Chemie & Co

Noch immer sind in vielen Spielzeugen giftige und verbotene Substanzen enthalten




    Anilin

    Anilin [aniˈliːn] (nach spanisch oder auch arabisch: an-nil = blau = Indigo-Farbe) ist eine farblose, leicht ölige Flüssigkeit mit süßlichem Geruch, die an der Luft leicht bräunlich wird. Es handelt sich um einen Benzolring mit einer Aminogruppe (–NH2) und damit um eine aromatische Verbindung. Mit Säuren versetzt bildet es Anilinsalze. Die basische Wirkung von Anilin [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Asbest

    Asbest (altgriech. ἄσβεστος, asbestos, „unvergänglich”) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene, natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale, die an vielen Stellen der Erde in der Erdkruste eingebettet sind. Die Faser des Magnesioriebeckits oder Krokydoliths aus der Gruppe der Hornblenden (auch Blauasbest genannt) ist bläulich, die Faser des Klinochrysotils (Serpentingruppe) ist weiß oder grün. Weitere zum Asbest zählende Minerale [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Asbest: Gefahren bei der Bearbeitung von Speckstein

    Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat bereits am 08.11.2001 ein Bearbeitungsverbot für Speckstein an den Schulen verfügtIn vielen Schulen und Kindergärten wird noch heute Speckstein von Kindern künstlerisch bearbeitet. Da der Stein sehr weich ist, lässt er sich gut formen und bearbeiten und wird daher auch oft in der Kunsttherapie eingesetzt.

     Artikel vom: 01.12.2010 - Rubrik: Chemie & Co,Schule & Kindergarten
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    Azofarbstoffe

    Diese Farbstoffgruppe ist auf Grund der vielfältigen Kopplungsmöglichkeiten mit Farbstoffen im gesamten Farbbereich vertreten, zudem sind die coloristschen Eigenschaften sehr gut. Azofarbstoffe werden zur Färbung von Textilien, Fetten und Ölen, zum Einfärben von Wachsen, Stroh, Holz, und für Papier eingesetzt. Auch für Beschichtungsstoffe, etwa bei CD-R, sind sie im Einsatz.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Benzidin

    Benzidin ist ein Derivat des Biphenyls. Es ist ein für den Menschen sicher krebserzeugender Stoff. Nach Kontakt mit diesem Stoff entwickeln sich nach einer oft mehrjährigen Latenzzeit Blasentumore. Benzidin kann leicht durch die Haut, aber auch durch Einatmen von Dampf oder Staub aufgenommen werden. Benzidin wirkt blutschädigend und schwächend auf das Knochenmark. Nach langjähriger Exposition [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co

    Benzol

    Benzol (nach der IUPAC-Nomenklatur als Benzen bezeichnet, da systematisch kein Alkohol, sondern formal Cyclohexa-1,3,5-trien) ist eine farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es ist das einfachste und zugleich klassische Beispiel für aromatische Kohlenwasserstoffe. Die Summenformel ist C6H6. Benzol ist krebserregend und wurde deshalb als Lösungsmittel durch die weniger gefährlichen methylsubstituierten Benzole Toluol und Xylol weitgehend ersetzt.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Bisphenol A (BPA)

    Bisphenol A ist ein Xenoestrogen mit estrogenartiger Wirkung (siehe auch Endokrine Disruptoren) und steht im Verdacht, gesundheits- und erbgutschädigend zu sein. Es stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Aktuellen amerikanischen Untersuchungen zufolge könnte auch die zivilisatorische Fettleibigkeit darin eine der Ursachen haben.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Bitrex – Denatoniumbenzoat

    Denatonium wird dazu benutzt, versehentliches Schlucken von gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten durch Kleinkinder zu unterbindenImmer mehr Produkte sind mit dem Hinweis “enthält Bitrex” versehen. Bitrex – auch Denatonium, als Denatoniumbenzoat oder Denatoniumsaccharinat erhältlich, ist die bitterste bekannte Substanz (Bitterstoff). Entdeckt wurde Denatonium 1958 von dem schottischen Chemiker J. R. Smith bei der Suche nach Wirkstoffen für örtliche [...]

     Artikel vom: 12.10.2010 - Rubrik: Chemie & Co,Prüf- & Gütesiegel
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    Cadmium

    Cadmium (auch Kadmium; aus dem griech. kadmía, lat. cadmea , oxidische oder carbonathaltige Zinkerde) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Cd und der Ordnungszahl 48. Cadmium und seine Verbindungen sind als „sehr giftig“ eingestuft; außerdem besteht begründeter Verdacht auf krebsauslösende Wirkung beim Menschen. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Deoxynivalenol (DON)

    Deoxynivalenol (DON), auch bekannt als Vomitoxin, ist ein Mykotoxin (Schimmelpilzgift) mit Trichothecen-Grundgerüst und ein Sesquiterpen

     Artikel vom: 17.3.2008 - Rubrik: Chemie & Co
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    Diethylether

    Diethylether bezeichnet in der Chemie eine organische Verbindung aus der Verbindungsklasse der Ether. Häufig wird er einfach als Ether, veraltet auch als Äther, bezeichnet. Die historische Bezeichnung war Schwefeläther wegen der Herstellung aus Ethanol und Schwefelsäure. Meist wird Ether aus einem Gemisch (etwa im Verhältnis 9:5) von Ethanol und Schwefelsäure hergestellt, wobei portionsweise Alkohol zur [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Diethylhexylphthalat, DEHP

    Bis(2-ethylhexyl)phthalat, (auch Diethylhexylphthalat, DEHP) ist einer der wichtigsten Weichmacher auf Phthalatbasis. Wenn dieser Stoff in polymere Stoffe eingearbeitet wird, werden diese elastischer und geschmeidiger. DEHP geht dabei keine chemische Verbindung ein und kann daher zum Beispiel aus Kunststoffen mit der Zeit wieder entweichen.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Dioxine / Dioxin

    Polychlorierte Dibenzodioxine und DibenzofuranePolychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/PCDF) sind zwei Gruppen von chemisch ähnlich aufgebauten chlorierten organischen Verbindungen. Sie werden im allgemeinen Sprachgebrauch und teilweise auch in der Literatur als Dioxine zusammengefasst. Sie entstehen als Nebenprodukte bei der Herstellung chlororganischer Chemikalien oder bei Verbrennungsreaktionen. Durch technische Maßnahmen, beispielsweise den Einbau von Filtern in Müllverbrennungsanlagen, kann [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Dispersionsfarbstoffe

    Bei der Dispersionsfärbung werden in Wasser schwer lösliche oder praktisch unlösliche synthetische Farbstoffe eingesetzt. Da die Färbung auch aus einer wässrigen Lösung erfolgt, werden die Farbmittel feinst zermahlen und zusammen mit Dispergiermitteln in ein ca. 100°C erwärmtes Färbebad gegeben. Die darin molekular verteilten Farbstoffpartikel ziehen aus der Flotte auf und diffundieren dann in die Faser [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Flammschutzmittel

    Flammschutzmittel (oder Brandhemmer) sind Stoffe, welche die Ausbreitung von Bränden einschränken, verlangsamen oder verhindern sollen. Angewendet werden Flammschutzmittel überall dort, wo sich potentielle Zündquellen befinden, wie z. B. in elektronischen Geräten (Elektrischer Kurzschluss), Polstermöbeln oder Teppichen

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Formaldehyd

    2004 stufte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Substanz Formaldehyd als „krebserregend für den Menschen“ (CMR-Gefahrstoff) ein. CMR-Stoffe (Cancerogene, Mutagene und Reproduktionstoxische Stoffe) zählen zu den besonders gefährlichen Stoffen und sollten durch weniger gefährliche Stoffe substituiert werden. Formaldehyd (ausgesprochen Form-Aldehyd) ist der Trivialname für die giftige chemische Verbindung Methanal, dem einfachsten Aldehyd. Der korrekte IUPAC-Name Methanal leitet [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Formamid

    Formamid ist ein Amid der Methansäure (Ameisensäure). Bei Raumtemperatur liegt die Substanz als farblose Flüssigkeit von glycerinartiger Konsistenz vor. Sie ist hygroskopisch und wirkt als Löse- und Reduktionsmittel. Bei Temperaturen über 90 °C kann Cyanwasserstoff abgespalten werden. Bei Temperaturen über 200 °C zersetzt sich Formamid in Cyanwasserstoff, Ammoniak, Kohlenmonoxid und Wasser.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Fungizid

    Ein Fungizid ist ein chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze oder ihre Sporen abtötet oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindert (Fungizidie). Fungizide werden vor allem in der Landwirtschaft als Pflanzenschutzmittel angewendet. Daneben dienen sie auch zur Bekämpfung von Schadpilzen (z. B. Schimmelpilzen) auf Holz, Farbe, Textilien, an Wänden (Hausschwamm) und bei Lebensmitteln.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Hausstaub

    Hausstaub findet sich in jeder Wohnung. Durchschnittlich bilden sich täglich rund 6 Milligramm Staub pro Quadratmeter.[1] Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Wohnfläche von 44 und einer Bürofläche von 15 m2/Person entstehen jährlich rund 130 g Hausstaub pro Person. Da Hausstaub aus vielen Stoffen bestehen kann, sind auch die Quellen vielfältig.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Hexamoll DINCH

    1,2-Cyclohexandicarbonsäurediisononylester ist ein Weichmacher zur Herstellung von Kunststoffartikeln für sensible Anwendungsbereiche wie Kinderspielzeug, Medizinartikel oder zur Herstellung von Kunststoffen zum Verpacken von Lebensmitteln. Chemisch gehört es zur Gruppe der aliphatischen Ester.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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