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Verbraucher

Pferdefleisch-Skandal: foodwatch fordert konkrete Untersuchungspflichten für Unternehmen und Strafen nach Umsatz

Berlin, 18.02.2013. Nach der europaweiten Verbrauchertäuschung mit Pferdefleisch täuscht Ilse Aigner die Verbraucher ihrerseits mit ihrem „Aktionsplan“. Die Maßnahmen, die die Ministerin als Beratungsgrundlage für die heutige Sondersitzung von Bund und Ländern vorgelegt hatte, stellen nach Einschätzung der Verbraucherorganisation foodwatch folgenlose Ankündigungspolitik dar.

EHEC, Gammelfleisch und Pferdefleisch-Skandal – Es ist zum Wiehern

Wieder einmal ein gewaltiger Skandal im Lebensmittelbereich. Die Politik – aufgeschreckt und überfordert – ist wie immer schnell mit Statements zur Stelle. Von „mafiösen Strukturen“ und „kriminellen Machenschaften“ wird geredet, Kommissionen gebildet und die Medien werden einmal mehr zur eigenen Profilierung genutzt.

Mangelnde Behördeninformation beim Pferdefleischskandal

Trotz neuer gesetzlicher Grundlage gibt es keine zufriedenstellende Information der Verbraucher durch die Behörden Bundeseinheitlich, verständlich und verlässlich: So sollten Behörden Bürger über Lebensmittelverstöße informieren. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der aktuelle Pferdefleischskandal aber zeigt: Die Länder setzen die seit September geltenden neuen Regelungen zur Verbraucherinformation nur unzureichend um.

Schummel mit „Heißer Zitrone“ – Unzulässige Werbung bei Pulvergetränken

„Heiße Zitrone“ steht auf vielen Pulvern und Brausetabletten, die in diesen kalten Tagen angeboten werden. Auf allen Packungen suggerieren Bilder von saftigen Zitronen: das ist gesund und hilft gegen Erkältung. Acht dieser Produkte hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen auf ihre Werbung hin überprüft. Dabei ist aufgefallen, dass bei einigen die Gesundheitswerbung...

Lasagne mit Pferdefleisch möglicherweise nach Baden-Württemberg geliefert

14.02.2013 Wie das baden-württembergische Verbraucherministerium heute bekannt gab, sind Lieferungen von Ware aus französischen Firmen, die in den Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch verwickelt sind, über Nordrhein-Westfalen auch nach Baden-Württemberg gelangt. „Es handelt sich hierbei um Tiefkühl-Lasagne. Die verdächtige Ware wurde aus dem Verkehr gezogen. Es laufen Untersuchungen sowohl im...

Nach der Ernte behandelt – Was verbirgt sich hinter diesem Hinweis bei Kartoffeln?

Diese Frage beantwortet Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern: Speisekartoffeln aus dem konventionellen Abbau dürfen nach der Ernte mit sogenannten Keimhemmern behandelt werden. Das am häufigsten verwendete Mittel ist Chlorpropham. Die Substanz verhindert, dass Kartoffeln auskeimen. Der Stoff steht in Verdacht, krebserregend zu sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht jedoch...