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Verbände und DGB fordern: "An Kindern und Familien darf nicht gespart werden!"

„Demokratie und sozialer Ausgleich gehören zusammen. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, ihre zutiefst ungerechten Sparbeschlüsse zurückzunehmen. Sie lädt die Krisenlasten einseitig auf den Schultern der Schwächsten in unserer Gesellschaft ab“, heißt es in einer Protest-Erklärung von AWO Bundesverband, Deutscher Kinderschutzbund (DKSB), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf), Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Bundesinstitut für Risikobewertung: Nanosilber gehört nicht in Lebensmittel, Textilien und Kosmetika

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machen sich Hersteller von verbrauchernahen Produkten seit langem zunutze. Neuerdings werden auch Silberpartikel in Nanogröße eingesetzt. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen in Kühlschränken das Wachstum von Keimen verhindern, und in Sportsocken soll es die Geruchsbildung vermeiden. Ob von Nanosilber ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher ausgeht, lässt

Deutscher Kinderschutzbund entsetzt über Sparvorhaben der Bundesregierung

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, zeigte sich entsetzt über die Ergebnisse der Sparklausur der Bundesregierung: „Hier wird eindeutig am falschen Ende gespart. Besonders der Wegfall des Elterngelds für Hartz-IV-Empfänger ist ein Skandal. Dadurch wird die Situation junger, arbeitsloser Eltern und insbesondere der Alleinerziehenden massiv verschlechtert.“ Zudem seien die Folgen der Kürzungen fatal: „Offensichtlich

Kinder – und Jugendärzte fordern: „Arme Kinder dürfen nicht weiter benachteiligt werden“

Grundsätzlich sind Sparbemühungen des Staates angesichts der hohen Schuldenlast für die nachfolgenden Generationen dringend erforderlich, aber sie dürfen zu keinen weiteren Belastungen für Kinder und Jugendliche aus ohnehin benachteiligten Familien führen“, erklärt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ e.V.) und kritisiert die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung. Die Kinder- und

Schwer zu finden – Informationen über Verbraucherwarnungen und Produktrückrufe

(ck) – Informationen über Verbraucherwarnungen und Produktrückrufe in Deutschland sind leider noch immer keine Selbstverständlichkeit und oft auch eher Kontraproduktiv als von Nutzen. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg [1] setzt jedoch dieser kaum vorhandenen Informationsflut die Krone auf. So berichtet das Ministerium – das von sich selbst behauptet: „Wir machen

Kinderschuhe sind oft zu klein

Fast 70 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen tragen zu kleine Schuhe. Zum Teil sind die Hersteller schuld, so Dr. Wieland Kinz, Sportwissenschaftler aus Salzburg, der sich wissenschaftlich mit Kinderfüßen- und schuhen beschäftigt: „Wir glauben, dass einige Produzenten schlampig mit den Größen umgehen und niemand nachmisst, wie groß die Schuhe überhaupt sind“, beklagt er im Gespräch

Erstickungsgefahr von Kleinkindern durch Nüsse

Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen Daten vor, nach denen es sich bei von Kleinkindern verschluckten Fremdkörpern oftmals um Nüsse, insbesondere Erdnüsse handelt. Das Risiko, Nüsse oder Nussteile zu verschlucken, die dann in die Atemwege gelangen, ist für Kleinkinder signifikant höher als das Risiko, Kleinteile von Spielzeug zu verschlucken. Nüsse können aufgrund ihrer Form und

Umfrage: Jedes dritte Kind glaubt, Eltern dürfen ihre Kinder schlagen

Anlässlich des 20. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.2009 hat der Berliner Kinderschutzbund eine Umfrage zum Thema „Kinderrechte“ durchgeführt. Teilgenommen haben 246 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. „Die Ergebnisse der Umfrage sind erschreckend“, sagte Sabine Walther, Geschäftsführerin des Berliner Kinderschutzbundes. Fast 30% der befragten Kinder sind überzeugt, dass ihre Eltern sie schlagen dürfen

Automatische Laufbänder: Vorsicht beim Betreten und Heruntersteigen

Automatische Laufbänder sind eine feine Sache. Mit Hilfe der Laufbänder lassen sich beispielsweise auf Flughäfen oder in Messehallen größere Distanzen inklusive Gepäck bequem und sicher zurücklegen. „Solche Fahrsteige funktionieren im Prinzip wie Rolltreppen, nur eben in der Horizontalen“, erklärt Achim Hüsch von TÜV Rheinland. Und deshalb gelten auch ähnliche Vorsichtsmaßnahmen – auch wenn das Unfallrisiko

Knicklichter sind nichts für kleine Kinder

Seit 2005 beobachtet der Giftnotruf Berlin einen starken Anstieg der Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern. Wurden im Jahr 2005 noch 105 Anfragen dazu registriert, waren es im vergangenen Jahr bereits 393. Darüber hat der Giftnotruf das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert. Die Kinder nehmen die Knicklichter in den Mund. Wenn sie sie aufbeißen, tritt die