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Verbraucher

Genuss entdecken – Bewusster Umgang mit Lebensmitteln schont Ressourcen

Ein Drittel aller Lebensmittel werden weltweit weggeworfen. Und das, obwohl die Frage nach der Ernährung der weiter steigenden Weltbevölkerung immer drängender und das Wasser knapp wird und die Böden immer stärker auslaugen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ruft auf zu einem anderen Umgang mit Lebensmitteln. Nur rund 12 Prozent ihres monatlichen Budgets geben Haushalte in Deutschland für

NDR Info exklusiv: Krankenkassen sammeln private Daten ihrer Patienten – Schaar kritisiert Praxis

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat das Verfahren zahlreicher Krankenkassen kritisiert, Versicherte umfassend zu ihrer Erkrankung und ihrer persönlichen Situation zu befragen, sobald diese Krankengeld beziehen. Schaar äußerte in einem Interview mit dem Radioprogramm NDR Info starke Zweifel an der Rechtmäßigkeit. Seine Kritik richtet sich gegen sogenannte Selbstauskunftsbögen, die regelmäßig an Versicherte verschickt werden, die arbeitsunfähig

Schulverpflegung: foodwatch fordert Veröffentlichung der Lebensmittelkontrollergebnisse

Nach dem Brechdurchfall-Ausbruch unter mehr als 10.000 Schülern hat die Verbraucherorganisation foodwatch die Bundesländer aufgefordert, alle für Schulen und Kitas relevanten Lebensmittelkontrollergebnisse zu veröffentlichen. „Die Länder müssen auf den Tisch legen, welche Ergebnisse die amtlichen Hygienekontrollen in den Kantinen von Kitas, Kindergärten und Schulen sowie bei deren Caterern erbracht haben – und wie häufig diese

Ministerium legt Untersuchung zu Schadstoffen in Tätowierfarben vor

Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium fordert zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher strengere Anforderungen bei Tätowiermitteln. „Die rechtlichen Anforderungen an Tätowiermittel müssen verschärft werden. Ich habe daher Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner aufgefordert, hier endlich tätig zu werden“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. Hintergrund der Forderung von Minister Remmel ist eine neue Schwerpunkt-Untersuchung des NRW-Verbraucherschutzministeriums über Schadstoffe in Tätowierfarben. Informationen

Prozess um Becel pro.activ: Landgericht Hamburg eröffnet Verhandlung neu

Das Landgericht Hamburg hat die Verhandlung gegen den Nahrungsmittelkonzern Unilever um den Cholesterinsenker Becel pro.activ heute neu eröffnet. Die Verbraucherorganisation foodwatch wirft dem Hersteller vor, Hinweise auf Nebenwirkungen der Margarine zu leugnen. Ziel der Klage ist es, die weitere Verbreitung der unwahren Aussage, nach der es „aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen von Becel

Vorbild Dänemark: Verbot von Weichmachern ab Herbst

Dänemark wird ab Herbst ein Verbot für Weichmacher in allen verbrauchernahen Produkten umsetzen, die in direkten Kontakt mit der Haut oder Schleimhäuten kommen – und dies im Alleingang Damit übernimmt Dänemark wieder einmal eine Vorreiterrolle innerhalb der EU. Alltagsprodukte wie etwa Duschvorhänge, Wachstücher und Vinylböden dürfen dann nicht mehr verkauft werden, wenn diese anteilig mehr

Aufmunternd: Kaffee wird nur selten beanstandet

90 Proben gerösteter Bohnenkaffee und Instant-Kaffee standen 2011 auf dem Probenplan des Landesuntersuchungsamtes (LUA) – Beanstandungen waren äußerst selten. Ein regelmäßiger Untersuchungsschwerpunkt ist der Koffeingehalt von entkoffeiniertem Kaffee – höchstens 0,1 Prozent darf er nach dem Verfahren noch enthalten. Gerade in kleineren Röstereien kann es zu Vermischungen mit unbehandelten Bohnen kommen, was den Koffeingehalt des

Gesundheitlich bedenkliche Weichmacher in Kindergeldbeuteln

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart hat im laufenden Jahr 2012 Kindergeldbeutel auf Weichmacher untersucht. Von den bislang 17 (davon 12 aus PVC) analysierten Geldbeuteln enthielten 7 Exemplare den gesundheitlich bedenklichen Weichmacher DEHP in teil hohen Konzentrationen. Ein Produkt enthielt zusätzlich Di(propylheptyl)phthalat (DPHP), ein anderer Geldbeutel Diisobutylphthalat (DiBP). Die restlichen Produkte aus PVC wurden mit

Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) warnt vor falscher facebook-Seite

Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) warnt vor einer gefälschten facebook-Seite, auf der angeblich Spenden für den DKSB über paypal und tumblr gesammelt werden. Spenden an den Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V.  sind nur über unser Spendenkonto (Bank für Sozialwirtschaft, Kto. 7488000, BLZ 25120510) oder unser Online-Spendenformular möglich. Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf unserer Internetseite. Der Deutsche Kinderschutzbund

Piratenfraktion in NRW fordert wirksames Verbot von Weichmachern

Die Piratenfraktion im Landtag NRW fordert die Landesregierung auf, über eine Gesetzesinitiative im Bundesrat die Verwendung von Phthalaten und Bisphenol-A (Weichmachern) in Kunststoffen zu verbieten, die in Kontakt mit Lebensmitteln oder Kindern kommen. Wieder einmal wurden Weichmacher in Nahrungsmitteln gefunden. Diesmal laut Medienberichten in Pesto von Bertolli, Kerrygold-Butter sowie Géramont- und Saint Albray-Käse. i NDR Untersuchung: