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Verbraucher

Schummel mit Wasser im Fleisch

Dies hatten Recherchen für die Sendung „Die Tricks mit Fleisch und Wurst – Was wir wirklich essen“ die am Montag, 4. August im NDR Fernsehen ausgestrahlt wurde, ergeben. Eine Laboranalyse im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks kam zu dem Ergebnis, dass fünf von 29 Produkten zu viel Fremdwasser enthalten. Die Ware stammt von namhaften Herstellern und Händlern. Der Wasserzusatz

Klebefleisch ohne Kennzeichnung bei Aldi

Der Discounter Aldi Nord hat sogenanntes Klebefleisch verkauft, ohne dies für den Verbraucher zu kennzeichnen. Das haben Recherchen für die Sendung „Die Tricks mit Fleisch und Wurst – Was wir wirklich essen“ (Montag, 4. August, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen) ergeben. Es handelt sich um das Produkt „Freihofer Gourmet Vitello tonnato“ – in feine Scheiben geschnittenes

Joghurt-Drinks & Co. – gesunder Snack oder Dickmacher?

Gekühlte Milch-Frucht-Drinks mit Joghurt oder Buttermilch gelten als gesunde und erfrischende Snacks. Doch oft trügt die Aufmachung. Trotz der Hinweise auf den niedrigen Fettgehalt und appetitlich dargestellten Erdbeeren enthalten die Drinks viel Zucker bzw. Kalorien und oft nur Fruchtsaft statt echte Früchte.   Milchmischgetränke auf dem Prüfstand Für den intensiven Fruchtgeschmack sorgen künstliche Aromen. Überdies

Smiley-System – Lebensmittelbetriebe fordern Veröffentlichung von Hygiene-Kontrollergebnissen

Berlin, 21. Juli 2014. Die große Mehrheit der Verbraucher fordert Transparenz über Lebensmittelkontrollen – gescheitert ist das bislang am Widerstand von Wirtschaftsverbänden und Politik. Unterstützt von Promi- und TV-Köchen, sprechen sich jetzt Gastronomen, Hoteliers und Lebensmitteleinzelhändler selbst für eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen aus. Ziel der Initiative: Die Einführung des erfolgreichen dänischen Smiley-Systems auch

Schwitzen ohne Sorgen – Deos ohne Aluminium tun es auch

Manche Deos enthalten Aluminiumsalze, die das Schwitzen besonders effektiv stoppen. Immer wieder wird dieses Metall als Verursacher von Brustkrebs und für die Entstehung von Demenz verantwortlich gemacht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat diese Behauptungen geprüft.1 Es besteht zwar kein Anlass zur Panik, berichtet Gute Pillen – Schlechte Pillen in seiner Ausgabe 4/2014. Dennoch gibt

Titandioxid – Sonnenschutz ohne Nanopartikel

Nanopartikel wie Titandioxid sind in vielen handelsüblichen Produkten wie Sonnencremen zu finden. Die winzigen Teilchen werden als „physikalischer Sonnenschutz“ genutzt – sie reflektieren wie Milliarden kleinster Spiegel das Sonnenlicht und sollen so die Haut vor Sonnenschäden schützen. Konsumenten wissen im Allgemeinen wenig über diese Partikel. Einige Experten halten sie für nicht unbedenklich. Die Konsumentenschützer der

WM-Schminkstifte: Erneut Fanschminken mit verbotenem Farbstoff beanstandet

Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) in Baden-Württemberg haben seit Bekanntwerden der ersten Beanstandungen von WM-Schminkstiften vor knapp zwei Wochen (wir berichteten) nun weitere 28 Fanschminken mit Schwerpunkt auf verbotene Inhalts- und Farbstoffe untersucht. Von den 28 neuen Proben wurden 18 beanstandet! Von den bislang insgesamt 42 untersuchten Fanschminken wurden also 32 beanstandet! Nach Angaben des CVUA

Versteckte Gefahren am Sonnenstrand: DEKRA warnt vor Billigspielzeug aus Urlaubsländern

Die Produktprüfer von DEKRA warnen vor dem sorglosen Umgang mit Billigspielzeug, wie es von fliegenden Händlern in Urlaubsländern angeboten wird. Bei Spielwaren ohne Herkunftsnachweis und Prüfzeichen sind gesundheitliche Risiken, zum Beispiel durch Schadstoffe wie gefährliche Weichmacher oder Schwermetalle, nicht auszuschließen. Vorsicht, wenn die gängigen Hinweise fehlen  Strenger Geruch ist ein Indiz für mindere Qualität Was

WDR-Test:: Flip-Flops enthalten zum Teil ungesunden Chemie-Cocktail

Sie sind knallbunt und super praktisch – besonders für die Sommerferien: die Flip-Flops. In fast jedem Laden zu finden, vom Schuhgeschäft bis zu Drogeriemarkt. Aber die günstigen Latschen stecken voller Chemikalien, die durch die Haut aufgenommen werden können oder der Umwelt schaden. Das hat eine Stichprobe des WDR ergeben. Der WDR hat zwölf Paar Flip-Flops

Verbot hormonschädlicher Substanzen in Gefahr

Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan zur Festlegung von Kriterien und von Entscheidungsverfahren zur Regulierung von hormonell wirksamen Pestiziden und Bioziden veröffentlicht (1). Damit schlägt die Kommission unverblümt einen industriefreundlichen Weg ein. PAN Germany befürchtet, dass die ökonomischen Interessen nun in den Vordergrund geraten und damit die demokratisch vereinbarten europäischen Schutzziele für Mensch und Umwelt