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Ernährung

Werbeflut macht Kinder dick – Jeder zweite Fernsehspot, den ein Kind sieht, wirbt für Süßes und Knabbereien

20000 bis 40000 Werbespots sehen Kinder durchschnittlich im Jahr. Die Hälfte der Filmchen wirbt für Süßwaren, Limonaden und Knabbereien, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Die Ärzte befürchten, dieses Zuviel an Werbung könne Kinder dick machen. „Werbung preist eben nicht das frische Obst an,

Vom Ferdi Fuchs-Würstchen bis zur „Bob der Baumeister“-Wiener: Gesundheitsaussagen für Kinder-Wurstprodukte führen in die Irre

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die irreführende Werbung für Kinder-Wurstprodukte kritisiert. Ob Streichwurst in Bärchenform oder Mortadella mit Gesichtsmuster: Die Produkte werden als gesund beworben, sind jedoch nicht auf die Ernährungsbedürfnisse von Kindern abgestimmt. So preist der Hersteller Stockmeyer seine „Ferdi Fuchs Mini Würstchen“ als „täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung“ an. Das Produkt soll „stärkere

Sauber getäuscht – Wie scheinbar eindeutige Etiketten auf Lebensmitteln Verbraucher in die Irre führen

Manche Werbeaufdrucke auf Lebensmittel-Verpackungen sind nur halb wahr. Besonders trickreich gingen Hersteller mit den Bezeichnungen „Ohne Geschmacksverstärker“ oder „Ohne Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe“ um, berichtet die „Apotheken Umschau“. Diese „Clean Label“ sind Verbraucherschützern ein Dorn im Auge. So verzichten manche Hersteller auf Geschmacksverstärker wie Glutamat, fügen aber stattdessen Hefeextrakt zu. Doch auch er enthält Glutamat

Algenpräparate im Test: Einige Produkte enthalten Giftstoffe

(aid) – Algenpräparate haben keinen nachweisbaren Nutzen für die Gesundheit und enthalten teilweise sogar giftige Substanzen. Das hat eine Untersuchung von Stiftung Warentest aufgedeckt, für die zehn Produkte auf Algenbasis geprüft wurden. Im Internet verheißt die Werbung für solche Tabletten und Kapseln wahre Wunder. So sei die Blaualge Aphanizomenon flos-aquae (Afa) das „vitalstoffreichste Lebensmittel der

EU-Kommission will Vorschriften für Gentech-Futtermittel aufweichen

Brüssel/Berlin: Laut eines vom BUND in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens verstößt die EU-Kommission gegen europäisches Recht, wenn sie wie geplant die Vorschriften für Gentechnik in Futtermitteln aufweicht. Der EU-Kommission zufolge sollen künftig nicht zugelassene und nicht sicherheitsbewertete Gentech-Pflanzen Futtermittel bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent verunreinigen dürfen. Über die Vorlage stimmen morgen die EU-Mitgliedsstaaten im

Babybrei selbst gemacht – schnell und preiswert

(aid) – Eltern wünschen sich für ihre Kinder einen gesunden Start ins Leben. Im ersten Lebensjahr ist die richtige Einführung der Beikost ein wichtiger Schritt hin zum selbständigen Essen und legt die Basis für eine gesunde Lebensführung im Erwachsenenalter. Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ unterstützt junge Familien in der Zeit von der Schwangerschaft bis zum

Etikettenschwindel: Falsche Angaben bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln

27.01.2011 – Falsche Auslobungen und dreiste Werbung täuschen Verbraucher über die wahre Qualität von Lebensmitteln, berichtet die Februar-Ausgabe der Zeitschrift test. Bei der Auswertung von 30 Lebensmitteltests der Jahre 2008 bis 2010 waren 205 der 749 Produkte im Test nur „ausreichend“ oder sogar „mangelhaft“ deklariert. An jedem vierten Etikett gab es deutliche Kritik. Manche Kennzeichnungsmängel

Die Milch macht’s: „Kindermilch“ auch?

(aid) – Die Geburtenzahlen sinken. Das bekommen auch Hersteller von Babybedarf deutlich zu spüren. Neue Produktkreationen wie „Kindermilch“ sollen daher die kleine Kundschaft länger an den Hersteller binden. Mit Aussagen wie „gesünder als Kuhmilch“ preisen sie die Mixturen auf Milchbasis an. Ernährungsexperten sehen dagegen keine Vorteile in dem Industrieprodukt. Schick verpackt im quadratischen Karton mit

Wachstumsregulatoren in Obst und Gemüse: besser Bio oder saisonal

Aachen (fet) – Um ein ganzjähriges Angebot bestimmter Obst- und Gemüsesorten zu sichern, kommen verstärkt Reifebeschleuniger wie Ethephon zum Einsatz, deren Rückstände zu  Hautreizungen und Nervenschäden führen können. Durch den Kauf von Bio- oder Saisonware ist ein Risiko vermeidbar. Nachdem die Medienwelt aufgrund der jüngsten Dioxinfunde derzeit ein scharfes Auge auf die Sicherheit unserer Lebensmittel

Lebensmittel: Zusatzstoffe „natürlich“ getarnt

Aachen (fet) – Aufgrund zahlreicher Negativschlagzeilen über Zusatzstoffe setzen Lebensmittelhersteller bei ihren Produkten heute verstärkt auf Werbeslogans wie „natürlich“ und „frei von künstlichen Zusatzstoffen“. In vielen Fällen verstecken sich die vermeintlich fehlenden Substanzen nur hinter neuen Namen. Zahlreiche Meldungen über schädliche Wirkungen einiger Zusatzstoffe lassen die Käufer heute oftmals einen genaueren Blick auf die Zutatenliste