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Gesundheit

Brustkrebs: Jede zweite Frau über Früherkennung falsch oder gar nicht informiert

Jede zweite Frau ist falsch oder unzureichend informiert, wenn es um Früherkennung von Brustkrebs oder Mammografie-Screening geht. Darüber hinaus deckt der aktuelle Gesundheitsmonitor, den BARMER GEK und Bertelsmann Stiftung heute veröffentlichen, erhebliche Informationsdefizite auf.  Befragt wurden 1.852 Frauen im Alter von 44 bis 63 Jahren – mit teils alarmierenden Ergebnissen. So glauben 30 Prozent der

Kontaktlinsen und Karneval: Augenärztin gibt Tipps für die tollen Tage

Kontaktlinsen und Karnevalsschminke – das passt gut zusammen, wenn die Jecken und Narren einige Tipps berücksichtigen. Dr. med. Dorothea Kuhn, Leiterin des Ressorts Kontaktlinsen im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) gibt einige Hinweise, worauf zu achten ist.  Tragedauer beachten: Kontaktlinsenträger, die sich ins närrische Treiben stürzen, sollten prüfen, ob ihre Linsen für lange Tragedauern, eventuell sogar

Oft zu spät erkannt: Pulmonale Hypertonie bei Kindern ist selten, aber gefährlich

Pulmonale Hypertonie (PH, Lungenhochdruck) im Kindesalter ist eine seltene und schwere Erkrankung, deren Diagnostik und Therapie individuell abgestimmte, hochspezialisierte Untersuchungen und Behandlungsformen erfordern. In Deutschland besteht eine Versorgungslücke im Bereich der pulmonalen Hypertonie, vor allem für Kinder. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) besteht seit nunmehr einem Jahr das „Zentrum für Pulmonale Hypertonie im Kindesalter“

Knochenbrüche bei Kindern: „Viel der Natur überlassen“

Knochenbrüche im Kindesalter kommen oft vor. Sie heilen in der Regel schneller als bei Erwachsenen und müssen weniger aufwändig behandelt werden. „Etwa drei Viertel aller Brüche im Kindesalter lassen sich ohne Operation behandeln“, erklärt Privatdozent Dr. Dirk Sommerfeldt, leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendtraumatologie des Altonaer Kinderkrankenhauses Hamburg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Forschung: Hormonaktive Umweltstoffe verändern das geschlechtstypische Verhalten bei Schulkindern

Eine erhöhte vorgeburtliche Belastung mit polychlorierten Biphenylen (PCBs) und Dioxinen in aktuellen Umweltkonzentrationen verändert das geschlechtstypische Verhalten bei Jungen und Mädchen im Schulalter. Dies berichten Umweltwissenschaftler aus Bochum, Düsseldorf und Münster in einer jetzt in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichten epidemiologischen Studie.   Die Wissenschaftler hatten zwischen 2000 und 2002 in Duisburg bei 232

Junger Mann aus Baden-Württemberg stirbt an den Spätfolgen von Masern

Ein 19-jähriger junger Mann ist am Montag (10.2.2014) an den Spätfolgen einer chronischen Maserngehirnentzündung verstorben. Bei dem Betroffenen wurde im Jahr 2005 eine so genannte Subakute Sklerosierende Panenzephalitis – kurz SSPE diagnostiziert. Bei dieser Erkrankung vermehren sich Masernviren im Gehirn und zerstören dieses dabei – dieser Prozess ist fortschreitend und kann nicht gestoppt werden. Die SSPE endet immer tödlich.

Kindergesundheit: Medikamente für Kinder häufig falsch dosiert

Falsche Dosierungen sind der häufigste Fehler bei der medikamentösen Behandlung von Kindern. „Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass nur Überdosierungen gefährlich wären. Aber auch Unterdosierungen können schwerwiegende Folgen haben, etwa wenn eine Erkrankung nicht ausreichend handelt wird oder sich bei Antibiotika Resistenzen bilden“, sagte Prof. Dr. Petra Högger beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Die

Schmerzmittel für Kinder: Gut wirksam, aber nicht harmlos

In Deutschland versäumen Kinder jährlich etwa eine Million Schultage wegen Kopfschmerzen. „Es gibt gut verträgliche Schmerzmittel für Kinder. Leider werden rezeptfreie Schmerzmittel in der Werbung oft verharmlost und als ‚speziell für  Kinder‘ angepriesen. Eine Daueranwendung von Schmerzmitteln kann aber auch bei Kindern Kopfschmerzen auslösen“, sagte Prof. Dr. Boris Zernikow beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der

Von U bis J: Elf Untersuchungen für gutes und gesundes Aufwachsen

(ams). Ob Baby, Kleinkind oder Jugendlicher – Eltern möchten wissen, ob ihr Kind sich gut entwickelt und gesund ist. Die regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen sind daher wichtige Termine für Eltern und Kinder. „Die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen, die sogenannten U-Untersuchungen, sind so angeordnet, dass Auffälligkeiten rechtzeitig entdeckt und Entwicklungsverzögerungen in vielen Fällen durch gezielte Therapien aufgeholt werden können“, sagt Thomas

Wenn das Kind glüht: So bleiben die Eltern cool

(ams). Glasige Augen, rotes Gesicht und heiße Stirn: Die meisten Eltern brauchen nicht einmal ein Thermometer für ihre Diagnose. Hat das Kind Fieber, wachsen mit steigender Temperatur Sorge und Unsicherheit. „Fieber ist in vielen Fällen harmlos“, sagt Dr. Eike Eymers, Ärztin im AOK-Bundesverband. Selbst Ruhe bewahren, viel Ruhe fürs Kind, ausreichend Flüssigkeit und vielleicht noch ein