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Gesundheit

Bleigefahr durch Kinderschmuck – EU will nicht handeln

Trotz dringender Warnungen von Experten sieht die Europäische Union bei der Bleigefährdung in Kinderschmuck keinen Handlungsbedarf. In der neuen EU-Spielzeugrichtlinie, die ab Mitte nächsten Jahres in Deutschland angewendet werden muss, ist Kinderschmuck ausdrücklich ausgenommen. Und das obwohl Untersuchungsämter und Toxikologen vor hohen Bleikonzentrationen in Kinderschmuck warnen. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR am 9.12.2010. Das Schwermetall

Infektionen: 25 Prozent mehr Antibiotika verschrieben

Hamburg, 7. Dezember 2010. Das Volumen der von den niedergelassenen Ärzten verschriebenen Antibiotika ist in den letzten fünf Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, in dem die Arzneimittelverordnungen der bei der TK versicherten Erwerbspersonen analysiert worden sind. Demnach erhielt jede Erwerbsperson im Jahr 2009

Haarglättungsmittel mit Formaldehyd sind gesundheitsschädlich

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin rät vom Gebrauch von Haarglättungsmitteln ab, die Formaldehyd in teilweise hohen Konzentrationen enthalten. Aufgefallen waren den Überwachungsbehörden von Baden-Württemberg solche Mittel, die freies Formaldehyd in Konzentrationen von 1,7 bis 1,8 Prozent enthielten. „Solche Konzentrationen können die Gesundheit schädigen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Formaldehyd wirkt stark

Positiver Trend bei Acrylamid: Minimierung stößt aber an Grenzen

(aid) – Kartoffelchips, Knäckebrot, Spekulatius und löslicher Kaffee enthalten weniger Acrylamid als in den Vorjahren. Bei Lebkuchen, Kaffeeersatz, Kartoffelpuffern und Pommes frites stoßen die Minimierungsbemühungen offenbar an Grenzen. Das ist das Ergebnis der 8. Signalwertberechnung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). In Lebkuchen kommt es aufgrund der Zutaten (u. a. Mandeln, Honig) und des

Uran im Trinkwasser

Zukünftig darf in Deutschland kein Trinkwasser mehr aus den Leitungen fließen, das mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter enthält. Das hat der Bundesrat am Freitag mit einer Änderung der Trinkwasserverordnung beschlossen. Nachdem foodwatch vor zwei Jahren erstmalig Daten zur Uranbelastung von Trinkwasser veröffentlichte, hatte die Bundesregierung die Einführung eines Grenzwertes angekündigt. Doch der nun

Zu viel Antibiotika für Kinder

Kinder bekommen viel zu oft Antibiotika verschrieben. Fast jedes zweite Kind unter zehn Jahren erhält beim Arztbesuch ein Mittel gegen eine Infektion mit Bakterien, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine Studie von Dr. Sascha Abbas von der Universität Köln. Abbas wertete eine Stichprobe von 47000 Krankenversicherten aus. Die Ärzte verschrieben Antibiotika

Hausmittel: Hühnersuppe lindert Entzündungen

Die Nase läuft, der Hals kratzt und die Stimme bleibt weg – typische Symptome einer Erkältung. Durchschnittlich leidet jeder Erwachsene in Deutschland bis zu dreimal im Jahr an einer durch Viren verursachten Infektionskrankheit der Nasen- und Halsschleimhaut sowie der Bronchien. Besonders Menschen mit schwachen Abwehrkräften sind sehr anfällig für die per Tröpfcheninfektion übertragbaren Erkältungsviren. Und

Röntgen mit Risiko

Das Schädelröntgen nach einem Sturz ist überholt. Das sagt die Kinderradiologin Dr. med. Gabriele Hahn von der Universitätsklinik Dresden. Bestimmte feine Frakturen kann man auf dem Röntgenbild nicht sehen und auch nicht die wirklich gefährlichen Verletzungen innerhalb des Schädels, erklärt sie im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Auf die aber könne man durch eine genaue Beobachtung

Zahnunfälle: Auf schnelle Rettung kommt es an

Bonn, 17.11.2010. Etwa 30 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder erleiden durch Unfälle Schäden an den bleibenden Zähnen, so die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Trauma-Experten sehen eine steigende Tendenz bei Zahnunfällen und beschäftigten sich daher auf dem Deutschen Zahnärztetag am 12. und 13. November in Frankfurt intensiv mit Tipps und Informationen zur

Zappel-Pizza – Fast-Food-Kinder leiden öfter als andere unter ADHS

Kinder, die viel zucker-, salz- und fettreiche Fast-Food-Lebensmittel bekommen, sind stärker als andere gefährdet, am „Zappelphilipp-Syndrom“ (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung, ADHS,) zu erkranken, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das lege eine australische Studie nahe, welche die Ernährungsgewohnheiten von 1800 Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum Alter von 14 Jahren untersuchte. Bei 115 von ihnen wurde ADHS diagnostiziert.