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05.10.2016   |   Produkttests

ÖKO-TEST Reiswaffeln – Snacks mit krebserregendem Arsen

Babys und Kleinkindern sollte man besser keine Reiswaffeln geben. Das rät ÖKO-TEST in der aktuellen Oktober-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat 19 Marken ins Labor geschickt und teilweise stark erhöhte Werte von krebserregendem anorganischem Arsen gefunden. Zudem sind in einigen Marken weitere Schadstoffe wie Acrylamid und Mineralöl enthalten. Es gibt allerdings eine Alternative: Ein Produkt im Test überzeugte mit dem Testurteil „sehr gut“.

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Schon vor vier Jahren hat ÖKO-TEST anorganisches Arsen in Reiswaffeln gefunden. Haben die Hersteller mittlerweile ihre Produkte verbessert? Die Antwort ist so traurig wie kurz: Nein. Mehr als die Hälfte der Reiswaffeln rasselt im Test mit einem fetten „ungenügend“ durch. In drei Produkten steckt so viel von dem Arsen, dass der seit Januar geltende EU-Grenzwert für Reiswaffeln überschritten wurde. Das anorganische Arsen stammt unter anderem aus den Trinkwasserbrunnen in den Reis-Anbaugebieten. Der Stoff löst sich in der Erde aus den Gesteinsschichten und wird mit dem Wasser nach oben gepumpt. So gelangt er dann auch wieder auf die Reisfelder, da diese mit Wasser geflutet werden.

In den Real-Reiswaffeln wurde laut ÖKO-TEST mit dem Gehalt an anorganischem Arsen ein gesetzlicher Grenzwert überschritten. Hipp war im Test der einzige Hersteller mit einer sehr geringen Arsenbelastung aufgefallen ist, hat den Reis der von uns getesteten Charge aus Spanien bezogen

ÖKO-TEST: Babys und Kleinkinder sollten keine Reiswaffeln essen, da viele Produkte krebserregendes Arsen und andere Schadstoffe enthalten

Doch Arsen ist nicht das einzige Problem der Reiswaffeln. So fand das Labor in fast allen Produkten auch das vermutlich krebserregende Acrylamid. Die meisten Waffeln überschritten dabei den Richtwert für Getreidebeikost – ein weiterer Grund, warum Babys und Kleinkinder keine Reiswaffeln essen sollten.

Außerdem steckt Mineralöl in einigen Produkten. Es gelangt wahrscheinlich über die Verpackung oder die Schmieröle bei der Produktion in das Nahrungsmittel.

Dass es durchaus möglich ist, Reiswaffeln ohne erhöhte Mengen an Schadstoffen herzustellen, zeigt zum Glück wenigstens ein Anbieter, der auch schon im Test vor vier Jahren und damit dauerhaft das beste Produkte hatte.

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Quelle: ÖKO-TEST
Internet: www.oekotest.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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