ÖKO-TEST RATGEBER – Kinder und Familie 2017

Tipps und Tricks für glückliche Kinder: Der Umgang mit dem Baby ist für die meisten so neu wie ungewohnt, und die Angst ist groß, etwas falsch zu machen. Wer dazu neigt, sich verunsichern zu lassen, hat die besten Chancen, ins Schleudern zu geraten. Denn es gibt jede Menge Behauptungen, die dazu taugen. Der neue ÖKO-TEST Ratgeber Kinder und Familie räumt mit Mythen und Gerüchten auf. Er gibt Antwort auf die vielen Fragen, die alle Eltern haben, wenn ein Kind kommt – und mit denen sie sich oft genug alleingelassen fühlen. Ernährung, Entwicklungsstörungen, Sicherheit sind nur einige der Themen, zu denen das Heft Rat und Hilfe anbietet. Die Tests darin tragen dazu bei, dass Ihr Kind gesund und glücklich größer wird.

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ÖKO-TEST RATGEBER – Kinder und Familie
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber Kinder und Familie – Gut und stark ist ab dem 14. September 2017 im Handel zum Preis von 7,50 Euro erhältlich.

Die Tests:

Silikonschnuller: Mit einer Ausnahme bekommen alle Silikonschnuller im Test sehr gute Noten. Den Praxistest haben alle ausnahmslos bestanden. Auch Belastungen der Sauger mit krebsverdächtigem Naphthalin sind bei den Schnullern im Test kein Thema mehr.

Babyfone: Babyfone produzieren zu viel Elektrosmog. Das war schon in früheren ÖKO-TESTs ein Ärgernis und daran hat sich bis heute nichts geändert. Im aktuellen Test schneiden deswegen zehn von 14 Geräten mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ab. Nur eines ist empfehlenswert.

Mineralwasser: Eltern greifen für die Zubereitung von Säuglingsnahrung häufig zu speziell dafür ausgelobten Mineralwässern. Nötig ist das nicht unbedingt. Mit ein paar Ausnahmen kann ÖKOTEST aufgrund der Laborergebnisse die meisten der geprüften Mineralwässer aber empfehlen.

Wundschutzcremes: Viel zu meckern gibt es nicht, die meisten Wundschutzcremes im Test sind empfehlenswert. Weshalb einige Produkte immer noch Parfüm enthalten, bleibt aber schleierhaft.

Babybodys: Für strahlend weiße Textilien sorgen optische Aufheller. Zwar sind Babybodys heute häufig bunt, doch weiße Streifen und Etiketten strahlen durch die chemischen Hilfsmittel. Mehr als die Hälfte der getesteten Bodys ist betroffen.

Babytees: Wenn das Baby sich krümmt, sind oft Bauchschmerzen daran schuld. Medikamente sollte man den Kleinen meist nicht geben. Also greifen viele Eltern zu Babytees. Zu empfehlen sind die Tees aber nur dann, wenn sie frei von Schadstoffen sind. Und nicht für Babys, die noch keinen Brei essen.

Getreidebreie: Zwei Esslöffel Getreideflocken oder -grieß aus der Packung, etwas Milch dazu und ein bisschen Obst: Fertig ist die Babybeikost. Die als Getreidebrei vermarkteten Produkte können Eltern schnell zubereiten und lecker aufpeppen. Aber sind die Produkte auch frei von Schadstoffen? Nicht alle.

Kinderjeans: Jeans sind zeitlos. Sie stehen aber auch für die Ausbeutung von Textilarbeitern. Viele Anbieter geben sich bedeckt, wenn es um Lieferanten und soziale Bedingungen in den Produktionsbetrieben geht. Auch in Sachen Schadstoffe liegt einiges im Argen. Knapp die Hälfte der getesteten Kinderjeans enthält Anilin.

Matschhosen: Eltern und Erzieher schwören auf das wasserdichte Stück Stoff an Kindesbeinen, das aber leider oft mit Schadstoffen belastet ist. Insgesamt sieben der 13 getesteten Hosen fallen durch.

Und außerdem:

Gut gemeinte Ratschläge: So sehr sich junge Eltern anfangs über Tipps und Hilfe freuen, die Flut von Warnungen und Mahnungen verunsichert eher als dass sie hilfreich ist. Zumal so mancher mit erhobenem Zeigefinger erteilte Ratschlag veraltet ist und nicht immer Hand und Fuß hat. Da ist es wichtig herauszufinden, was wissenschaftlich betrachtet Unsinn ist und was wirklich stimmt.

Das richtige Spielzeug: Der Gang in einen Spielzeugladen kann erschlagend wirken. Wie um Himmels willen soll man als Eltern oder Großeltern aus dieser Fülle das Richtige für Kind oder Enkel finden? Etwas, das seinem Alter entspricht, zu ihm passt und noch dazu für eine Weile Spaß macht? ÖKO-TEST schafft Überblick.

Entwicklungsstörungen: Monster unterm Bett, Hexen im Wandschrank – an solche Ängste aus der Kindheit kann sich wohl jeder Erwachsene erinnern. Aber was ist, wenn Kinder extrem furchtsam werden? Wenn sie Marotten entwickeln, die seltsam anmuten? Den Tag verträumen oder viel zu aufgedreht wirken? Manche Eigenart gehört zur normalen Entwicklung dazu, bei anderen sollte ein Experte zu Rate gezogen werden.

Gesund im Mund: Kaum sind die ersten Beißerchen da, sollte auch die Zahnbürste zum Einsatz kommen. Denn muss ein kaputter Zahn gezogen werden, wächst der Nachfolger vielleicht schief heraus. Und kariöse Milchzähne können die bleibenden Zähne „anstecken“. Eltern sollten also auf eine gute Pflege achten. Und darauf, dass das Kind nicht zu lange an der Flasche nuckelt.

Quelle & Bild: ÖKO-TEST
Internet: www.oekotest.de

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