Rückruf: Listerien in Rohmilchkäse „Brie de Meaux AOP 45%“

Die „Société fromagère de la Brie“ ruft den Rohmilchkäse „Brie de Meaux AOP 45%“  wegen Listerien (Listeria monocytogenes) Nachweis zurück.

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Betroffener Artikel


Brie de Meaux - Erscheinungsbild kann abweichen

Brie de Meaux – Erscheinungsbild kann abweichen

Produkt: Brie de Meaux AOP 45%
Hersteller: Société fromagère de la Brie
Identitätskennzeichen: FR 77.436.001 CE
MHD: 18/01/2016
Losnummer: 77432-01-315

Dieser Weichkäse aus Kuhrohmilch ist nicht zum Verzehr geeignet und sollte auf keinen Fall konsumiert werden. Kunden können betroffene Käse gegen Kaufpreiserstattung in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben.

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ACHTUNG!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Infobox Listerien

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.


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Schutz vor Infektionen mit Listerien

 Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Verbraucherinformation könnte besser sein
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