CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

26.4.2016   |   Publikationen - Verbraucher - Verbraucherinformationen

RAPEX Jahresbericht 2015: Mehr als 2100 gefährliche Produkte in der EU vom Markt genommen

13 Jahre europäisches Schnellwarnsystem für Non-Food-Erzeugnisse - RAPEX

rapex15-1

Vĕra Jourová (EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung) hat den Rapex-Jahresbericht für 2015 vorgestellt.

Die Europäische Kommission hat dazu Zahlen und Fakten veröffentlicht, wonach im Jahr 2015 mehr als 2120 Produkte – von Spielzeug bis hin zu Kraftfahrzeugen – entweder vor ihrer Einfuhr in die EU aus dem Verkehr gezogen oder danach vom Markt genommen wurden, da sie für EU-Verbraucher eine Gefahr darstellen.

Seit nunmehr dreizehn Jahren arbeiten die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten und die EWR/EFTA-Länder Island, Liechtenstein
und Norwegen Hand in Hand, um zu gewährleisten, dass in Europa nur sichere Konsumgüter auf den Markt kommen. Zu diesem Zweck nutzen sie das Schnellwarnsystem für Non-Food-Erzeugnisse.

Seit 2004 wurden mehr als 20.000 Maßnahmen gegen gefährliche Produkte an das Schnellwarnsystem gemeldet.

Spielzeug am häufigsten vertreten

Dem aktuellen Bericht zufolge kamen die meisten Beanstandungen zu Spielzeug, gefolgt von Textilien und Modeartikeln.

rapex15-2

Das höchste Risiko ging dem Bericht zufolge von chemischen Belastungen aus, wie etwa verbotenen Weichmachern (Phthalaten) oder das immer wieder in Lederprodukten - teils in hohen Konzentrationen - nachgewiesene Chrom VI.

Produkte, die Schaden anrichten können, müssen so schnell wie möglich vom Markt genommen werden. "Das Rapex Warnsystem ist ein praktisches Beispiel für die Zusammenarbeit in der EU zum Nutzen unserer Bürger" so Věra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung. Trotz etwas zurückgehender meldungen zeigt sich erneut, wie wichtig das Rapex Schnellwarnsystem ist, um den Schutz der europäischen Verbraucher zu verbessern

PDF - Rapex Report 2015 (englisch) >>Button Text

Quelle und Bilder: Europäische Kommission
Internet: http://europa.eu/

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Rückruf: Gesundheitsgefahr durch Knicklicht-Becher

Rückruf: Gesundheitsgefahr durch Knicklicht-Becher

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung Die österreichische PAGRO DISKONT ruft wegen einer möglichen..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse