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Haus & Garten

Gefährliche Stoffe in Bauprodukten – zukünftig leichter zu erkennen

Erstmalig haben der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament die Möglichkeit geschaffen, europäische Mindestschutzniveaus für Bauprodukte festzulegen. Die gesetzliche Grundlage dafür bietet die neue EU-Verordnung für die Vermarktung von Bauprodukten, die 2013 in Kraft treten wird. Ab Juli 2013 müssen Bauprodukte mit CE-Kennzeichnung  über eine Stoffdeklaration verfügen, die besonders besorgniserregende Stoffe ausweist. Die

Möbel: Zertifizierte Produkte bieten Verbrauchersicherheit

Eine gemütliche Wohnung ist den Deutschen wichtig: Nach Angaben des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM) gaben sie im Spitzenjahr 2008 pro Haushalt im Schnitt jeweils 680 Euro aus. Möbel sollen nicht nur schön sein, sondern auch eine hohe Produktqualität aufweisen. Anspruchsvolle Verbraucher achten deshalb auf das GS-Zeichen, wie es TÜV Rheinland vergibt. „Das GS-Zeichen garantiert,

Schimmelpilz in der Wohnung – Kalte Jahreszeit begünstigt feuchte Wände

Gerade wenn es draußen kalt ist, steigt das Risiko, dass sich an Wänden Schimmel bildet. Die dunklen Flecken sehen nicht nur hässlich aus – sie gefährden auch die Gesundheit. Einige Schimmelpilze können Allergien auslösen. Wer in feuchten Räumen mit Schimmel lebt, ist außerdem einer erhöhten Infektgefahr ausgesetzt. Nicht immer sind Mieter oder Eigentümer am Befall

BfR-Risikobewertung hat Konsequenzen – Verschärfungen beim Handel mit Lampenölen und flüssigen Grillanzündern

Seit Ende vergangenen Jahres dürfen Lampenöle und flüssige Grillanzünder auf Paraffinbasis nur noch in schwarzen, nicht durchsichtigen und höchstens einen Liter fassenden Behältern verkauft werden. Dies soll die Neugier von Kindern weniger stark wecken als bunte Flüssigkeiten in transparenten Behältern und Verwechselungen mit Getränken vorbeugen. Die Behälter müssen nun zusätzlich den unverwischbaren Aufdruck „Bereits ein

Risiko für Neugeborene – Bau-Schadstoffe erhöhen Gesundheitsrisiko für Babys

Wenn die Familie wächst, wird renoviert. Jedes Jahr tapezieren, streichen und verschönern Hunderttausende Eltern für den Nachwuchs ihre Wohnung. Doch schon beim Renovieren des Kinderzimmers setzen Schwangere ihre ungeborenen Kinder möglicherweise einem erhöhten Risiko aus, später an Allergien, Asthma oder ADHS zu erkranken. Der Grund: Die Mutter kann während der Schwangerschaft  verstärkt Schadstoffe aufnehmen, die

BUND veröffentlicht Datenbank mit über 200 Nano-Produkten

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien,

Verbraucherzentrale fordert Aussetzung des Glühbirnen-Verbots

Die EU muss das Glühbirnen-Verbot aussetzen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) als Reaktion auf Tests des Umweltbundesamtes (UBA) mit zerbrochenen Energiesparlampen. Diese hatten ergeben, dass die Quecksilberwerte bis zu fünf Stunden lang zwanzig Mal höher sind als zulässig. „Der Staat hat bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen. Gab es vor dem Glühbirnen-Verbot keine Tests?“, fragt

Warnung vor Ethanol-Kaminen: Gefahr im Wohnzimmer

Vor Ethanol-Kaminen und Deko-Artikeln die mit flüssigem Ethanol befüllt werden, warnt test.de, das Onlineportal der Stiftung Warentest. Denn Unfälle mit Ethanol-Feuern häufen sich, erst vor wenigen Tagen erlag eine Frau aus Schleswig-Holstein ihren Verletzungen nach einem Unfall mit einem Dekofeuer. Immer wieder kommt es zu Fehlbedienungen. Ethanol ist ein Brennstoff, der offen stehend verdampft. Bei

Quecksilber aus zerbrochenen Energiesparlampen

Energiesparlampen – Fachleute sprechen von Kompaktleuchtstofflampen – sind gut für das Klima, enthalten aber geringe Mengen an Quecksilber. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Eine erste orientierende Stichprobe des Umweltbundesamtes (UBA) mit zwei Lampen zeigt nun: Unmittelbar nach dem Bruch kann die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem

TÜV Rheinland testet Lichterketten in Europa: Jede zweite fällt durch

Elektrische Lichterketten und Leuchtdekorationen haben in der Adventszeit Hochkonjunktur. Doch vielfach finden sich in den Geschäften billige Artikel minderer Qualität, die in vielen Fällen auch noch gefährlich werden können. Das zeigen Testkäufe der Fachleute von TÜV Rheinland in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Ungarn. Sie kauften Mitte November 2010 insgesamt 97 Lichterketten zum Preis