CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

19.10.2016   |   Schwangerschaft & Baby

Niedersachsen erweitert Unterstützung für Paare mit Kinderwunsch

Sozialministerin Cornelia Rundt: „Wir tragen gesellschaftlichen Realitäten Rechnung“

Seit 2013 werden Ehepaare mit unerfülltem Kinderwunsch gemeinsam vom Land Niedersachsen und dem Bund finanziell bei der künstlichen Befruchtung unterstützt. Die Niedersächsische Landesregierung hat nun beschlossen, den Kreis der Berechtigten bei der Förderung der künstlichen Befruchtung zu erweitern. Ab Oktober 2016 wird diese Unterstützung auch unverheirateten Paaren gewährt.

Niedersachsen erweitert Unterstützung für Paare mit Kinderwunsch

„So selbstverständlich es heute ist, dass Paare ohne Trauschein zusammenleben, so selbstverständlich muss es sein, sie bei ihrem Kinderwunsch zu unterstützen. Familienplanung darf nicht vom Trauschein abhängen“, betonte Ministerin Rundt. „Es ist an der Zeit, unverheiratete Paare nicht länger von familienfördernden Maßnahmen auszuschließen.“

„Ich freue mich, dass Niedersachsen als weiteres Bundesland nun auch unverheiratete Paare bei der Kinderwunschbehandlung unterstützt. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist eine große Belastung für Paare. Familie ist da, wo Menschen bereit sind, füreinander einzustehen und dauerhaft Verantwortung zu übernehmen. Unverheiratete Paare, die sich Kinder wünschen, zu benachteiligen, ist nicht zeitgemäß“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Die für die künstliche Befruchtung von Bund und Land bereit gestellten Mittel betragen weiterhin jeweils 1,7 Millionen Euro. Land und Bund zahlen für die ersten drei Versuche – genau wie bei Ehepaaren – einen Zuschuss von maximal 800 Euro für eine In-Vitro-Fertilisation, für die teurere ICSI-Behandlung werden maximal 900 Euro gezahlt. Wird ein vierter Versuch nötig, verdoppeln sich diese Beträge.

Niedersachsen verfolgt weiterhin das Ziel, dass sich auch die Krankenkassen bewegen und unverheirateten Paaren bei der künstlichen Befruchtung zukünftig die gleichen Ansprüche gewähren wie Ehepaaren. Denn nach wie vor sind unverheiratete Paare bei den Kosten für eine künstliche Befruchtung besonders benachteiligt – sie erhalten bei Maßnahmen der künstlichen Befruchtung keine finanzielle Hilfe durch die Krankenkassen. Außerdem werden sie wie Privatpatienten behandelt, müssen also deutlich mehr bezahlen.

Unverheiratete heterosexuelle Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, die ihren Hauptwohnsitz in Niedersachsen haben, finden auf folgender Seite Informationen zur finanziellen Unterstützung: www.informationsportal-kinderwunsch.de.

Quelle: Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Wie Kinder unter Alkoholproblemen der Eltern leiden

Wie Kinder unter Alkoholproblemen der Eltern leiden

Neue Ausgabe des „ALKOHOLSPIEGELS“ der BZgA informiert über zielgerichtete Prävention Köln, 08. Juni 2017. Nach Expertenschätzungen leben in Deutschland etwa 2,65..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Aktuelle Tests…

– Anzeige –
Buch- und Lesetipps
Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse