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15.11.2016   |   Schule & Kindergarten

Gift im Klassenzimmer: „planet e.“ im ZDF über Schadstoffbelastungen in Deutschlands Schulen

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in vielen Klassenzimmern. Die „planet e.“-Dokumentation „Gift im Klassenzimmer“ zeigt am Sonntag, 20. November 2016, 16.30 Uhr, im ZDF, wo sich die Gifte verstecken, wie man sich vor ihnen schützen kann und warum viel zu wenig für die Schulsanierung getan wird. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen.

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48px-Gnome-video-x-generic_svg„planet e.“-Dokumentation
„Gift im Klassenzimmer“
am Sonntag, 20. November 2016, 16.30 Uhr, im ZDF

Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Für eine bessere Luft in Deutschlands Schulen werde zu wenig getan, mahnt Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt. Das fängt schon beim Lüften oder Reinigen an und hört bei der Sanierung auf – den Kommunen fehlt allerdings meist das Geld für eine aufwändige Schulsanierung.

Jörg Roeber aus München hat nur per Zufall erfahren, dass seine Tochter im Klassenzimmer täglich den Giftstoff PCB eingeatmet hat. In der Eduard-Spranger-Mittelschule entweicht die Chemikalie aus Fugenmassen in den Wänden. Seit über 20 Jahren ist das Problem bereits bekannt, getan wurde bisher nicht viel.

Seit fast 20 Jahren ist Gertraud Hofmann im Schuldienst tätig. Doch vor einigen Jahren begann sie, auf ihren Job allergisch zu reagieren. Schuld waren Chemikalien im Schulgebäude, die ihr Immunsystem nicht mehr abwehren konnte.

Doch selbst nach Schulsanierung oder gar Neubau kann niemand ganz sicher vor dem Gift im Klassenzimmer sein: Denn auch zahlreiche neue Bauprodukte emittieren ständig Chemikalien und verpesten so die Luft. Deswegen untersucht der TÜV Rheinland diese Bauprodukte in intensiven Tests.

Quelle: ZDF Presse und Information
Internet: http://planete.zdf.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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