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17.11.2015   |   Rückrufe Lebensmittel

Rückruf: Listerien – Colruyt ruft Fischsalat zurück

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Die belgische Colruyt-Gruppe ruft Boni Selection Salade de la mer du Nord zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen von Kontrollen Listerien nachgewiesen.

colruyt-be

Produkt: Boni Selection Salade de la mer du Nord 160 g
Rückruf durch: Colruyt Group
Grund der Warnung: listeria monocytogenes (Listerien)
Marke: Boni Selection
Artikelnummer: 36547
Haltbarkeit (MHD): 2/12/2015
Verkaufszeitraum: 6/11 bis 12/11/2015

Importeur / Hersteller: Colruyt Group Fine Food Meat, Bilkensveld 3, 1500 Hal

Verkauft wurden die Fischsalate über Colruyt-Filialen 

Bei Verzehr des Artikels können gesundheitliche Beschwerden auftreten. Bereits gekaufte Ware sollte daher nicht verzehrt werden.

Verbraucher sollten vorhandene Artikel in den Verkaufsstellen zurückgeben oder vernichten

Quelle: lebensmittelwarnungen.eu

ACHTUNG!
Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Infobox Listerien

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.


pdf

Schutz vor Infektionen mit Listerien

 Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

Verbraucherinformation vorbildlich 
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung 

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