CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

11.8.2016   |   Haus & Garten

Legionellengefahr: Nach dem Urlaub Wasserleitungen durchspülen

Nach dem Urlaub Leitungen durchspülen – Experte: „Urlaubszeit bedeutet für das Trinkwasser Stillstandszeit“ – Jede zehnte Wasserprobe zeigt positivem Befund

Die Sachverständigen von DEKRA warnen vor einer erhöhten Legionellengefahr in der Urlaubszeit. „Urlaubszeit bedeutet für das Trinkwasser Stillstandszeit“, sagt Roland Lochmann, Experte für Messstellen und Umwelt bei DEKRA. „Bei sommerlichen Temperaturen besteht ganz besonders die Gefahr, dass sich im stehenden Wasser in der Leitung eine erhöhte Legionellenkonzentration bildet.“

Legionellengefahr: Nach dem Urlaub Wasserleitungen durchspülen

Legionellen sind Bakterien, die sich bei Temperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius stark vermehren. In belasteten Anlagen können sich Menschen zum Beispiel beim Duschen durch Einatmen feinster Wassertröpfchen infizieren und sich schwere Lungenerkrankungen zuziehen.

Um Infektionen durch Legionellen nach dem Urlaub zu vermeiden, empfiehlt Experte Lochmann, nach der Rückkehr das Wasser an allen Warmwasser-Entnahmestellen, wie zum Beispiel in Küche, Bad, Dusche einige Minuten laufen zu lassen, um das stehende Wasser in den Leitungen und Behältern durch frisches zu ersetzen. Bei Einfamilienhäusern wird auch häufig die Heizung während des Urlaubs abgeschaltet. Dann ist selbstverständlich zuerst das Warmwasser auf eine Temperatur von über 60 Grad Celsius aufzuheizen.

Erfahrungen von DEKRA zeigen, dass etwa jede zehnte Wasserprobe aus Warmwasser-Bereitungsanlagen einen positiven Befund aufweist. Der Grund für erhöhte Legionellen-Konzentrationen kann neben zu geringer Wasserabnahme auch in technischen Mängeln der Anlage oder unsachgemäßer Wartung liegen. Deshalb schreibt die Trinkwasserverordnung vor, zur Ermittlung der Ursache und zur Beurteilung der Risiken einen Sachverständigen hinzuzuziehen, der eine Gefährdungsanalyse erstellt.

In der Regel sind Vermieter von Häusern mit mehr als zwei Wohneinheiten laut Trinkwasserverordnung seit Ende des Jahres 2012 verpflichtet, alle drei Jahre Proben zu entnehmen und auf Bakterien untersuchen zu lassen. DEKRA erinnert daran, dass in diesem Jahr alle Gebäude turnusgemäß wieder prüfpflichtig geworden sind, die 2013 erstmalig untersucht wurden.

Quelle: DEKRA e.V.
Internet: www.dekra.com

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Studie: Etwa 40% des BMIs sind Veranlagung

Studie: Etwa 40% des BMIs sind Veranlagung

Britische Experten machen in einer aktuellen Studie darauf aufmerksam, dass etwa 40% des Gewichts eines Kindes auf Veranlagung beruhen. Professor Peter Dolton von der Universität..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Aktuelle Tests…

netzpuppe

Bundesnetzagentur: Achtung Eltern – Besitz der Puppe „My friend Cayla“ verboten

Verkaufsverbot für Puppe „My friend Cayla“

Demnach sind die von der britischen Firma Vivid vertrieben Puppen nach Einschätzung der Bundesnetzagentur verbotene Spionagegeräte nach § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG). Der Besitz, die Herstellung, der Vertrieb sowie die Einfuhr illegal, so die Behörde und kann sogar strafrechtlich verfolgt werden (§ 148 TKG).


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse