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Gesundheit

Dioxine in Lebensmitteln – Bluttests nicht sinnvoll

Besorgte Bürgerinnen und Bürger erwägen, im Zusammenhang mit der aktuellen Dioxinbelastung von Futter- und einigen Lebensmitteln ihr Blut auf Dioxine untersuchen zu lassen. Die Kommission Human-Biomonitoring (HBM) des Umweltbundesamtes (UBA) rät davon ab. Zwar ist ein Nachweis von Dioxinen im Menschen grundsätzlich möglich. Die durch den mehrwöchigen Verzehr von Eiern und Fleisch entstehende Dioxinkonzentration im

ADHS: Was können Medikamente – was nicht?

Die Begriffe ADHS und ADS stehen für Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit (ADHS) oder ohne Hyperaktivität (ADS). Die wichtigsten Merkmale sind Unaufmerksamkeit, Überaktivität und unbeherrschtes, impulsives Verhalten, ein Gebaren, das im Kinderklassiker „Struwwelpeter“ als „Zappelphilipp“ eindrücklich geschildert wird. ADHS wird auch als Reizfilterschwäche bezeichnet, weil es den Kindern nicht gelingt, wichtige von unwichtigen Sinnesreizen zu trennen. Erste Zeichen

EHEC-Infektionen können für Kinder schwerwiegende Folgen haben

Über den Schutz vor EHEC-Infektionen informiert ein neues Verbrauchermerkblatt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Infektionen mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) können leichte bis schwere, blutige Durchfallerkrankungen verursachen. Besonders gefürchtet sind die Keime, weil sie unter Umständen zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen führen können, insbesondere bei kleinen Kindern. Vor allem ihnen droht als Folge einer EHEC-Infektion

Kinder- und Jugendärzte raten zur Grippeimpfung

Angesichts der deutlichen Zunahme der Erkrankungen durch das H1N1-Virus („Schweinegrippe“) bei Kindern und Jugendlichen rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) allen Eltern, ihre Kinder, die im letzten Jahr nicht an der sog. Schweinegrippe erkrankt waren oder in den letzten 12 Monaten nicht mit dem entsprechenden H1N1-Impfstoff (Pandemrix®) geimpft worden sind, jetzt noch mit

Winterproblem Mittelohr – oft sehr schmerzhafte Kinderkrankheit

Erfahrene Kinder- und Jugendärzte wissen genau, was in den nächsten Monaten auf sie zukommt: Zwischen Dezember und März werden ihre Praxen wieder voll sein von schmerzerfüllt weinenden oder qualvoll jammernden Babys und Kleinkindern – Mittelohrentzündungen haben in dieser Zeit Hochsaison. Die Statistik klingt bedrohlich: Nach Angaben der „Stiftung Kindergesundheit“ werden sechs Prozent aller kleinen Patienten

Asthmarisiko Kissenschlacht – Allergie-Kinder sollten auf das Vergnügen im Bett besser verzichten

Kinder mit Asthma oder Hausstaubmilben-Allergie sollten auf eine Kissenschlacht besser verzichten. Bei dem beliebten Schlafzimmerspaß könne die Staubpartikel-Konzentration in der Luft innerhalb einer Minute fast auf das 30-fache ansteigen, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Schon das Aufschütteln der Bettwäsche verdoppelt die Staubmenge. Günstig für Asthmatiker ist, wenn die Bettwäsche regelmäßig gewaschen und erneuert wird

Bisphenol A in Zahnfüllungen – Massenchemikalie mit unerwünschten Nebenwirkungen

Die Massenchemikalie Bisphenol A (BPA) wird unter anderem mit Herz- und Kreislauferkrankungen, Störungen der Sexualentwicklung sowie Diabetes in Verbindung gebracht. Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) hat ergeben, dass Bisphenol A gesundheitliche Probleme auslösen könne. Erfahrungsgemäß reagieren besonders Schwangere, Babys und Kinder auf diese Belastungen, aber auch für einen normalen Erwachsenen sind die Risiken nicht abzuschätzen.

Allergisch auf Zimtsterne

Wer in der Weihnachtszeit plötzlich von einem juckenden Ausschlag geplagt wird, sollte beim Hautarzt testen lassen, ob er etwa auf Perubalsam allergisch reagiert. Dessen Inhaltstoffe Zimtsäure und Vanillin werden gern als Duft- und Aromastoffe benutzt und können in Vanillekipferln, Glühwein, Lebkuchen oder Zimtsternen, aber auch in Kosmetika stecken, berichtet die „Apotheken Umschau“. „Bis die Symptome

Ernährung im Winter: Vitamine und Spurenelemente stärken den Körper

Nur jeder 11. Deutsche hält sich an die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und isst fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag. Doch besonders in der kalten Jahreszeit ist das dringend zu empfehlen. Denn Vitamine und Spurenelemente unterstützten die körpereigenen Abwehrkräfte und das Immunsystem – ein perfekter Schutzwall des Körpers gegen Viren und Bakterien.

Bricht die ADHS-Welle?

Eine US-amerikanische Studie zeigt: Viele Kinder werden fälschlicherweise als Zappelphilipp behandelt. Forscher der Universität von Michigan untersuchten mehr als 12000 Kinder und rechneten danach hoch: Fast eine Million haben in den USA zu Unrecht die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) bekommen, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Die Arzneimittelkosten, die dadurch entstehen, beziffern die Autoren der Studie