Bezeichnungen

Noch immer sind in vielen Spielzeugen giftige und verbotene Substanzen enthalten




    Akute Referenzdosis (ARfD)

    Die akute Referenzdosis (ARfD) ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert als diejenige Substanzmenge pro kg Körpergewicht, die über die Nahrung mit einer Mahlzeit oder innerhalb eines Tages ohne erkennbares Risiko für den Verbraucher aufgenommen werden kann. Sie wird nur für solche Stoffe festgelegt, die aufgrund ihrer akuten Toxizität schon bei einmaliger oder kurzzeitiger Exposition gesundheitliche [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    EU-Richtlinie 88/378/EWG

    Die EU-Richtlinie gilt für das Inverkehrbringen von Spielzeug in der Europäischen Gemeinschaft, den EFTA-Ländern (Norwegen, Island, Schweiz, Liechtenstein) sowie einigen Drittstaaten, die ebenfalls die EU-Gesetzgebung anwenden. Das Inverkehrbringen darf von keinem  Mitgliedstaat der EU behindert werden, wenn die Produkte die CE-Kennzeichnung tragen, aus der hervorgeht, dass sie den wesentlichen Sicherheitsanforderungen der Richtlinie entsprechen und einer [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    Heimlich-Handgriff

    Das Heimlich-Manöver, auch Heimlich-Handgriff genannt, ist eine lebensrettende Sofortmaßnahme bei drohender Erstickung oder Bolustod bedingt durch eine komplette Verlegung der Atemwege durch einen Fremdkörper (Verschlucken). Es wurde von seinem Erfinder, dem US-amerikanischen Arzt Henry J. Heimlich, erstmals 1974 beschrieben. Durch eine Kompression des Abdomens (Bauchraums) wird versucht, den Fremdkörper durch den entstandenen Überdruck aus den [...]

     Artikel vom: 04.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen

    NOAEL

    NOAEL (engl. für No Observed Adverse Effect Level) ist ein toxikologischer Endpunkt in der Toxizitätsbestimmung. Der NOAEL entspricht der höchsten Dosis oder Expositionskonzentration eines Stoffes in subchronischen oder chronischen Studien, bei der keine signifikant erhöhten schädigenden behandlungsbedingten Befunde in der Morphologie, Funktion, Wachstum, Entwicklung oder Lebensdauer beobachtet werden. Im Gegensatz dazu bezeichnet der NOEL die [...]

     Artikel vom: 04.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    Normschlund

    Ein Normschlund ist ein Kunststoffrohr in der Größe eines Kinderschlundes. Mit diesem werden Spielzeuge bzw. Kleinteile von Spielzeugen daraufhin getestet, ob sie von Kleinkindern verschluckt werden können, d. h. ob sie eine Gefahr für die Gesundheit des Kindes darstellen.

     Artikel vom: 04.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF

    Das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) ist ein Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission. Es wurde 2002 als Reaktion auf diverse Lebensmittelskandale eingeführt. Über die nationalen Koordinationsstellen (in Deutschland das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) werden Warnungen vor auffälligen Lebensmitteln sowie behördlich angeordnete Produktrückrufe von Lebensmitteln und Futtermitteln/Mischfutter [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    Rapid Exchange of Information System (RAPEX)

    Das Rapid Exchange of Information System (RAPEX) ist ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Über RAPEX werden Informationen aus den Mitgliedsstaaten über gefährliche oder potentiell gefährliche Verbrauchsgüter (ausgenommen Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sowie Medikamente) ausgetauscht. Darunter fallen beispielsweise Produkte mit gesundheitsschädlichen Bestandteilen oder technischen Mängeln wie Elektrogeräte, bei denen Stromschlag- oder Entflammungsgefahr besteht.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    TDI-Wert

    Die erlaubte Tagesdosis (ETD) (engl.: Acceptable Daily Intake, ADI) bezeichnet die Dosis einer Substanz, wie etwa eines Lebensmittelzusatzstoffs, Pestizids oder eines Medikaments, die bei lebenslanger täglicher Einnahme als medizinisch unbedenklich betrachtet wird. Handelt es sich um ungewollte Verunreinigungen, spricht man von einer tolerierten Tagesdosis (engl. Tolerable Daily Intake, TDI)

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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    Verbraucherinformationsgesetz

    Das seit 2002 geplante deutsche Gesetz zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation, kurz Verbraucherinformationsgesetz wurde ursprünglich von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) vorgelegt und soll die Verbraucherrechte stärken und entscheidend verbessern. Es trat im Ganzen am 1. Mai 2008 in Kraft, zeitgleich mit der Verbraucherinformationsgebührenverordnung (VIGGebV), welche die Gebühren [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Bezeichnungen
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