Lexikon

Noch immer sind in vielen Spielzeugen giftige und verbotene Substanzen enthalten




    Zöliakie

    Oft wird die Krankheit im frühen Kindesalter entdeckt, wenn die ersten getreidehaltigen Nahrungsmittel eingeführt werden. Die Zöliakie (Synonyme: glutensensitive oder gluteninduzierte Enteropathie, intestinaler Infantilismus; bei Erwachsenen auch nichttropische oder einheimische Sprue, Glutenunverträglichkeit, Heubner-Herter-Krankheit) ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit [...]

     Artikel vom: 05.1.2012 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Verbrauchertipp: aid-E-Nummern-App – Informationen, da wo man sie braucht

    Die App wurde von der Firma Unipush Media programmiert und steht kostenfrei zum download im App-Store von iTunes und Android Market zur Verfügung. (aid) – E 123 oder Mononatriumphosphat: Was bedeuten diese E-Nummern eigentlich und kann ich sie ohne weiteres essen? Eine schnelle Information und Entscheidungshilfe gibt es jetzt als App vom aid. Sie können [...]

     Artikel vom: 06.7.2011 - Rubrik: E-Nummern,Ernährung,Verbraucher
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    Melamin

    Melamin (2,4,6-Triamino-s-triazin), eine farblose Substanz, ist eine heterocyclische aromatische Verbindung mit Stickstoff. Im Handel und Alltag wird die Bezeichnung auch für einen Kunststoff aus der Gruppe der Duroplaste, ein Aminoplast verwendet.  Der überwiegende Teil von Melamin wird zu Aminoplast-Kunstharz unter der Bezeichnung Melaminharz verarbeitet: Holzwerkstoffleime: Für Standardprodukte (etwa Spanplatten im Möbelbau) werden aus Kostengründen reine [...]

     Artikel vom: 06.7.2011 - Rubrik: Chemie & Co
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    Ringelröteln (Synonyme Erythema infectiosum, fünfte Krankheit, engl. fifth disease)

    Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion bei direktem Kontakt, auch durch verunreinigte Hände und in seltenen Fällen durch infizierte Blutprodukte. Die Ansteckungsfähigkeit ist in den ersten vier bis zehn Tagen nach Infektion am größten. Das heißt, dass Kinder im Stadium mit Hautausschlag praktisch nicht mehr ansteckend sindRingelröteln (Synonyme Erythema infectiosum, fünfte Krankheit, engl. fifth disease) ist [...]

     Artikel vom: 28.1.2011 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Asbest: Gefahren bei der Bearbeitung von Speckstein

    Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat bereits am 08.11.2001 ein Bearbeitungsverbot für Speckstein an den Schulen verfügtIn vielen Schulen und Kindergärten wird noch heute Speckstein von Kindern künstlerisch bearbeitet. Da der Stein sehr weich ist, lässt er sich gut formen und bearbeiten und wird daher auch oft in der Kunsttherapie eingesetzt.

     Artikel vom: 01.12.2010 - Rubrik: Chemie & Co,Schule & Kindergarten
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    Bitrex – Denatoniumbenzoat

    Denatonium wird dazu benutzt, versehentliches Schlucken von gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten durch Kleinkinder zu unterbindenImmer mehr Produkte sind mit dem Hinweis “enthält Bitrex” versehen. Bitrex – auch Denatonium, als Denatoniumbenzoat oder Denatoniumsaccharinat erhältlich, ist die bitterste bekannte Substanz (Bitterstoff). Entdeckt wurde Denatonium 1958 von dem schottischen Chemiker J. R. Smith bei der Suche nach Wirkstoffen für örtliche [...]

     Artikel vom: 12.10.2010 - Rubrik: Chemie & Co,Prüf- & Gütesiegel
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    Phenol

    Das Phenol (IUPAC: Benzenol) ist der einfachste Vertreter der Phenole. Phenole sind organische Verbindungen, in denen mindestens eine Hydroxygruppe direkt an einem aromatischen Ring gebunden ist. Phenol ist ein Derivat des Benzols. Phenol wurde im Jahr 1834 vom Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge bei der Destillation von Steinkohlenteer entdeckt.

     Artikel vom: 15.4.2010 - Rubrik: Chemie & Co
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    Zimt

    In Zimt – vor allem im billigeren Cassia-Zimt (auch: chinesischer Zimt) – ist das als gesundheitsschädlich geltende Cumarin enthalten. In Fertigprodukten wird fast ausschließlich dieser aus China, Indonesien oder Vietnam stammende Cassia-Zimt verarbeitetDer Zimt (v. mittelhochdeutsch zinemin; lateinisch cinnamomum, altgriechisch κιννάμωμον (kinnámōmon), aus dem Semitischen; niederdeutsch, vor allem für den Stangenzimt, auch Kaneel, französisch cannelle [...]

     Artikel vom: 24.12.2009 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Allergie

    Als Allergie (griechisch αλλεργία, „die Fremdreaktion“, von altgriechisch ἄλλος allos, „anders, fremd“ und ἔργον ergon, „die Arbeit, Reaktion“) wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert.

     Artikel vom: 17.10.2009 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Sibutramin

    Während im Jahr 2005 in Deutschland noch 125.000 illegal eingeführte Kapseln des chinesischen LiDa beschlagnahmt wurden, überschritt diese Zahl im Jahr 2006 die MillionenmarkeSibutramin ist ein Arzneistoff, der als Appetitzügler (Anorektikum) zur Reduktion von starkem Übergewicht (Adipositas) verwendet wird. Die Wirkung kommt über die indirekte Stimulierung des vegetativen Nervensystems zustande. Aufgrund starker Nebenwirkungen wurden Sibutramin-haltige [...]

     Artikel vom: 12.10.2009 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Liguster (Ligustrum)

    Die Liguster (Ligustrum), oder selten Rainweiden genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Ligustrum-Arten wachsen als laubabwerfende oder immergrüne Sträucher oder Bäume. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt, einfach und ganzrandig.

     Artikel vom: 02.9.2009 - Rubrik: Giftpflanzen
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    Toxoplasmose

    Eine nachgewiesene Infektion in der Schwangerschaft sollte behandelt werden. Je früher die Behandlung begonnen wird, umso geringer ist die Schädigung des Kindes Die Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die primär Katzen befällt. Der Erreger ist der protozooische Parasit Toxoplasma gondii, für den Katzen den Hauptwirt darstellen. Nur selten ruft die Erkrankung bei Katzen klinische [...]

     Artikel vom: 27.1.2009 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Listerien – Listeriose

    Listeriose ist eine durch das Bakterium Listeria monocytogenes ausgelöste, meldepflichtige KrankheitListerien können bei Menschen und Tieren eine Infektionskrankheit verursachen, die Listeriose genannt wird. Als humanpathogen wird nur die Art Listeria monocytogenes angesehen. Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von kontaminierter Nahrung, bei Tieren (hauptsächlich Rind u. Schaf) durch ungenügend angesäuerte Silage, beim Menschen durch den Verzehr [...]

     Artikel vom: 27.1.2009 - Rubrik: Gesundheit & Medizin
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    Asbest

    Asbest (altgriech. ἄσβεστος, asbestos, „unvergänglich”) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene, natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale, die an vielen Stellen der Erde in der Erdkruste eingebettet sind. Die Faser des Magnesioriebeckits oder Krokydoliths aus der Gruppe der Hornblenden (auch Blauasbest genannt) ist bläulich, die Faser des Klinochrysotils (Serpentingruppe) ist weiß oder grün. Weitere zum Asbest zählende Minerale [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Azofarbstoffe

    Diese Farbstoffgruppe ist auf Grund der vielfältigen Kopplungsmöglichkeiten mit Farbstoffen im gesamten Farbbereich vertreten, zudem sind die coloristschen Eigenschaften sehr gut. Azofarbstoffe werden zur Färbung von Textilien, Fetten und Ölen, zum Einfärben von Wachsen, Stroh, Holz, und für Papier eingesetzt. Auch für Beschichtungsstoffe, etwa bei CD-R, sind sie im Einsatz.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Anilin

    Anilin [aniˈliːn] (nach spanisch oder auch arabisch: an-nil = blau = Indigo-Farbe) ist eine farblose, leicht ölige Flüssigkeit mit süßlichem Geruch, die an der Luft leicht bräunlich wird. Es handelt sich um einen Benzolring mit einer Aminogruppe (–NH2) und damit um eine aromatische Verbindung. Mit Säuren versetzt bildet es Anilinsalze. Die basische Wirkung von Anilin [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Benzol

    Benzol (nach der IUPAC-Nomenklatur als Benzen bezeichnet, da systematisch kein Alkohol, sondern formal Cyclohexa-1,3,5-trien) ist eine farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Es ist das einfachste und zugleich klassische Beispiel für aromatische Kohlenwasserstoffe. Die Summenformel ist C6H6. Benzol ist krebserregend und wurde deshalb als Lösungsmittel durch die weniger gefährlichen methylsubstituierten Benzole Toluol und Xylol weitgehend ersetzt.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Bisphenol A (BPA)

    Bisphenol A ist ein Xenoestrogen mit estrogenartiger Wirkung (siehe auch Endokrine Disruptoren) und steht im Verdacht, gesundheits- und erbgutschädigend zu sein. Es stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Aktuellen amerikanischen Untersuchungen zufolge könnte auch die zivilisatorische Fettleibigkeit darin eine der Ursachen haben.

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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    Benzidin

    Benzidin ist ein Derivat des Biphenyls. Es ist ein für den Menschen sicher krebserzeugender Stoff. Nach Kontakt mit diesem Stoff entwickeln sich nach einer oft mehrjährigen Latenzzeit Blasentumore. Benzidin kann leicht durch die Haut, aber auch durch Einatmen von Dampf oder Staub aufgenommen werden. Benzidin wirkt blutschädigend und schwächend auf das Knochenmark. Nach langjähriger Exposition [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co

    Cadmium

    Cadmium (auch Kadmium; aus dem griech. kadmía, lat. cadmea , oxidische oder carbonathaltige Zinkerde) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Cd und der Ordnungszahl 48. Cadmium und seine Verbindungen sind als „sehr giftig“ eingestuft; außerdem besteht begründeter Verdacht auf krebsauslösende Wirkung beim Menschen. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, [...]

     Artikel vom: 05.1.2009 - Rubrik: Chemie & Co
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