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Gesundheit

Kindergesundheit: Zu Schulbeginn erhöht sich das Asthmarisiko

Englische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen Schulbeginn und einer Steigerung der Behandlungen von Asthma beobachtet. In den Wochen um Mitte September kommen laut den Wissenschaftlern so viele Kinder aufgrund von Asthmabeschwerden ins Krankenhaus wie sonst nie im Jahr. Besonders betroffen sind Kinder zwischen sechs und sieben Jahren. Die Experten vermuten, dass dies u.a. dadurch vermieden

Kindergesundheit: Aphthen – Harte Speisen und Zitrusfrüchte meiden

„Kleine Verletzungen im Mund, durch Nahrungsmittel, aber auch beim Zähneputzen oder durch das versehentliche Beißen auf die Backeninnenseiten können die Entstehung von schmerzhaften Aphthen provozieren. Auch heiße oder scharfe Speisen, Kirschen, Pflaumen, Ananas, Tomaten und Zitrusfrüchte reizen die Mundschleimhaut“, erklärt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und

Keuchhusten gefährdet Säuglinge – Viele Erwachsene ohne Pertussis-Impfschutz

Nur etwa einer von 20 Erwachsenen in Deutschland ist ausreichend gegen Keuchhusten geimpft. Nach einer aktuellen Umfrage sind auch viele Menschen unzureichend geschützt, die durch direkten Kontakt Säuglinge anstecken könnten. Bei Babys kann der Infekt lebensbedrohlich verlaufen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fordert dazu auf, kombiniert mit der Impfung gegen Tetanus und Diphtherie

Im Extremfall tödlich: Mehr Vorsicht bei Kinderarzneien

Eltern, die einem Kind mit einem Medikament bei Übelkeit oder Erkältungen helfen wollen, sollen vorsichtig sein: Dafür rezeptfrei erhältliche Mittel können Substanzen enthalten, die für Herz und Kreislauf gefährlich sein und die Atmung beeinträchtigen können. Das sagt Professor Dr. med. Michael Weiß von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) im Apothekenmagazin „Baby und

Neu entdecktes Gen führt bei Kindern zu Zystennieren und Herzdefekten

Forschern der Nephrologischen Abteilung am Universitätsklinikum Freiburg ist es erneut gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von angeborenen Nierenerkrankungen zu leisten. Die Biologin Sylvia Hoff, Doktorandin der Nephrologie, untersuchte zusammen mit dem Mediziner Dr. Soeren Lienkamp die entwicklungsbiologischen Funktionen von menschlichen Genen, welche zu Zystennieren und Nierenversagen führen. Dabei fanden sie ein anderes Gen, Anks6,

Allergien bei Kindern: Die wichtigsten Auslöser und Vorbeugemaßnahmen

Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des körpereigenen Immunsystems auf bestimmte Stoffe – auch Allergene genannt. Die Symptome einer solchen Überempfindlichkeit äußern sich meist in Form von Schleimhautreizungen und Hautveränderungen. Oft treten diese Krankheitsbilder nur zu bestimmten Jahreszeiten auf (saisonal) wie etwa beim Heuschnupfen. Allergien und Hypersensitivität äußern sich meist an den Schleimhäuten (Heuschnupfen), den Atemwegen

Erstickungsanfälle bei Kindern durch Süßigkeiten

Harte Süßigkeiten sind häufig die Ursache für nicht-tödliche Erstickungsanfälle durch Nahrungsmittel, die in der Notfallambulanz behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Gary Smith und seine Kollegen vom Kinderkrankenhaus in Columbus, Ohio. Sie hatten die Daten des National Electronic Injury Surveillance System-All-Injury Program genutzt, ein Projekt, in dem bei einer repräsentativen Anzahl von Krankenhäusern die

Anaphylaktischer Schock: Vom Insektenstich zum Notfall

Bis zu 25 Prozent der Bevölkerung reagieren auf Insektenstiche mit verstärkten örtlichen Reaktionen, meist mit einer starken Schwellung nach längerer Zeit – sehr unangenehm, aber nicht gefährlich. Kritisch kann es bei etwa drei Prozent der Menschen werden: Die Reaktion erfasst als allergische Allgemeinreaktion den ganzen Körper und kann lebensgefährlich sein. „Diese anaphylaktischen Reaktionen sind völlig

Gesunde Zähne von Anfang an!

Weiß und makellos blitzen die ersten Zähnchen im Mund des Babys – jedes von ihnen ist ein Ereignis für die ganze Familie. Damit sie so schön und gesund bleiben, müssen sie aber regelmäßig gepflegt werden, und zwar von Anfang an, betont die Stiftung Kindergesundheit. Sie hat in einer aktuellen Stellungnahme die wichtigsten Fragen und Antworten über

Kindergesundheit: Weichmacher DEHP kann Blutdruck negativ beeinflussen

Laut einer amerikanischen Studie kann der Weichmacher DEHP, Di(2-ethylhexyl)-phthalat, möglicherweise den systolischen Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen leicht erhöhen. DEHP findet sich in Kunststoffen und gelangt vorwiegend über Lebensmittel in den Körper. Diese können DEHP während der Verarbeitung oder über die Verpackung aufnehmen.   Weichmacher DEHP wird hauptsächlich über Lebensmittel aufgenommen NDR Untersuchung: Viele Lebensmittel