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27.4.2016   |   Freizeit und Urlaub

Mit Kindern auf Autotour ins Ausland – damit das Abenteuer nicht zum Albtraum wird

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Urlaub mit den Kindern ist immer etwas Besonderes. Das gilt auch, wenn es um Reisen mit dem Auto geht. Die Fahrten bedürfen einer guten Planung und Vorbereitung - gerade, wenn die Kinder noch kleiner sind. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Überraschungen kommt, ist größer als sonst.

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Diese Dokumente nicht vergessen

Auto-Reisen dürften sich auf europäische Ziele beschränken. Das erleichtert einiges, insbesondere wenn man sich nur im EU-Gebiet bewegt, denn dann gelten oft die gleichen rechtliche Rahmenbedingungen und Standards wie in Deutschland. Aber auch Nichtmitglieder der EU wie die Schweiz oder Norwegen sind vergleichbar. Wichtig bei Reisen im Ausland - auch in der EU - ist, dass Kinder inzwischen immer ein eigenes Reisedokument benötigen. Das kann ein Kinderreisepass (bis 12 Jahre), ein elektronischer Reisepass (ab 12 Jahren) oder ein Personalausweis (ab 16 Jahren) sein. Gesetzlich Krankenversicherte sollten außerdem die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht vergessen.

Für ausreichend Abwechslung und Pausen sorgen

Autofahrten dauern gerade bei entfernteren Zielen viele Stunden. Mit Kindern wird grundsätzlich noch mehr Zeit benötigt. Denn sie brauchen häufiger Pausen als Erwachsene - und sei es nur für den obligatorischen Toiletten-Gang. Bei der Reiseplanung sollte der erhöhte Zeitbedarf von vorneherein mit bedacht werden. Im Zweifel kann eine Übernachtung oder ein Zwischen-Stopp zusätzlich zweckmäßig sein. Wichtig ist auch für genügend Annehmlichkeit und Abwechslung während der Fahrt zu sorgen, um Langeweile vorzubeugen. Quengelnde Kinder können eine harte Geduldsprobe sein. Kuscheltiere, Spielzeug, Spiele, Musik oder Bücher - was sich am besten eignet, hängt nicht zuletzt vom Alter ab. Im Smartphone- und Tablet-Zeitalter sind die Möglichkeiten vielfältiger geworden. Aber auch klassische Autospiele können für Unterhaltung sorgen.

Reiseapotheke und -proviant

Im jederzeit griffbereiten Reisegepäck sollte die Reiseapotheke nicht fehlen. Zur Grundausstattung gehören Kopfschmerztabletten, Fieberzäpfchen, Mittel gegen Reiseübelkeit, Heftpflaster und Verbandszeug sowie selbstverständlich Medikamente, die auch zu Hause eingenommen werden müssen. Ein gutes Sortiment an Hygieneartikeln sollte ebenfalls vorhanden sein. Schließlich ist an ausreichend Getränke während der Fahrt zu denken. Auch ein kleiner Reiseproviant kann nicht schaden. Das erspart allzu häufige Pausen für Mahlzeiten zwischendurch.

Versicherungsschutz für Eltern und Kinder

family-932245_960_720Wichtig ist, sich im Vorfeld um ausreichenden Auslands-Krankenschutz zu kümmern. Kinder erkranken im Schnitt häufiger als Erwachsene - auch im Urlaub. Die gesetzliche Krankenversicherung leistet zwar bei Behandlungen im EU-Ausland, die Vorlage der EHIC sollte hier genügen. Der Versicherungsschutz orientiert sich allerdings am Leistungsstandard im jeweiligen EU-Land, der oft geringer als in Deutschland ist. Kosten für Krankenrücktransporte werden meist nicht übernommen. Wer auf der sicheren Seite sein will, vereinbart für sich und die Kinder privaten Auslandskrankenschutz, der mehr leistet. Privat Versicherte sind besser geschützt, denn die private Krankenvollversicherung greift auch im Ausland. Sinnvoll kann eine Reiserücktrittsversicherung sein. Sie übernimmt zum Beispiel Stornierungskosten beim Hotel, wenn die Reise wegen Krankheit der Kinder nicht angetreten werden kann oder vorzeitig beendet werden muss. Zusätzlich ist bei einer Reise mit dem Auto natürlich auch ein ausreichender Kfz-Versicherungsschutz wichtig, damit bei Unfällen keine Mehrkosten entstehen.

Mit einer guten Vorbereitung, adäquater Absicherung und ausreichender Rücksichtnahme auf die Kinder sollte die Fahrt nicht zum Albtraum werden. Dann bleibt die Reise mit dem Auto für die ganze Familie in guter Erinnerung.

Bilder: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

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