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Verbraucher

Weichspüler Lenor ist Mogelpackung des Monats November

Zahlentrickserei: Verbraucherzentrale Hamburg mahnt Procter & Gamble ab Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) hat den Weichspüler der Marke Lenor in einer neuen, erhöhten Konzentration auf den Markt gebracht und bewirbt das sogenannte Superkonzentrat auf der Verpackung mit dem herausgestellten Hinweis „+30% mehr Wäschen pro Liter“. Doch das tatsächliche Plus der neuen Flasche Lenor gegenüber

Gefährliche Wachmacher von Red Bull, Monster & Co

Berlin, 4. November 2014. Nachdem koffeinhaltige Energydrinks in Litauen nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden dürfen, fordert die Verbraucherorganisation foodwatch auch in Deutschland ein Verkaufsverbot für Red Bull, Monster & Co. an Minderjährige. Erst im Oktober warnten Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Risiken der aufputschenden Getränke und empfahlen ein Verbot des Verkaufs

Krebserregende Stoffe in Bio-Babytee – Hersteller nehmen Ware vom Markt

Einige Babytees sind mit krebserregenden Pflanzengiften belastet. Dies ist das Ergebnis einer Stichprobe des ZDF-Verbrauchermagazins „WISO“. In vier von insgesamt 19 Kräuter-Babytees konnten so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs) nachgewiesen werden – teilweise in sehr hohen Mengen. Laut Aussage des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) kann dieses Pflanzengift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore

70.000 Tonnen verschollenes "Separatorenfleisch"

Berlin, 27. Oktober 2014. Mindestens 70.000 Tonnen sogenanntes Separatorenfleisch werden in Deutschland jedes Jahr verarbeitet – aber die zuständigen Behörden in Bund und Ländern können keinerlei Auskunft darüber geben, in welchen Lebensmitteln dieses billige, mechanisch vom Knochen abgelöste Restfleisch landet und ob es sauber verarbeitet und richtig gekennzeichnet ist. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat daher heute

Greenpeace-Erfolg: Tchibo will entgiften

Als Reaktion auf die Detox-Kampagne von Greenpeace verpflichtet sich der Hamburger Kaffee- und Handelskonzern auf einen Fahrplan zur Entgiftung der Textilproduktion. Tchibo veröffentlichte heute eine entsprechende Erklärung. Eine von Greenpeace-Aktivisten bundesweit in 35 Städten geplanter Protest wurde daraufhin kurzfristig abgesagt. Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte am Donnerstag Untersuchungsergebnisse über Chemikalien in Kinderkleidung und Kinderschuhen verschiedener

Mineralölrückstände in Reis aus Asien

Säcke aus Jute oder Sisal werden aus steifen Fasern gefertigt, die mit einer Flüssigkeit gewalkt werden müssen, bevor sie versponnen werden können. Dazu wurden billigste Mineralölprodukte eingesetzt, die bei uns nicht einmal für technische Zwecke eingesetzt würden. Ein Teil dieses Öls geht auf die verpackten Lebensmittel über. Diese Problematik wurde um 1990 erkannt, weil vor

Greenpeace testet Aldi, Lidl, Rewe und Tchibo – Kinderkleidung enthält gefährliche Chemie

Kinderkleidung und Kinderschuhe von Aldi, Lidl, Rewe und Tchibo enthalten eine breite Palette gefährlicher Chemikalien. Dies ergibt eine neue Greenpeace-Untersuchung von 26 Produkten. In mehr als der Hälfte der Proben fanden unabhängige Labore umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien oberhalb der Vergleichs- und Vorsorgewerte. Einige dieser Stoffe gelten als krebserregend, schädigen die Fortpflanzung oder die Leber. „Eltern

Schwarzer Tee: Schadstoffe in allen Tees im Test

Das Ergebnis überraschte: Alle untersuchten Tees sind mit Schadstoffen belastet, teils in sehr geringer, teils in sehr hoher Dosis. Drei Produkte sind so stark mit Anthrachinon belastet, dass ihr Qualitätsurteil „Mangelhaft“ lautet. Ein weiterer „mangelhafter“ Tee enthielt Pyrrolizidinalkaloide. Die Stiftung Warentest hat 27 schwarze Tees untersucht, 8 Ceylon-Assam-Mischungen und 19 Darjeelings, darunter 6 Bioprodukte. Die

Textilbündnis lässt Gift in Kleidung zu

Greenpeace tritt dem Textilbündnis von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) nicht bei. Denn die Standards für eine giftfreie Kleidungsproduktion, die Greenpeace auf Einladung von Minister Müller eingebracht hatte, berücksichtigt das Bündnis nicht. Der Aktionsplan, den Minister Müller heute in Berlin vorstellt, sieht zwar die Zahlung fairer Löhne vor, verbietet aber nicht den Einsatz umwelt- und gesundheitsgefährdender

Milzbrand Erreger: Übersicht der aktuellen Rückrufe von Fleisch- und Wurstwaren

Bereits am 10. Oktober 2014 informierten niederländische Behörden das europäische Schnellwarnsystem RASFF (Referenznummer: 2014.1388) über eine mögliche Kontamination von Fleisch und Fleischerzeugnissen mit dem Bacillus anthracis (Milzbranderreger). Demnach wurde der Erreger in einem Schlachtbetrieb in der Slowakei festgestellt.  UPDATE 22.10.2014 – KorrekturWir hatten berichtet, dass allein bei der Könecke Wurstfabrikation GmbH & Co. KG etwa 12 Tonnen Verdachtsfleisch verarbeitet