CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

20.9.2016   |   Verbraucher

Handy-Abofallen: Mobilfunkfirmen treiben Geld für dubiose Drittanbieter ein

Wer beim Lesen seiner Handyrechnung feststellt, dass er angeblich Spiele, Klingeltöne oder bewegliche Smileys für hunderte Euro gekauft oder abonniert hat, braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um das vom Konto abgebuchte Geld zurückzuerhalten. Denn viele Mobilfunkfirmen ziehen das Geld von den Kunden ein, verweisen sie aber bei Reklamationen an die Drittanbieter. Wie sich Kunden gegen unberechtigte Geldforderungen wehren, erklärt Finanztest in der Oktober-Ausgabe

handrechnung

Auf den Mobilfunkrechnungen tauchen diese untergeschobenen Abos oder Services meist als „Sonderdienste“ oder „Mehrwertdienste“ auf. Was die Kunden angeblich gekauft haben, wird in der Regel nicht konkret benannt. Grundsätzlich gilt: Wer nichts bestellt hat, braucht auch nichts zu bezahlen. Doch oft stellen sich die Mobilfunkfirmen stur, beharren auf ihrer Geldforderung, sperren gar den Anschluss. Sie verweisen auf den Drittanbieter und behaupten, Reklamationen könnten nur gegenüber dem Drittanbieter geltend gemacht werden.

Das sehen die Verbraucherschützer von Finanztest anders. Und das bestätigt auch ein Urteil des Landgerichts Potsdam aus dem letzten Jahr: Kunden können Einwendungen gegen die Forderungen von Drittanbietern direkt gegen das Mobilfunkunternehmen geltend machen. Denn wer eine Zahlung verlangt, kann nicht auf einen Dritten verweisen.

Finanztest empfiehlt: Zuerst gegenüber dem Drittanbieter bestreiten, dass ein Vertrag geschlossen wurde. Dann beim Mobilfunkunternehmen Widerspruch einlegen und nach abgelaufener Frist die Lastschrift zurückholen. Wie das im Einzelnen geht, steht in der Oktober-Ausgabe von Finanztest.

ANZEIGE - Der ausführliche Artikel Handy-Abofallen erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 21.09.2016 am Kiosk) und ist kostenfrei bereits unter www.test.de/handy-abofalle abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest
Internet: www.test.de

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Verbraucherzentrale sucht Mogelpackung des Jahres 2016

Verbraucherzentrale sucht Mogelpackung des Jahres 2016

Viele Menschen ärgern sich beim Einkauf über versteckte Preiserhöhungen und haben sich daher im vergangenen Jahr bei der Verbraucherzentrale Hamburg über sogenannte..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

netzpuppe

Spione im Kinderzimmer
Vorsicht – Puppe „My friend Cayla“ übermittelt Daten

Der österreichische  Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor sprechender Puppe „My friend Cayla“. Alles, was die Kinder der Puppe erzählen, wird an die Firma „Nuance Communications“ mit Sitz in den USA übermittelt. Dieses Unternehmen behält sich vor, die übermittelten Daten umfassend zu nutzen und mit Dritten zu teilen.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse