Wie sich die Elternzeit auf den Job auswirken kann

Job und Familie – beides erfolgreich zu managen ist nicht gerade einfach. Möglich ist es aber dennoch. Beispiele dafür gibt es genügend. Um die Karriere nicht aus den Augen zu verlieren, sollte man die Elternzeit auch nutzen, um die berufliche Situation zu überdenken. Eine weiterführende Ausbildung bietet sich während der Elternzeit durchaus an.

Kind und Karriere vereinbaren

Kind und Karriere vereinbaren

Zuerst die Schule, dann die Ausbildung und danach ist Pause für ein Kind. Denn nicht nur Job und Einkommen fühlen sich als Bestätigung für den Erfolg gut an. Hält man seinen Nachwuchs in den Armen, weiß man erst, woran es gefehlt hat. Leider bleibt nur wenig Zeit um wirklich Pause vom Job zu machen. Zwar hat man grundsätzlich Anspruch auf drei Jahre Elternzeit, doch wer zu lange der Arbeit fernbleibt, hat mitunter Probleme bei der Rückkehr.

Frühzeitig den Wiedereinstieg in den Job planen

Den Elternzeitantrag stellen und sich erst etwas später Gedanken über den Wiedereinstieg in den Job zu machen, wäre gewiss der falsche Weg. Erfolgreiche Wiedereinsteiger überlassen nichts dem Zufall. Noch bevor sie sich Zeit für die Betreuung ihrer Kinder nehmen, planen sie bereits die Rückkehr in den Job. So kühl wie es jetzt klingt ist es aber in der Praxis nicht. Denn auch wer gut vorbereitet in die Elternzeit geht, genießt seine Zeit mit den Kind und der Familie.

Familie und Chef – sie sind Ansprechpartner in wichtigen Angelegenheiten

Gute und zuverlässige Mitarbeiter sind gefragt. Das bietet für Mütter und Väter in Elternzeit die Chance nach der Rückkehr beruflich neu durchzustarten. Damit der Wiedereinstieg gelingt, sollte er gut vorbereitet werden. Daher ist es wichtig, Familie und Chef gleichermaßen einzubinden. Denn Anteil am beruflichen Erfolg haben beide, sei es auch nur mit kleinen Diensten wie zum Beispiel die Kinderbetreuung.

Wer seinen alten Job behalten möchte, sollte sich mit dem Chef beraten. Zwar hat man einen gesetzlichen Anspruch auf Weiterbeschäftigung nach dem Ende der Elternzeit, doch ob man dauerhaft im Unternehmen beschäftigt wird, ist deswegen nicht sicher. Daher ist es wichtig, während der Elternzeit regelmäßig mit dem Chef Kontakt zu halten und sich über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen zu informieren.

Fortbildung und Teilzeit arbeiten währende der Elternzeit

Viele Eltern nutzen die Elternzeit für eine Aus- oder Weiterbildung, da es ein Vollzeitjob oft nicht erlaubt, abends noch ein Seminar zu besuchen. Die Elternzeit bietet hier eine passende Gelegenheit, den eigenen Ausbildungsstand zu verbessern. Doch welche Kurse machen Sinn? Informationen dazu bietet nicht nur die Bundesagentur für Arbeit, sondern auch der Chef. Ein Gespräch mit dem Arbeitgeber ist ratsam und zeigt ihm, dass Interesse am einer Wiedereinstellung vorhanden ist.

Zahlreiche Vorgesetzte begrüßen es auch, wenn Mitarbeiter für das Unternehmen da sind. Die ersten Wochen nach der Geburt gehören ohne Zweifel dem Kleinkind. Doch danach steht einer Rückkehr, wenn auch nur in Teilzeit, nichts im Wege. Der Vorteil der Teilzeit liegt auf beiden Seiten. Unternehmen können damit einen Personalmangel mit firmeneigenem Personal überbrücken während die Eltern beruflich am Ball bleiben.

Fazit

Die Elternzeit gehört gewiss zu den schönsten Erfahrungen. Doch die beruflichen Ziele dürfen nicht aus den Augen verloren werden. Viele Mütter und Väter nutzen die Elternzeit, um sich weiterzubilden. Während der Nachwuchs schläft können Online-Seminare besucht werden. Wer die Möglichkeit einer Kinderbetreuung hat, kann auch Teilzeit arbeiten. Hierzu empfiehlt sich der ständige und gute Austausch mit dem alten Arbeitgeber.

Bild/er: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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