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Gesundheit

Zweite Masernimpfung muss sein

Masern könnten ausgerottet werden, wenn die Impfdisziplin besser wäre. Die Kinderkrankheit ist zwar selten geworden, aber es kommt immer wieder zu einzelnen Ausbrüchen. „Die Krankheit hat eine der höchsten Komplikationsraten“, erklärt Dr. med. Heike Dobrev, Kinder- und Jugendärztin aus Dresden, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Folgeerkrankungen können Mittelohrentzündungen, Lungen- oder Kehlkopfentzündungen sein. „Am Schlimmsten sind

Keine Panik vor EHEC-Ansteckung: Gute Hygienepraxis schützt

(aid) – Bundesweit infizieren sich derzeit immer mehr Menschen mit dem gefährlichen Darmkeim EHEC. Die Ursache dafür ist noch ungewiss. Vor allem erwachsene Frauen scheinen von einer Erkrankung betroffen zu sein. Im Verdacht steht bislang unzureichend gewaschene Rohkost. Einer Infektion vorbeugen können Verbraucher vor allem durch die Einhaltung einfacher Hygienemaßnahmen: AKTUELL: Das Robert-Koch-Institut (RKI) sowie

Aber bitte mit Käse: Kariesrisiko von säurehaltigem Obst mildern

Äpfel genießen zwar den Ruf, dank wertvoller Inhaltsstoffe auf vielerlei Weise die Gesundheit zu schützen, die Zahnbürste ersetzen diese – einer alten Weisheit zum Trotz – allerdings nicht. Wer den Ratschlag „Ein Apfel am Abend erspart das Zähneputzen“ allzu oft befolgt, läuft eher Gefahr seine Zähne zunehmend zu schädigen und Karies zu fördern. Äpfel und

Gefährliche EHEC-Infektionen: Bislang keine Fälle in Rheinland-Pfalz

Seit der zweiten Maiwoche mehren sich in Deutschland gefährliche Magen-Darm-Infektionen durch Enterohämorrhagische Escherichia Coli-Bakterien (EHEC) mit hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS). In Rheinland-Pfalz wurden bisher keine damit im Zusammenhang stehenden Fälle bekannt. Insgesamt wurden dem LUA landesweit in diesem Jahr 34 EHEC-Infektionen gemeldet – das sind etwa so viele wie im vergleichbaren Zeitraum 2010. Schwere Krankheitsverläufe waren

Warnung: Wieder gefährliche Stoffe in Schlankheitspillen aus dem Netz

Das Angebot im Internet ist schier unerschöpflich: Abnehmpillen aus Asien versprechen, die Pfunde rasch purzeln zu lassen. In der Laboranalyse zeigt sich aber immer wieder, dass die vermeintlich harmlosen Pillen gesundheitsschädliche Wirkstoffe in hohen Konzentrationen enthalten – wie jetzt im aktuellen Fall von „Slimming Capsule“. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt die Verbraucher dringend davor, diese oder

Kinderimpfungen: Was Eltern denken

Wie denken Eltern über Impfungen im Kindesalter, was beeinflusst ihre Impfentscheidung und welchen Informationsbedarf haben sie? Antworten auf diese Fragen gibt eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), für die bundesweit 3000 Eltern von Kindern bis 13 Jahren zu ihrem Wissen und ihrer Einstellung zu Kinderimpfungen sowie zum Impfverhalten befragt wurden. Wie die

Masern bedrohen jetzt auch Erwachsene

Schon letztes Jahr hätte es soweit sein sollen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte sich zum Ziel gesetzt, nach den Pocken und der Kinderlähmung bis Ende 2010 auch die Masern weltweit zum Verschwinden zu bringen. In Deutschland wurde leider nichts daraus, im Gegenteil: Zurzeit suchen regelrechte Masernwellen das Land heim. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg gibt

Kochlöffel und Geschirr aus Melaminharz sind für die Mikrowelle und zum Kochen nicht geeignet

Teller, Schüsseln, Besteck und andere Küchenutensilien aus Melaminharz können beim Erhitzen Melamin und Formaldehyd abgeben. Bei Temperaturen, wie sie auch beim Kochen erreicht werden, können gesundheitlich bedenkliche Mengen der Stoffe in Lebensmittel übergehen. Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der Überwachungsbehörden der Bundesländer zeigen, dass die Grenzwerte, die für den Übergang von Melamin und

Zu viele Pillen für den Zappelphilipp?! Über 1,7 Tonnen Tabletten für AD(H)S-Kinder

Immer mehr Kinder bekommen Medikamente gegen das Zappelphilippsyndrom AD(H)S. Daten der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen: Im Jahr 2009 haben rund 27 von 1.000 TK-versicherten Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren Methylphenidat, besser bekannt unter dem Handelsnamen des Originalpräparates Ritalin, verordnet bekommen. Im Jahr 2006 waren es noch 20 von 1.000. Das entspricht einer