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08.8.2016   |   Rückrufe Lebensmittel

Rückruf: Listerien in Ostsee Fisch „Graved Lachs mit Honig-Senf-Dill-Sauce“ via Norma

Die Ostsee Fisch GmbH & Co. Produktions- und Vertrieb KG ruft Graved Lachs mit Honig-Senf-Dill-Sauce zurück, nachdem in dem Produkt Listeria monocytogenes (Listerien) nachgewiesen wurden. Verkauft wurde der Fisch über Norma-Filalen

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Betroffenes Produkt

Produkt: Graved Lachs mit Honig-Senf-Dill-Sauce
Inhalt: 150g
MHD: 08.08.2016
EAN-Code:  4013276753125
Chargennummern: 1000154636/1000154730/1000154768
Grund des Rückrufes: Listeria monocytogenes

Das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel warnte am 21.07.2016 unter der Notification 2016.0966 vor Listeria monocytogenes (160 CFU/g) in smoked salmon from Poland. Sollte es bei dieser Meldung einen Zusammenhang mit der nun veröffentlichten Warnung geben, könnte von „vorbeugendem Verbraucherschutz“ absolut keine Rede sein. Schließlich wurde das Produkt mit Ablauf des MHD vom Markt genommen

RASFF Meldung >>

ACHTUNG!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Infobox Listerien

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.


pdf

Schutz vor Infektionen mit Listerien

 Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Verbraucherinformation könnte besser sein
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung 

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