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26.4.2016   |   Familie & Erziehung

Kindgerechtes Fernsehverhalten im Zeitalter von Video-On-Demand

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Welcher Fernsehkonsum ist gut für Kinder? Welche Sendungen sind für Kinder geeignet? Und kann man das Fernsehverhalten der Kinder mit Video-On-Demand besser steuern? Diese Fragen stellen sich viele Eltern.

Kindgerechtes Fernsehverhalten im Zeitalter von Video-On-Demand

Was ist Video-on-Demand (Video auf Abruf)?

Jederzeit, wann und wo! Das sind die Schlagwörter, die Video on Demand (kurz: VoD) beschreiben. Die neue Art des Fernsehens erlaubt es, Filme und Serien zu jeder Wunschzeit zu sehen, auf dem Fernseher, Computer, Handy oder Tablet. Der Filmgenuss kommt direkt ins Wohnzimmer, unabhängig von Sende- oder Ladenöffnungszeiten.

Video on Demand hat das Zuschauerverhalten bei Erwachsenen und Kindern in den letzten Jahren deutlich verändert.

Während Zuschauer sich früher an der Programmzeitschrift orientierten, oder eine DVD ausleihen bzw. kaufen mussten, gibt es heute bei VoD keine festen Sendezeiten mehr. Eltern müssen nicht pünktlich um 20:15 Uhr zum Samstagskrimi vor dem Fernseher sitzen und Kinder müssen ihre Hausaufgaben nicht mehr unterbrechen, weil gerade die Lieblingsserie im Fernsehen läuft. Durch die freie Zeiteinteilung, die die VoD-Dienste ermöglichen, kann die Fernsehzeit deutlich stressfreier gestaltet werden.

Was ist Eltern bei der Programmauswahl wichtig?

Einer Umfrage des Streaming-Anbieters Maxdome zufolge, sind deutsche Eltern in Bezug auf den Medienkonsum ihrer Kinder sehr verantwortungsbewusst. 51% der befragten Eltern gaben an, dass sie wissen möchten, was ihre Kinder sich ansehen. 40% der Eltern suchen gar bewusst aus, was sie für geeignet und pädagogisch wertvoll halten. Nur 5 % der Befragten vertrauen der Auswahl ihrer Kinder und 4 % verlassen sich auf die Kindersicherung.

Eltern als Vorbild!

Um Kindern einen bewussten Medienkonsum zu vermitteln, sind Eltern in der Pflicht und sollten hier als gutes Vorbild voran gehen. Kinder unter sechs Jahren sollten nicht mehr als 30 Minuten pro Tag fernsehen, wenn möglich mit ihren Eltern zusammen, um aufkommende Fragen zu beantworten. Bei zwei- bis dreijährigen Kindern reichen 10 bis 15 Minuten täglich aus. Mit Kindern ab sechs Jahren sollten klare Absprachen getroffen werden wie lange TV, Computer oder Smartphone täglich genutzt werden dürfen. Auch die Inhalte, die Kinder sehen dürfen, sollten auf das Alter des Kindes ausgelegt sein. Sowohl bei VoD, als auch bei der Internetnutzung, sollte eine Kindersicherung nur den Zugriff auf kindgerechte Inhalte erlauben.

Von den Peanuts und den Geschichten aus Mullewapp

Der Anbieter Maxdome erlaubt eine Einteilung der Filme nach dem empfohlenen Alter (FSK). Im Bereich der Filme ab 0 Jahren etabliert sich „Die Peanuts – Der Film“ auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Bei den Serien, die im Monatsabo enthalten sind, belegen „Die Geschichten aus Mullewapp“, „Lassie“, „Unser Sandmännchen und seine Freunde“ und der kuschelige Bär „Paddington“ die ersten Plätze. 

Als Fazit lässt sich sagen, dass Video on Demand das Fernsehschauen revolutioniert hat. Und das nicht ohne Grund. Für Eltern und Kinder bietet sich eine umfangreiche Auswahl an altersgerechten Filmen und die Freiheit, die Zeit frei zu wählen. Fernsehen wird zu einem durch und durch stressfreien Genuss. 

 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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