Neuer Trend – neue Gefahren: Verletzungsgefahr in Trampolinhallen

Verletzungen beim Trampolinspringen sind mit der Verbreitung von Trampolinhallen, die das Springvergnügen unabhängig vom Wetter machen, in den USA in die Höhe geschnellt. Ein amerikanischer Experte kommt nach der Auswertung der Zahlen der US-Notaufnahmen in den letzten fünf Jahren zu dem Ergebnis, dass die Unfälle um das 12-Fache gestiegen sind.

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Zu den Verletzungen zählten gebrochene Beine, Nackenzerrungen und Gehirnerschütterungen. 90% der Patienten (Kinder und Erwachsene) konnten nach der Behandlung wieder nachhause.

Im Jahr 2010 gab es 581 Patienten, die aufgrund von Verletzungen, die sie sich beim Indoor-Trampolinspringen zugezogen hatten, in die Notaufnahme mussten – im Vergleich zu 6.932 Patienten im Jahr 2014. In diesen Jahren ist die Zahl der Parks ebenso drastisch gestiegen von 25 auf 350 landesweit. Im vergangenen Jahr gab es in Nordamerika bereits 460 Trampolin-Parks.

Die meisten Trampolin-Verletzungen ereignen sich zuhause, und nicht in Indoor-Anlagen; bei ersteren blieben die Zahlen weitgehend stabil bei etwa 60.000 Patienten pro Jahr insgesamt.

Zwei Drittel der Verletzungen, die sich in den öffentlichen Trampolinhallen ereigneten, betrafen Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren, während etwa nur einer von 5 Verletzten 18 Jahre oder älter war. 14% der Patienten waren jünger als 6 Jahre. Bei den Trampolin-Verletzungen im eigenen Garten und zuhause hatte diese Altersgruppe demgegenüber einen Anteil von 30%. Insbesondere Jungen waren in Unfälle verwickelt.

Quelle: medicalXpress, Pediatrics

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.dehttp://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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