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Familie & Erziehung

Reizüberfluteter Nachwuchs

Emotionale Schwierigkeiten, Störungen des Sozialverhaltens, Ängste, Hyperaktivität – fast drei Viertel der Deutschen (73,2 %) sind der Ansicht, Kinder sind heute verhaltensauffälliger als noch vor etwa 10 bis 15 Jahren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Gefragt nach den Ursachen für die psychischen Probleme der Sprösslinge antwortet die

Kinder- und Jugendärzte kritisieren geplantes Bundeskinderschutzgesetz

„Die bisherigen Informationen zum Entwurf der Bundesregierung für ein Bundeskinderschutzgesetz zeigen nicht, dass die Bundesregierung bereit ist, die Forderungen der Kinder- und Jugendärzte nach besserem Schutz von Kindern zu erfüllen. Der Entwurf ist halbherzig, überdies nicht neu und reicht nicht aus, Kinder wirksam vor Misshandlung zu schützen.“ Mit diesen Worten kritisierte Dr. Wolfram Hartmann, Präsident

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bringt neues Bundeskinderschutzgesetz auf den Weg

Die Bundesregierung wird den Schutz von Kindern in Deutschland umfassend und wirksam verbessern. Dazu hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, heute den Bundesministerien ein neues Bundeskinderschutzgesetz zur Abstimmung vorgelegt. Es soll  am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Das Gesetz baut auf zwei Säulen – Prävention und Intervention – und

Spielzeug oder Zeug zum Spielen?

Welches ist das richtige Spielzeug für Kinder? In einer Zeit mit schier grenzenlosem Angebot ist die Antwort von Experten darauf außerordentlich beruhigend: Geben Sie jüngeren Kindern nur wenig Spielzeug, sondern lieber Zeug zum Spielen – also Alltagsgegenstände, rät etwa Professor Dr. Gerd E. Schäfer, Erziehungswissenschaftler an der Universität Köln, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Kinder

Beim Kauf von Computerspielen auf Altersfreigaben achten

Zu Wachsamkeit beim Kauf von Computerspielen hat Jugendministerin Ute Schäfer aufgerufen. „Eltern und Großeltern stehen oft beim Weih­nachtseinkauf vor der Frage, ob Computerspiele, die Kinder ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben, auch wirklich für sie geeignet sind“, sagte Schäfer. Deshalb sollten Eltern sich vor dem Kauf informie­ren. „Wichtig ist, die Alterskennzeichen zu beachten“, so

Tiergeschenke zu Weihnachten

Schildkröte, Papagei und Co. gehören zu den Geschenken, die oft erst kurz vor Weihnachten beim Züchter, im Zoofachhandel, oder „mal eben“ im Internet geordert werden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät, beim Kauf lebender Tiere als Weihnachtsgeschenk für Kinder besonders kritisch zu sein, denn: Internationale Artenschutzbestimmungen stecken enge Grenzen – und die

Geschwisterstreit – alles nicht so schlimm

Wie Hund und Katze – vielen Eltern erscheinen die Streitereien ihrer Kinder als Dauerzustand. Bei den Akteuren selbst relativiert die Zeit anscheinend die Erinnerung an die Häufigkeit der Reibereien. So geben  laut einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „BABY und Familie“ zwar 56 Prozent (56,6 Prozent) der mit Geschwistern aufgewachsenen Befragten an,  in der Kindheit häufig

Deutschland braucht wirksame Politik für Kinder

Anlässlich des heutigen Abschlusskongresses zum Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fordern der Deutsche Kinderschutzbund und UNICEF Deutschland die Bündelung kinderpolitischer Maßnahmen und die Einsetzung eines Kinderbeauftragten der Bundesregierung. „Deutschland braucht endlich wirksame Politik für Kinder“, sagte der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Jürgen Heraeus. „Dazu ist

Aktuellen Bezieher/innen von Elterngeld droht ab 2011 Verlust der Restansprüche

In dem Sparpaket der Bundesregierung wird Bezieher/innen von SGB-II-Leistungen das Elterngeld als eigenes Einkommen angerechnet. Damit verlieren ab dem 01.01.2011 alle Eltern, die sich das Elterngeld in 24 statt 12 Monaten auszahlen lassen, die noch ausstehenden Beträge. Betroffene Eltern sollten die „Verlängerungsoption“ sofort widerrufen und sich das Geld jetzt auszahlen lassen. „Die Verrechnung trifft auch

Einsichtige “Rabenväter”

Der Arbeitstag war anstrengend, ein Termin jagt den nächsten, dazu kommt vielleicht noch Ärger mit Kollegen. Da bleibt das Privat- und Familienleben des Öfteren auf der Strecke. Fast die Hälfte der Väter von Kindern bis 6 Jahren in Deutschland (45,4 %) räumte bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „BABY und Familie“ ein, aufgrund