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Verbraucher

Rapex Jahresbericht 2013 – Immer mehr gefährliche Kleidung und Spielzeug

Im Jahr 2013 übermittelte die Europäische Kommission durch das RAPEX-System 2364 Meldungen über Konsumgüter, die ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellen: Das geht aus dem gestern in Brüssel vorgestellten Jahresbericht 2013 des europäischen Schnellwarnsystems Rapex hervor. Im Vergleich zum Jahr 2012 eine Steigerung um fast 4% und auch ein neuer Höchststand. EU-Verbraucherkommissar Neven Mimica sieht dies als

Geheim-Gremium sorgt für staatlich legitimierte Verbrauchertäuschung

Berlin, 17. März 2014. Zitronenlimonade ohne eine Spur Zitronensaft oder „Alaska-Seelachs“ aus gefärbtem Lachsersatz: Weil die staatliche Lebensmittelbuch-Kommission immer wieder irreführende Produktbezeichnungen als Standard festsetzt, fordert foodwatch das Aus für das geheim tagende Gremium. In einem Offenen Brief an Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) sprach sich die Verbraucherorganisation heute dafür aus, die Kommission abzuschaffen und die

So ein Käse: Laktosefrei-Werbung im Internet!

Verbraucherzentrale Hessen fordert zum Weltverbrauchertag klare Lebensmittelkennzeichnung in Onlineshops Der diesjährige Weltverbrauchertag am 15.3.2014 setzt den Schwerpunkt auf Verbraucherrechte in der digitalen Welt. Doch daran mangelt es auch beim Online-Einkauf von Lebensmitteln. So gibt es bisher kaum Kennzeichnungsvorschriften und der Internet-Shopper erfährt meist nichts über die Zutaten. Werden jedoch freiwillige Produktinformationen gegeben, müssen diese auch

ÖKO-TEST Spezial – Heuschnupfen & Allergien

Die Lebensqualität verbessern: Sie werden die Epidemie des 21. Jahrhunderts genannt: Allergien haben in den vergangenen 50 Jahren sprunghaft zugenommen. Vor allem in den Industrienationen sind sie zur Volkskrankheit geworden. Je höher das Bruttosozialprodukt, desto mehr Menschen quälen sich mit Heuschnupfen, Hautekzemen oder Asthmaanfällen herum. Los geht’s schon bei den ganz Kleinen, aber auch als

Gammelfleisch: Kontrollbehörde ging Verdacht offenbar nicht nach

In einem Fleischbetrieb in Niedersachsen soll Gammelfleisch unter einwandfreie Ware gemischt worden sein. Die zuständige Kontrollbehörde gibt vor, davon keine Kenntnis gehabt zu haben. Das haben Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ (Sendung: Montag, 10. März, 20.15 Uhr, NDR Fernsehen) ergeben. Die Firma Trinity in Bad Bentheim stand im vergangenen Jahr unter dem Verdacht,

Aufruf zum "Plastikfasten" – Sieben Wochen Plastik vermeiden

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, parallel zur christlichen Fastenzeit bis Ostern so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. In Deutschland würden jährlich rund zwölf Millionen Tonnen Plastik Millionen Tonnen Plastik verbraucht. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze.   „Fünf Millionen Tonnen Plastik landen

Neuer Pferdefleisch-Fall: NRW verschleiert mögliche Gesundheitsgefahren

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Behörden in Nordrhein-Westfalen vorgeworfen, im jüngsten Pferdefleisch-Fall die Öffentlichkeit über mögliche Gesundheitsgefahren zu täuschen. In den Niederlanden erklärt die Lebensmittelüberwachungsbehörde, dass die verdächtigen Fleisch-Lieferungen nach Deutschland „nicht für den menschlichen Verzehr geeignet“ seien und „die Lebensmittelsicherheit nicht garantiert“ werden könne. Die Ware sei nicht rückverfolgbar und könne nicht deklariertes Pferdefleisch

Pferdefleisch: Lieferungen von falsch etikettiertem Rindfleisch auch nach Niedersachsen

HANNOVER. Über das EU-Schnellwarnsystem hat das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium am heutigen Mittwoch die Meldung erhalten, dass auch ein Unternehmen in Niedersachsen von Lieferungen eines niederländischen Schlachthofes betroffen ist, der Produkte als Rindfleisch etikettiert, diese jedoch mit Pferdefleisch vermischt haben soll. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen fleischverarbeitenden Betrieb im Landkreis Cloppenburg. Das Verbraucherschutzministerium hat

Bundesgerichtshof: Hipp Gesundheitshinweis auf Babynahrung unzulässig

Der Babynahrungshersteller Hipp darf nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes nicht mehr mit dem Slogan „Praebiotik + Probiotik – Mit natürlichen Milchsäurekulturen zur Unterstützung einer gesunden Darmflora“ auf seinen Milchpulver-Packungen werben. Der Bundesgerichtshof hat (Aktenzeichen: I ZR 178/12) entschieden, dass die Verwendung der Begriffe „Praebiotik“ und „Probiotik“ in Zusammenhang mit einer positiven Nutzenaussage für den Darm

Urteil: Facebook muss sich an deutsches Datenschutzrecht halten

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat sich auch in zweiter Instanz vor dem Kammergericht in Berlin gegen Facebook durchgesetzt. Das Kammergericht wies eine Berufung von Facebook zurück und bestätigte das Urteil des Landgerichts Berlin zugunsten des vzbv. Der vzbv hatte geklagt, weil einige Klauseln in Facebooks Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungengegen deutsches Recht verstoßen. Auch der seinerzeit