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Wissenschaft / Forschung

Ärger oder Schmerz? Wie das Gehirn von Babys Gesichtsausdrücke verarbeitet

Mit bereits acht Monaten können Babys in Gesichtern lesen und zwischen einer ärgerlichen und einer schmerzlichen Mimik unterscheiden. Dabei sieht die neuronale Verarbeitung dieser Gesichtsausdrücke bei Babys anders aus als bei Erwachsenen. Diese Prozesse der frühkindlichen Gehirnentwicklung konnten erstmals in einer Studie des MPI belegt werden. Genau und schnell zwischen einzelnen Gefühlsregungen des Gegenübers unterscheiden

Angenehme Berührung – Streicheln löst bei Babys erhöhte Aufmerksamkeit aus

Das Streicheln mit einer bestimmten Geschwindigkeit, die auch von Erwachsenen als angenehm empfunden wird, reguliert die Herzfrequenz bei Babys und löst bei ihnen erhöhte Aufmerksamkeit aus. Wissenschaftler vom MPI Leipzig und der Universität Oxford ergründeten in ihrer Studie die physiologischen Grundlagen und psychologischen Effekte des Streichelns. Das liebevolle Streicheln zur Beruhigung kleiner Kinder wird intuitiv

Typ-1-Diabetes: Molekulare Hinweise auf eine bevorstehende Krankheitsentstehung gefunden

Vor einer Diagnose von Typ-1-Diabetes zirkulieren Autoantikörper gegen die Inselzellen, die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, im Blut. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun in Kooperation mit Kollegen von der Universität Cambridge eine neue Entdeckung gemacht. Im Blut von Kindern kann, kurz bevor Autoantikörper erstmalig auftreten, ein vorübergehender, deutlicher Anstieg in der Expression von

Konzeptuelle Unterscheidung zwischen sich selbst und „Mama“ lernen Kinder etwa mit eineinhalb Jahren

Von der Mutter, Dingen oder sich selbst zu sprechen, lernen Kinder etwa mit eineinhalb Jahren u.a. abhängig von der Mutter-Kind-Bindung und davon, wie oft Mütter mit dem Kind reden und Referenzen zu sich, anderen Personen und Dingen benutzen. Das Bezeichnen von anderen Personen entwickelt sich mit etwa zwei bis zweieinhalb Jahren. Zu diesem Ergebnis kommen

So stark wie ein Desinfektionsmittel: Muttermilch inaktiviert Hepatitis-C Viren

Darüber, dass Muttermilch in den ersten Lebensmonaten die beste Nahrung für Säuglinge ist, sind sich die Experten einig. Was jedoch tun, wenn die Mutter an einer Hepatitis-C Virusinfektion leidet? Ist „Breast“ dann immer noch „best“? Wissenschaftler des TWINCORE haben untersucht, was mit Hepatitis-C Viren in der Muttermilch geschieht: Die Ergebnisse machen Medizinern Mut, das Stillen

Feinstaubbelastung: Wer an der Hauptstraße lebt, stirbt womöglich früher

Kleinste Ruß- oder Staubpartikel („Feinstaub“), die vorwiegend aus Verkehrs- und Industrieemissionen beziehungsweise Hausbrand stammen, erhöhen die Sterblichkeit offenbar deutlicher als bisher gedacht. Dieser Zusammenhang ist das jüngste Ergebnis der so genannten ESCAPE-Studie. Seit mehreren Jahren untersuchen Wissenschaftler, darunter Dr. Gudrun Weinmayr und Professorin Gabriele Nagel vom Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, Auswirkungen der

Familienstreitigkeiten beeinflussen Gehirnentwicklung eines Kindes

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Streitigkeiten in der Familie während der Kindheit und der frühen Jugend die Gehirnentwicklung beeinflussen. Dies kann sich später auch in einem erhöhten Risiko für psychische Krankheiten äußern. Dr. Nicholas Walsh von der Universität in East Anglia und seine britischen Kollegen untersuchten die Aufnahmen des Gehirns von Jugendlichen zwischen 17 und 19

Neues Ultraschall-Gerät ermöglicht schonende Untersuchung chronischer Nieren- und Leberschäden bei Kindern

Moderne Ultraschalltechnik liefert besonders präzise Bilder und erfasst gleichzeitig Gewebeveränderungen / Ultraschall könnte jungen Patienten in Zukunft schmerzhafte und belastende Untersuchungen ersparen / Dietmar Hopp Stiftung spendet dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg ein innovatives Ultraschallgerät Die Dietmar Hopp Stiftung hat das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg bei der Anschaffung eines hochmodernen Ultraschallgeräts

Forschung: Nanopartikel lösen vorzeitigen Alterungsprozess bei Fadenwürmern aus

Der Arbeitsgruppe von Prof. Anna von Mikecz am IUF – Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf ist es gelungen, markierte Nanopartikel bis in einzelne Zellen des Fadenwurms Caenorhabditis eleganszu verfolgen und mit vorzeitiger Alterung in Verbindung zu bringen. C. elegans ist ein bodenbewohnender Fadenwurm, der seit den 1960er Jahren als Tiermodell verwendet wird. Seine Anwendung im Bereich

Entdeckt: Neue Ursache für Leukämien bei Kindern

Nicht das Gen ist fehlerhaft: Es hat nur seine Markierung verloren, wird fälschlicherweise abgelesen und trägt so zur Entstehung akuter lymphatischer Leukämien (ALL) bei Kindern bei. Das ist, stark verkürzt, das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „The Journal of Experimental Medicine“ (JEM) veröffentlicht haben (1). „Die