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Familie & Erziehung

Überforderte Kinder

Ein fünfjähriges Kind, das nach einer Viertelstunde konzentrierten Stillsitzens Abwechslung sucht, handelt völlig altersgemäß. Länger können sich Fünf- bis Siebenjährige nicht konzentrieren, Zehnjährige schaffen fünf Minuten mehr. Das hat der Kölner Psychologie-Professor Gerhard Lauth festgestellt. Er kritisiert, dass Erzieher und Lehrer diese Grenzen oft nicht beachten. Konzentration zu einem willkürlich festgelegten Zeitpunkt, etwa in einer

Neues Onlineportal für Jugendliche: Mit Maß und Spaß im Internet

Im Vorfeld des „Safer Internet Day“ am 7. Februar 2012 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihr neues Internetportal http://www.ins-netz-gehen.de gestartet. Es richtet sich vor allem an junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die zahlreichen interaktiv aufbereiteten Informationen sollen sie dabei unterstützen, Online-Angebote wie etwa Soziale Netzwerke, Chats und Computerspiele verantwortungsvoll

Oma und Opa im Kommen – Wie sich die Rollen von Großeltern verändert haben

Distanziert, Ersatzeltern, Spaß-Oma – die Rollen von Großeltern sind heute nicht mehr leicht einzuordnen. Aber: „Die  Beziehung zwischen Enkeln und Großeltern ist heute viel enger als noch in der Generation davor“, sagt der Familiensoziologe Prof. Dr. Francois Höpflinger aus Zürich im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Zwar gibt es auch die Großeltern, die ihre Unabhängigkeit betonen,

Bügel-Prinz und Schrubber-Schatz

Bügeln, putzen und kochen ist fast so gut wie Sex, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Das habe eine wissenschaftliche Befragung von mehr 1400 Paaren in den USA ergeben. Soziologen fragten die Paare nach Rezepten für eine glückliche Ehe. Resultat: Männer und Frauen, die Hausarbeit gleichberechtigt aufteilten und überdurchschnittliche Großzügigkeit erlebten, bewerteten die Ehe häufig

Ängstliche Eltern

Herumtoben im Wald oder auf Spielplätzen und nach Lust und Laune Quatsch machen – für die meisten Kinder gibt es nichts schöneres. Eltern wird bei diesem Gedanken jedoch oft Angst und Bange, sie fürchten um das Wohl ihres Nachwuchses. Viele Kinder bestätigen jetzt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Postermagazins „medizini“, dass ihre Eltern

Gesetzliche Zuzahlung begrenzen: Kurmaßnahmen für Mütter mit geringem Einkommen

Berlin, 16. Januar 2012. Für einkommensschwache Mütter, die eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme benötigen, gibt es die Möglichkeit der Reduzierung des gesetzlichen Eigenanteils. Dieser beträgt für eine dreiwöchigen Vorsorge- oder Rehamaßnahme für Mütter oder Mutter-Kind einheitlich 220 Euro.  „Schwierige finanzielle Verhältnisse dürfen Mütter nicht von einer benötigten Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme abhalten“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des

Babys – Nur nicht vergleichen!

Die Entwicklung von Babys folgt zwar bestimmten Stadien, aber die Natur kennt dafür eine große Bandbreite. „Gene und Umwelt bestimmen gemeinsam, wie schnell oder langsam die Entwicklung abläuft“, betont Dr. Heinz Krombholz, Entwicklungspsychologe am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Eltern sollten deshalb dem Drang widerstehen, den eigenen Sprössling mit anderen

Schlau gelesen – Warum Eltern ihren Kindern möglichst viel vorlesen sollten

Wenn Eltern ihren Kindern möglichst oft vorlesen, ist diese Zeit eine wertvolle Investition in deren Zukunft. Denn Vorlese-Kinder sind später besser in der Schule, treiben mehr Sport und spielen häufiger ein Instrument. Das berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf die Stiftung Lesen aus Mainz. Kinder, denen viel vorgelesen wurde, greifen später auch

Keine Zeit zum spielen – Nachwuchs im Terminstress

Der Terminkalender ist oft schon bei den Jüngsten voll bis oben hin: Ballet- und Tennisstunden, Fußballtraining, Klavierunterricht und dazwischen noch jede Menge Hausaufgaben. Mehr als jedes dritte Kind im Alter zwischen 6 und 12 Jahren in Deutschland (39,0 %) beschwert sich mittlerweile darüber, wegen anderer Aufgaben und Termine nicht ausreichend Zeit zum Spielen zu haben.

Familienreport 2011: Eltern brauchen bessere Vereinbarkeit

Laut Familienreport 2011 ist nur ein Drittel der berufstätigen Eltern mit minderjährigen Kindern mit ihren Arbeitszeiten zufrieden. 60 Prozent der Väter würden gerne weniger, 20 Prozent der Mütter hingegen gerne mehr arbeiten. Die Wunscharbeitszeiten von Eltern liegen zwischen 25 und 35 Wochenstunden. Dies zeigt der Politik deutlich die Richtung auf, in die es gehen müsste.