CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

27.10.2016   |   Produkttests

Salami im Test: Hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen in einem Produkt

Fast alle teuren Salamis zu Preisen zwischen 1,29 Euro und 3,10 Euro pro 100 Gramm schneiden gut oder sogar sehr gut ab, die meisten preiswerten zu Preisen zwischen 0,50 Euro und 1,79 Euro sind befriedigend. Ein Produkt ist ausreichend, ein weiteres mangelhaft, weil es sehr hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen hat. Dies ist das Ergebnis eines Tests von 19 Produkten abgepackter Salami in Scheiben, das in der November-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht ist.

salami

Teure Salami ist meist besser als preiswerte

Die Ergebnisse des Tests von 19 Produkten abgepackter Salami in Scheiben sind erfreulich. Die Tester fanden kein Gammelfleisch, kein Fleisch von nicht ausgelobten Tieren, keinen Hinweis darauf, dass Gewebe des zentralen Nervensystems verarbeitet wurde, keine Salmonellen und keine Listerien. Etwas teurere, länger gereifte Salami überzeugte noch mehr als kürzer gereifte, preiswerte. Ein Produkt ist sogar sehr gut, auch wegen der kräftigen aromatischen Salaminote.

infoDie "Zimbo-Gourmet-Salami" enthält hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen und erhielt nur ein "mangelhaft"

Zwei Salamis fallen negativ auf: Die eine kommt von einer Eigenmarke des Handels und enthält vergleichsweise viele Keime. Sie können mitverantwortlich für den leicht bitteren Geschmack und den leicht dumpfen Geruch sein und führen zur Gesamtnote ausreichend. Mangelhaft heißt es für eine Markensalami. Hier fanden die Tester sehr hohe Gehalte an Mineralölbestandteilen – überwiegend aus der Stoffgruppe Mosh. Die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa stuft Mosh als „potenziell besorgniserregend“ ein.

Was bedeutet diese Grafik? Klick für Informationen >

Der ausführliche Test Salami erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.10.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/salami abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest
Internet: www.test.de

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

3,2 Cent am Tag – Wichtiger Hinweis in eigener Sache

3,2 Cent am Tag – Wichtiger Hinweis in eigener Sache

  Liebe CleanKids Leserinnen und Leser… CleanKids ist dringend auf Eure Unterstützung angewiesen! Leider sind in diesem Jahr wieder weniger freiwillige Onlineabos..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse