch Antikörpertests bei betroffenen Kindern bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome nachweisen. Forscher des Helmholtz Zentrums München und des Paul Langerhans Institutes Dresden, beides Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, berichten nun in ‚Diabetologia‘, dass man durch bioinformatische Modelle bessere Prognosen hinsichtlich des Verlaufs der Frühstadien bis

Etwas ganz Besonderes: Die Stimme der Mutter ist weit mehr als nur beruhigend

Die Stimme einer Mutter kann weit mehr tun, als ihr Kind zu beruhigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Arbeit. Wenn Mütter sprechen, werden demnach mehrere Bereiche im Gehirn ihrer Kinder aktiviert, wie z.B. Regionen, die an Gefühlen und der Belohnungsverarbeitung, an soziale Funktionen, bei der Gesichtserkennung und am Ich-Bewusstsein beteiligt sind. Diese Reaktionen löste

Studie: Ballaststoffe in der Jugend wirken vorbeugend gegen Brustkrebs

Mädchen bzw. junge Frauen, die in der Pubertät und im frühen Erwachsenenalter reichlich Ballaststoffe verzehren, können damit ihr Risiko für Brustkrebs senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die in der März-Ausgabe von „Pediatrics“ veröffentlicht wurde. Forscher werteten für diese Untersuchung Daten von mehr als 44.000 Frauen aus, die an der laufenden Nurses ‚Health

Übergewicht bei Kindern erhöht möglicherweise das Risiko für Blutgerinnsel

Stark übergewichtige Kinder und Jugendliche haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, sogenannte venösen Thromboembolien. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie. „Dies ist wichtig, weil Thromboembolien bei Kindern in den letzten 20 Jahren stark zugenommen haben, und Übergewicht bei Kindern ein weit verbreitetes Problem ist,“ erklärte eine Autorin der Studie, Prof. Dr. Elizabeth Halvorson

Nahrungsmittelallergien: Hyperaktives Immunsystem bei der Geburt macht Kinder anfällig

Kinder, die bei ihrer Geburt ein hyperaktives Immunsystem haben, neigen dazu, später Nahrungsmittelallergien zu entwickeln. Zu diesem Schluss kamen australische Forscher bei der Analyse des Nabelschnurbluts von mehr als 1.000 Säuglingen. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift „Science Translational Medicine“ veröffentlicht. Sie berichten, dass sie eine Art „Immun-Signatur“ im Nabelschnurblut bei Kindern, die mit

Kindern und Jugendlichen mit Autismus – Gruppentherapie hilft im Alltag

Soziale Schwierigkeiten stellen eine der Hauptbeeinträchtigung bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) dar. Gerade wenn ihre Intelligenz nicht beeinträchtigt ist, werden sie sich ihrer Andersartigkeit im Entwicklungsverlauf immer bewusster. In einer an der Goethe-Universität entwickelten Gruppentherapie können sie nachhaltig lernen, sich in der sozialen Welt besser zurecht zu finden. Das bestätigt eine klinische Studie,

Weg mit dem Handy: Babys brauchen ungeteilte Aufmerksamkeit

Einer Studie der Universität von Kalifornien (UCI) zufolge sollten Mütter sich bei der Babypflege auf ihr Kind konzentrieren und ihr Handy weglegen. Ein unaufmerksamer Umgang mit dem Baby stünde mit jugendlichen Depressionen in Zusammenhang. Die amerikanischen Wissenschaftler kamen in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass unkonzentrierte und chaotische mütterliche Fürsorge die Entwicklung des Gehirns beinträchtigen

Zahl der Campylobacter- und Listeria-Infektionen in der EU steigt weiter

Die Zahl der Fälle von Listeriose und Campylobacteriose beim Menschen nahm im Jahr 2014 erneut zu, womit sich die seit 2008 beobachtete steigende Tendenz fortsetzte. Bei Salmonellose-Fällen kam es erstmals seit 2008 zu einer leichten Erhöhung. Dies sind die Hauptergebnisse des jüngsten Jahresberichts von EFSA und ECDC zu Zoonosen und lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in der Europäischen

Vollnarkose: Keine Entwicklungsprobleme beim Kleinkind

Die maßvolle Verwendung einer Vollnarkose ist bei kleinen Kindern nicht mit Entwicklungsstörungen verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, zu dem u.a. pädiatrische Anästhesisten der Universität und dem Kinderkrankenhaus von Colorado gehörten. Die Studie ist eine der größten zu diesem Thema und wurde in dem Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht. Professor Dr. David Polaner, Anästhesiologist,

WHO: Jährlich sterben 420 000 Menschen nach dem Verzehr unsicherer Lebensmittel

Einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge erkranken jedes Jahr mehr als 23 Millionen Menschen in der Europäischen Region aufgrund unsicherer Lebensmittel. Zahlen die erschrecken – Jährlich sterben weltweit 420 000 Menschen – 125 000 davon sind Kinder unter fünf Jahren. Europa hat zwar demnach die niedrigsten Erkrankungsraten durch Lebensmittel, dennoch liegen die Schätzungen in der