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Verbraucher

Kampagne „Make Chocolate Fair!“ – Kinderarbeit im Kakaoanbau nimmt weiter zu

In den letzten fünf Jahren ist die Anzahl von Kindern, die vor allem in den Hauptproduktionsländern Elfenbeinküste und Ghana unter missbräuchlichen Bedingungen arbeiten, um 360.000, sprich über 19% auf  2,12 Millionen gestiegen, ergeht aus einer aktuellen Studie der Tulane Universität. 90% der befragten Kinder gaben an, regelmäßig gesundheitsgefährdende Tätigkeiten zu verrichten. Dazu zählen unter anderem

Greenpeace-Test: Schweinefleisch mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

Umweltschutzorganisation fordert Reduktion des Antibiotika-Einsatzes in der Intensivtierhaltung Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat im August 2015 Schweinefleisch aus österreichischen Supermärkten untersucht. In rund einem Viertel der Proben wurden antibiotikaresistente Keime, darunter MRSA und ESBL-Erreger, nachgewiesen. Das Fleisch stammte aus konventioneller Haltung. Bio-Schweinefleisch befand sich aufgrund des geringen Marktanteils von zwei Prozent nicht unter den

Umstrittener Cholesterinsenker: foodwatch stellt Antrag auf Entzug der Lebensmittelzulassung für Unilevers Becel pro.activ

Berlin, 1. September 2015. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat bei der Europäischen Kommission den Antrag gestellt, der cholesterinsenkenden Margarine Becel pro.activ die Zulassung als Lebensmittel zu entziehen. Grund dafür sind eine Reihe wissenschaftlicher Studien. Diese bringen Produkte, die wie Becel pro.activ hochkonzentriert mit einem speziellen Wirkstoff (Phyto- bzw. Pflanzensterine) versehen sind, mit möglichen Nebenwirkungen in Verbindung.

Dentagard ist Mogelpackung des Monats – dm nimmt Zahnpasta aus den Regalen

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Dentagard Zahnpasta zur Mogelpackung des Monats gekürt. Der Inhalt der Dentagard Zahnpasta ist demnach von 100 Milliliter auf 75 Milliliter geschrumpft, verkauft wird die Zahnpasta nach Angaben der Verbraucherschützer jedoch in den meisten Supermärkten und Drogerien weiterhin zum gleichen Preis. Nicht so bei dm. Die Drogeriemarkt­kette hat das Produkt von

Recht im Supermarkt: Was im Supermarkt erlaubt ist und was nicht

Vieles, was Kunden im Supermarkt selbstverständlich erscheint, ist in Wirklichkeit verboten. Die Stiftung Warentest räumt in der September-Ausgabe der Zeitschrift test mit den häufigsten Irrtümern auf und beschreibt, was erlaubt ist und was nicht. Mal eben probieren, ob die schönen Trauben schön süß sind? Das ist nicht erlaubt, streng genommen sogar Diebstahl. Bis zum Bezahlen

Tomaten: Unreife Exemplare enthalten giftiges Solanin

(aid) – Saftig, prall, herrlich aromatisch – Tomaten schmecken in den Sommermonaten am besten. Von der Sonne verwöhnt entwickeln sie im reifen Zustand ihr volles Aroma. Ist bei der eigenen Ernte versehentlich eine noch unreife grüne Tomate dazwischen geraten, sollte sie erst einmal beiseitegelegt werden. Die unreifen Früchte eignen sich nicht zum Verzehr, da sie

BGH-Urteil zugunsten Versicherungsnehmer ─ Nachzahlung zu erwarten

Versicherungskunden, die Lebens,- Renten-, oder Risikolebensversicherungen zwischen 1994 und 2007 nach dem so genannten Policenmodell abgeschlossen haben, hat der Bundesgerichtshof (BHG) bereits 2014 ein unbefristetes Widerrufsrecht zugesprochen. Bei der Abrechnung der widerrufenen Verträge behielten die Versicherer aber oftmals die hohen Abschluss- und die Verwaltungskosten zurück, Versicherte mit kurzlaufenden Verträgen und wenig Beitragseinzahlungen gingen leer aus.

Lebensmittel im Blickpunkt: Speiseeis ist anfällig für Keimbelastung

Je nach Fettquelle müssen Eissorten unterschiedlich bezeichnet werden Umso heißer die Temperaturen, desto größer die Lust auf ein kühles Eis. Verbraucher haben dabei eine große Auswahl von Sorbet bis Eiscreme, von der Kugel an der Eisdiele bis zum Fertigeis aus der Tiefkühltruhe. Aufgrund seiner Zutaten und seiner Herstellung ist Eis aber anfällig für mikrobielle Belastungen.

Chemiebelastete Lebensmittel in Kartonverpackungen: Behörden müssen über Verunreinigungen informieren

Deutsche Umwelthilfe erzwingt nach neunjährigem Rechtsstreit die Offenlegung wichtiger Verbraucherinformationen über Chemikalienbelastungen in Getränkekartons – Bundesverwaltungsgericht: Verbraucher haben einen Informationsanspruch über die chemische Belastung von Produkten – Ohrfeige für die früheren Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer und Ilse Aigner, die rechtswidrig in Abstimmung mit der Getränkeindustrie eine Veröffentlichung belasteter Lebensmittel verweigerten Berlin, 11.8.2015: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Salmonellenskandal: Sofortiges Verkehrsverbot gegen "Bayern Ei" verhängt

Die Regierung von Niederbayern teilt mit, dass in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz von den zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden an den Landratsämtern Deggendorf und Straubing-Bogen am Freitagabend (07.08.2015) für die Firma Bayern-Ei ein sofortiges Verbot für das Inverkehrbringen von Eiern als Lebensmittel verhängt wurde.     Das Verbot gilt bis auf Weiteres für